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Letzte Aktualisierung: Sa 01 Mär, 2014 14:50
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Incubation

Artikel ID: 128
Verfasst von: terra
Verfasst am: Mo 31 Mai, 2010 11:07
Externer Link zu diesem Artikel:
http://wasseragamen.info/kb.php?a=128

Incubation

Die Inkubation des 3. Geleges mit 7 Wasseragameneiern

Heute schreiben wir den 27.02.2002 und mein Weibchen "Ihmfriede" hat mich mit 7 Eiern beglückt. Festgehalten hab ich es diesmal mit meiner Kamera - aber erst mal wie alles begann.

Nachdem nun Ende vorigen Jahres meine drei Wasseragamen ihr neues Heim in Besitz genommen hatten mussten sie sich erst mal etwas ein leben was ihnen aber glaube nicht schwer gefallen ist. Nach dem Neuzugang von Pickeldie gab es dann etwas Streitigkeiten zwischen Duchen und Pickeldie - Ihmfriede hat es aber immer alles gelassen hingenommen und sich zurückgezogen. Meyer Zwo hingegen kam aus dem Kopfnicken nicht mehr raus und balzte was des Zeug hält. Nun dachte ich das Duchen als erstes schwanger wird da sie sich immer in den Vordergrund spielte - falsch gedacht - Ihmfriede welche sich immer zurückzog war es.

Sie fing vor 2 Tagen an zu buddeln - direkt vor der Frontscheibe wo ich eigentlich nur mit Kies verfüllt habe. Na ja -da ihr der große Teil welcher mit Erde aufgefüllt ist nicht zusagt nehme ich eben eine Schale mit Erde und stelle sie an den Platz wo sie immer buddelt und mache den aufgewühlten Kies wieder ordentlich. Falsch gedacht - am nächsten Tag hat sie den Kies wieder vor gewühlt - er war ja unter der Schale - prima Höhle wahrscheinlich. Die Schale hat sie gar nicht beachtet. Und ein Eierlegen an dieser Stelle hat ihr auch noch nicht gefallen. Also Kies raus - Erde Rein und alles schön mit Kies abgedeckt als wäre nichts gewesen - aber wen interessiert das - Ihmfriede nicht - sie hat gar nicht darauf reagiert und sich den Abend zurück gezogen.

Am nächsten morgen ging es aber nun los - die Erde wurde im hohen Bogen beiseite geschaufelt - na und bei Zuschauern kann ich erst recht keine Eier legen. Pause - Da ich an die Arbeit musste habe ich meinen Camcorder einfach davor gestellt und den Bewegungssensor eingestellt - dieser nimmt nur auf wenn sich etwas im Terrarium bewegt - und es hat sich etwas bewegt - als ich am Abend nach Hause kam waren 13 min Band aufgenommen. Leider auch mit einen kleinen Nachteil - Ihmfriede hat sich beim Eierlegen nicht genug bewegt so das der Bewegungssensor nicht reagiert hat - na ja man kann nicht alles habe - auf jeden fall ist auf den Band festgehalten wie sie das Loch buddelt und wie sie es fein säuberlich wieder zubuddelt - faszinierend !

Incubator: Nun ging es daran den Inkubator, welcher beim Umzug in irgendeine Ecke des Hauses gewandert ist wieder gangbar zu machen. Also erst mal finden und dann gründlich säubern. Ich nehme als Inkubator übrigens ein 20 Liter Aquarium. Nach der Reinigung wurden nun der Boden, die Hintere und die 2 Seitenscheiben zur Isolierung mit etwas Styropor verkleidet. Dieses habe ich mir aus einer größeren Platte 100cm*50cm*2cm zurechtgeschnitten. Um es am Glas zu befestigen verwende ich eine Heißklebepistole und etwas dazugehörigen Kleber.Dies hat den Vorteil das man das ganze später Spurlos wieder beseitigen kann was bei Silikon immer etwas schwieriger ist. Es wurde nun etwas von den Heißkleber auf einer Seite des Aquariums gebracht und dann die passende Styroporplatte darauf gelegt und etwas angedrückt. Man sollte mit der ganzen Kleberei etwas zügig arbeiten da es wie gesagt Heißkleber ist und dieser schnell abkühlt.Die Bodenplatte aus Styropor hat auch gleich den Vorteil das der Inkubator einen sicheren Stand haben wird. Nachdem die 4 Seiten nun verkleidet wurden geht es an die Inneneinrichtung welche eigentlich problemlos zu bewerkstelligen ist. Ich nehme dafür einfach 2 Steine und stelle sie (nachdem ich sie auch etwas geschruppt habe) übereinander. Jetzt fehlt nur noch die Heizung. Da empfiehlt es sich einen regelbaren Aquarienheizer mit 50 Watt zu nehmen, die Kosten so um die 15€. Ist alles soweit Fertig kann das Wasser eingefüllt werden. Da man ja mit dem Inkubatorbau immer erst anfängt wenn man ihn am nötigsten braucht empfehle ich Euch gleich warmes Wasser - es sollte so um die 35°C haben einzufüllen, dieses kühlt sich dann durch Becken und Steine wieder etwas ab und hat so gleich die richtige Temperatur. Als Brutsubstrat verwende ich übrigens Blähton da dieser die Feuchtigkeit und Wärme sehr gut speichert und nicht verschimmelt oder ähnliches. Um ihn etwas zu erwärmen habe ich ihn in eine Heimchenschale gefüllt und dann mal kurz in die Mikrowelle gestellt, dies sollte man lieber nicht machen - die Heimchenschalen scheinen nicht Mikrowellenfest zu sein, das Ergebnis sah dann so aus. Also wurde alles in eine neue "sauber" Heimchenschale umgefüllt und zur Eiaufnahme in den Inkubator gestellt. - Nun kann es daran gehen im Terrarium das Gelege freizulegen und die Eier vorsichtig in den Inkubator zu bringen. Man sollte es wirklich erst machen wenn der Inkubator fertig ist da die Eier solange im Terrarium besser aufgehoben sind. Beim Freilegen der Eier sollte man auch sehr vorsichtig umgehen da diese nicht sehr stabil sind. Wie auf den Bild zu sehen handelt es sich bei meinen Gelege um 7 Eier - nicht viel aber besser als gar nichts. Wasseragamen können bis zu 12 Eier legen. Nach dem sie nun in den Inkubator gelegt wurden kam noch ein Thermometer dazu und die Heimchendose wurde mit dem dazugehörigen Deckel zugedeckt. Dieser liegt nur lose darauf um ihn problemlos wieder zu entfernen. Anschließend wurde der Inkubator mit einen Deckel aus Plexiglas abgedeckt und jetzt heiß es erst mal mind. 60 Tage warten was sich aber auch bis zu 100 Tagen hinziehen kann. Also genug Zeit schon mal an die nächste Wohnung für die Babys denken da man diese nicht erst bauen sollte wenn der erste Kopf aus dem Ei schaut -:)).
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Stichwörter: Inkubation, Gelege, Wasseragamen,


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