Ich habe die Anzeige zwar auch nicht gesehen (was ein Glück), aber es ist wirklich so,daß die Situation bei den Leguanen noch schlimmer, wie bei den Wasseragamen ist. Da die Tiere ein wesentlich größeres Terrarium benötigen, und auch beim Futter läuft einiges verkehrt. Es ist noch nicht überall bekannt, daß Leguane keine tierische Kost, sondern nur Grünes, und da auch am besten Wiesenkräuter (schon das sammeln ist Arbeit). Außerden sieht es aus, als wenn der Grüne zum Modetier mutiert
@ Kyra, wir müssten eine Auffangstation betreiben, um jedem Tier helfen zu wollen. meine Tochter hat auch versucht mich in eine Zoohandlung zu schleifen, weil dort ein halbwüchsiger Leguan in ein kleines Terrarium eingepfercht ist. Leider kann ich nicht viel machen, wie nur an dem Händler zu appelieren. Es ist ein anderes Bundesland(wir wohnen an der Grenze), in Rheinlandpfalz gibt es andere Bestimmungen, wie bei uns in Hessen, und freikaufen wäre noch schlimmer, dann würden für den "gewonnenen Platz" 3 neue nachrücken.
Meist sind die Tiere durch falsche Haltung und falsches Futter schon krank, und irgendwann geht das nicht mehr. Wir haben es hinter uns, und haben einige hundert Euro dafür bezahlt.
Man braucht viel Platz, da diese Tiere auf jeden Fall in Quarantäne müssen, und das ist als Privatperson meist nicht möglich. Auch ich kann keinen Leguan mehr aufnehmen, da ich kein Ausweichterrarium hätte, und sonst meine Tiere stark gefährden würde.
LG Marion