Diese Riesenschlange ist vom Senegal in Westafrika über Zentralafrika bis in den Sudan verbreitet und lebt von der Savanne über offene Trockenwälder bis hin zu Flussgaleriewäldern meist in der Nähe von Wasser. Rekordexemplare sollen 1,8 m bis sogar 2,5 m gemessen haben, aber im allgemeinen erreichen sie in der Natur eine Länge von 1,2 m bis 1,5 m. Im Terrarium wird der Königspython durchschnittlich bis etwa 1,3 m lang und zählt damit zu den "handlichen" Riesenschlangen.
Bei der Ernährung des Königspython füttert man seiner Körpergröße entsprechende Kleinsäuger, z.B. Mäuse und Ratten. Wildfänge sind oft auf bestimmte Futtertiere, z.B. Wüstenrennmäuse, Hörnchen u.v.a.m., geprägt und verweigern manchmal monatelang die Nahrungsaufnahme bis der Hunger sie endlich zur Aufnahme von im Handel erhältlichen Kleinsäugern bewegt. Hier hilft nur Geduld und das Anbieten verschiedener Futtertiere. Solange die Schlange äußerlich einen guten Eindruck macht, das heißt, nicht beginnt einzufallen, und kräftig in ihren Bewegungen bleibt, besteht kein Grund zur Sorge, denn kräftige Tiere können problemlos lange Fastenperioden überdauern.
Nachzuchten nehmen normalerweise problemlos gleich kleine Mäuse. Nicht ungewöhnlich ist Nahrungsverweigerung im Winter/Frühjahr von Oktober bis Februar, wenn einige Tiere, entsprechend der Ruheperiode in ihren Habitaten, eine Fastenzeit einlegen.
Der Königspython besitzt meist ein sehr ruhiges Wesen und rollt sich eher zusammen als zuzubeißen, was ihm auch den Namen Ballschlange eintrug. Aufgrund seiner Friedfertigkeit und seines geringen Platzbedürfnisses zählt er inzwischen zu den am häufigsten im Terrarium gehaltenen "Würge"- oder Riesenschlangen. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Königspython beträgt über 20 Jahre. Als Rekord gelten 47 Jahre.
Familie: Boidae
Vorkommen: Westafrika durch Zentralafrika bis Sudan
Pflege: Gut haltbare, friedfertige Riesenschlange
Größe: bis 1,3 m, selten mehr
Temperatur: Luft im Sommer bis 30°C,
am lokalen Wärmeplatz bis 35°C,
im Winter bis Frühjahr etwa 8 Wochen bei 20 bis 22°C Ruhephase
Nahrung: Kleinsäuger, z.B. Mäuse und Ratten










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