Bis heute kennen wir von der Kornnatter drei Unterarten.
Die Nominatform, Elaphe guttata guttata. Aus dem Osten bis Südosten der USA, erreicht eine durchschnittliche Körperlänge von 0,8 - 1,2 Meter.
Das Verbreitungsgebiet von der Emory-Kornnatter, Elaphe guttata emory umfaßt die Staaten der zentralen USA einschließlich des angrenzenden Nordostens von Mexiko. Sie bleibt mit 0,6 - 1,0 Meter kleiner als die Nominatform und ist auch nicht so kräftig rötlich, sondern mehr graubräunlich gefärbt.
Nur den äußersten Süden Floridas und die Vorgelagerten Inseln besiedelt die Rote Kornnatter, Elaphe guttata rosacea. Sie wird etwa so groß wie die Nominatform; ihr fehlen die schwarzen Färbungsanteile, und ihr Bauch ist orangerot.
Auf Grund des großen Verbreitungsgebietes variieren auch die Lebensräume der ausgesprochen anpassungsfähigen Kornnatter stark. Die Nattern leben in Kiefern- und Eichenwäldern, offenen Prärien, aber auch als "Kulturfolger" in der Nähe von Menschen, z. B. in Gärten und Parks, auf Feldern, Weiden und Farmen, und zwar überall da, wo sich besonders viele Kleinsäuger einnisten. Die Kornnatter ist eine Kletternatter. Sie kann ausgezeichnet auf Bäume klettern, z.B. bei der Jagd auf Jungvögel. Dennoch hält sie sich überwiegend auf dem Boden auf und verbirgt sich als dämmerungs- und nachtaktives Tier tagsüber unter Rinde, großen Steinen, in Nagerbauten oder anderen Hohlräumen.
Kornnattern sind in der Regel sehr ruhige Schlangen, die sich schnell an den Menschen gewöhnen und dann kaum zubeißen. Fühlen sie sich belästigt und wollen gerade nicht gestört werden, stellen sie sich S-förmig gewunden dem Störenfried, wobei die Schwanzspitze als Zeichen ihrer Nervosität vibriert. Ignoriert der Pfleger diese Warnzeichen, beißen die Schlangen auch zu. Natürlich ist die Nervosität sehr unterschiedlich ausgeprägt, und nicht jede Schlange muß auch zahm werden. Alles in allem ist die anpassungsfähige Kornnatter ein sehr guter Terrarienpflegling, der auch Einsteigern empfohlen werden kann. Inzwischen sind etliche Farb- und Zeichnungsvarianten auf dem Markt, und es werden immer noch neue Formen herausgezüchtet
Familie: Colubridae, Nattern
Vorkommen: Von Florida über die mittleren USA bis Nordostmexiko
Größe: 80 bis 120 cm je nach Unterart, selten mehr
Pflege: Terrarien mit den Mindestmaßen 1,0x0,5x1,0 m, Kletterast, Bodengrund aus Kleintierstreu oder Rindenschnipseln, Unterschlupf aus Korkrinde, morgens etwas Sprühen um Luftfeuchtigkeit zu erhöhen
Futter: Vor allem Kleinsäuger, aber auch Jungvögel, z. B. Eintagsküken
Trinken: In Wasserschale immer anbieten










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