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Letzte Aktualisierung: Sa 01 Mär, 2014 14:50
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Dekoration für das Aquarium

Artikel ID: 130
Verfasst von: terra
Verfasst am: Mo 31 Mai, 2010 11:38
Externer Link zu diesem Artikel:
http://wasseragamen.info/kb.php?a=130

Dekoration für das Aquarium

Steine im Aquarium

Steine nehmen zwar viel Raum ein, gehören aber zu den natürlichen Dekorationsmitteln, mit deren Hilfe sich eine optisch ansprechende, natürlich wirkende Unterwasserlandschaft zaubern lässt. Außerdem kann man hinter ihnen hervorragend den Regelheizer, das Filtersaugrohr und andere technische Gerätschaften oder ihre Zuleitungen verstecken. Wie alle Einrichtungsgegenstände haben Steine über den Dekorationswert hinaus eine nicht zu vernachlässigende wichtige Funktion......

Steine geben Sicherheit

Es gibt nämlich viele Fische, die sich gern vorübergehend unter oder zwischen Steine zurückziehen, gewissermaßen ihren Unterschlupf dort haben. Sie würden sich nicht wohlfühlen, wenn derartige Möglichkeiten fehlten. Es gibt sogar Fische, die sich in ihrer Lebensweise derart an den Aufenthalt unter, zwischen, auf oder über Steinen angepasst haben, dass wir für sie ein Spezialbecken herrichten müssen, in dem größere Steinaufbauten zahllose Höhlen und Versteckmöglichkeiten schaffen, wie sie auch in ihrem natürlichen Lebensraum anzutreffen sind. Hinzu kommt, dass Steine als natürliche reviergrenzen fungieren können, was vor allem territorialen Arten entgegenkommt.

Lavasteine - Oft wird Lavagestein empfohlen, das eine rötliche bis schwarzbraune Farbe und den Vorteilhat, relativ leicht zu sein. Solches Gestein kann man im Zoofachhandel kaufen, wobei sich der Preis nach dem Gewicht richtet. Leider ist Lavagestein auch unförmig und hat eine raue, manchmal gar scharfe Oberflächenstruktur

Kalksteine - härten das Wasser auf! Wer Weichwasserfische pflegen möchte, darf keine kalkhaltigen Steine verwenden. Am besten prüft Ihr den Kalkgehalt mit einem Tropfen schwacher Salzsäure. Je mehr die Säure aufschäumt, um so kalkhaltiger sind die Steine

Sand- und Lochsteine - Beide Gesteinsarten sind kalkhaltig, die erste weniger, die zweite mehr. Dennoch kann man sie in Buntbarsch-Aquarien verwenden, man wird aber die Sandsteine eher in Mittelamerika-Becken geben und die Lochsteine in Aquarien für Fische aus Ostafrika verwenden.

Schiefer - ist gut geeignet, doch haben geschnittene Platten mit winkligen Ecken in einem Aquarium, das natürlich wirken soll, nichts zu suchen, auch wenn man sie besonders gut schichten, auftürmen und zum Terrassenbau verwenden könnte.

Basalt - In vielen Gegenden ist der neutral gefärbte, dunkle Basalt häufig, in dem man allerdings ab und zu weiße Einschlüsse findet, die im Aquarium unnatürlich wirken. Derart marmorierte Steine sollte man beiseite lassen.

Granit und Kiesel - Auch Granit ist ein kalkfreies Gestein, in manchen Gegenden aber kaum zu bekommen. Findlinge und Kiesel sind grundsätzlich ebenfalls geeignet; da sie aber unterschiedlichsten Ursprungs sein können, sollten sie immer auf eventuelle Kalkbestandteile untersucht werden. Natürlich sucht man farblich ähnliche Kiesel aus und verwendet keine extrem gefärbten Steine.


Wurzeln im Aquarium

Wer ein Aquarium einrichtet, möchte zweierlei: Zum einen will er die Natur nachahmen, zum anderen ein hübsches Aquarium erhalten. Da es in der Natur auf die Ästhetik nicht ankommt, darf man den Anspruch der Natürlichkeit nicht überstrapazieren. Anderseits sollte man versuchen, die in der Natur vorkommenden “natürlichen” Gestaltungsmittel - Pflanzen, Steine, Wurzelholz - so miteinander zu kombinieren und zu arrangieren, dass das Aquarium natürlich und hübsch aussieht.

Wurzelhölzer wird man in der Regel im Zoofachgeschäft kaufen. “Normelse” Holz fault unter Wasser. Es kommt nur Moorkienholt in Frage, wobei Moor-Eiche besonders exklusiv, aber auch sehr teuer ist. Diese Hölzer sind auf natürliche Weise konserviert. Im frisch umgebrochenen Mooracker kann man auch selbst dekorative Wurzeln finden und ausgraben

Import-Wurzeln - Der Fachhandel bietet überdies verschiedene exotische Hölzer an, die zur Aquariendekoration verwendet werden können. Ihre Struktur ist recht unterschiedlich, und oft muss dieses Holz weder wässern noch noch beschwert werden. Einziger Nachteil: diese Hölzer kosten manchmal soviel wie ein Kleinmöbel!

Größe abmessen - Im Aquarium wirkt Wurzelholz ausgesprochen dekorativ und urwüchsig. Bei der Auswahl der Hölzer ist der persönliche Geschmack und natürlich auch der Platz entscheidend, den das Aquarium bietet. Beim Kauf sollte man am besten einen Zollstock zur Hand haben, sonst besteht die Gefahr, dass man zu große Stücke aussucht, die für Pflanzen und Steine keinen Platz mehr lassen.

Grobreinigung - Bevor man die Wurzeln für die Aquariendekoratin verwenden kann, entfernt man alle losen Teile wie Rindenreste oder Torf, der sich in engen Gabelungen und Löchern festgesetzt hat. Für diese Arbeit eigner sich am besten ein Hochdruckreiniger. Ansonsten ist Handarbeit angesagt, wobei ein etwas breiterer Schraubenzieher gute Dienste leistet. Danach werden die Wurzeln mit einer kräftigen Bürste abgeschrubbt.

Wasser häufiger wechseln !

Möglichst wässern! Nachher werden sie vorübergehend in heißem Wasser in der Badewanne gewässert. Damit geht der starke Auftreib (zumindest teilweise) verloren, und die Wurzeln laugen schon ein wenig aus, so dass sich das Aquarienwasser später nicht mehr ganz so stark braun verfürbt.

Einfärbung und pH-Wert Abfall - Dennoch wird man nicht umhin können, in einem mit einer neuen Wurzel eingerichteten Aquarium in der ersten Zeit häufig größere Wassermengen zu ersetzten, um auf diese Weise einen zu starken Braun- oder Gelbstich zu beseitigen. Natürlich sollte man auch kontrolieren, ob sich die Huminsäuren der Wurzeln auf den pH-Wert auswirken. In geringem Maße ist das bei der Pflege von Fischen, die in Wasser mit mehr oder weniger neutralen pH-Wert vorkommen, nicht schlimm. Bei Arten, die sich ausschließlich bei hohen pH-Werten wohlfühlen, ist in der ersten Zeit häufiger Wasserwechsel angebracht.

Sichere Unterlage schaffen!
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Stichwörter: Aquarium, Aquaristik,


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