Hallo liebe Marion
mit dem Problem ,dass dein Mann Einwände dagegen hat, kann ich sicher nix ausrichten.
Mit den Bartagamen klappt es in Gruppe oft sehr gut. Das Hauptproblem ist , wenn die Tiere später vergesellschaftet werden, praktisch in Einzelhaltug aufgezogen worden sind, kann man sie schwer an eine Gruppenhaltung gewöhnen, letztendlich kommt es noch auf den Charakter und Mentalität der einzelnen Tiere an.
Im Grunde ist eine Bartagame in der Natur ein Einzelgänger, nur in Terrarienhaltung ein Einzeltier bedeutet auch Langeweile und trister Alltag, nicht nur für uns als Betrachter, sondern auch für das Tier. Es kann weder Revier-noch Paarungsverhalten ausleben, es bekommt Futter vorgesetzt und hat eigentlich keine weiteren Aufgaben in dem Terrarium. Von einigen Haltern habe ich schon Beschwerden gehört, dass die Tiere sehr schläfrig werden, inagil und würden nie wieder eine Bartagame in Einzelhaltung nehmen.
Meine persönlichen Erfahrungen mit einer 1,2 er Gruppe ist sehr positiv. Muss dazu sagen, die Gruppe hatte ich von klein auf und sind zusammen groß geworden und es gab nicht ein einziges mal Streit, geschweige denn Beißereien. Denke hier, dass es sehr viel ausmacht, eine Gruppe von anfang an zusammen zu stellen, welche dann gemeinsam aufwächst.
MIt den Farben bin ich auch nicht der Profi , hatte zwar Farbbartagamen, aber inzwischen gibt es soviele Farben und Zeichnungsvarianten bei der Auswahl der Tiere, dass ich bei Zuchtinteresse auch nur auf entsprechende Seiten im Internet oder Fachliteratur verweisen würde.