Fachwort-Lexikon

Erläuterungen zu Fachbegriffen

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Begriffe mit A

» Abdomen
Hinterleib
Das Abdomen (zu deutsch der Bauch) ist der Bereich des Rumpfes zwischen Brustkorb und Becken. Umgangssprachlich wird manchmal auch nur das Fettpolster vor dem Bauch so genannt (auch Wampe, Wanst, Plautze, Ranzen, Bierbauch usw.).
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Abdomen
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» Abdominalregion
Abdominalregion
Unterseite des Körpers von der Kehle bis zum Kloakenspalt
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» Aberration
Abweichung
Abweichung
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» abiotisch
nicht lebend
nicht lebend
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» Ablösung der Haut
Hautablösung
Könnte auf eine falsche Vitamin-A Versorgung, Milben- oder Pilzinfektionen hinweisen. Nicht zu verwechseln mit der normalen Häutung, bei der die alte Haut durch eine neue ersetzt wird.
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» aboreal
baumbewohnend
baumbewohnend
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» Abstrich
Eine Untersuchung, bei der mit Tupfern, kleinen Bürsten oder Spateln Material von einer Schleimhaut-Oberfläche oder aus einer Wunde zur Untersuchung entnommen wird.
Mit Hilfe eines sterilen Wattetupfers wird aus einem Infektionsherd Material entnommen. Der Tupfer wird in der Regel in einem Mikrobiologie-Labor auf Nährböden ausgestrichen. Nach Inkubation lassen sich Bakterien und Resistenzen der Bakterien bestimmen und die antibiotische Therapie auf den Erreger anpassen.
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» Abszess
Eiteransammlung
Eine abgegrenzte Eiteransammlung, die bei Reptilien z. B. als Schwellung an den Vorder-, Hintergliedmaßen, am Hals, Ohr oder Nacken auftreten kann.
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» Abundanz
Abdundanz
Die Häufigkeit von Organismen (Arten oder Individuen) in Bezug auf eine Flächen- oder Raumeinheit
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» Abundismus
Schwarzfärbung
Schwarzfärbung durch hinzukommende schwarze Zeichnungselemente
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» Acariasis
Milben- oder Zeckenbefall
Milben- oder Zeckenbefall, in Form von äußerlich schmarotzenden (blutsaugenden) Parasiten.
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» Adaption
Anpassung
Anpassung, Ausprägung besonderer Verhaltensweisen , die die Überlebenschancen in einem bestimmten Lebensraum verbessern.
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» Adult
erwachsen, geschlechtsreif
Das Adjektiv adult (von lat. adultus: erwachsen) ist ein Synonym für erwachsen und bezeichnet insbesondere die Lebensphase nach Eintritt der Geschlechtsreife eines Organismus. Übergangsstadien werden auch als subadult oder präadult („halbwüchsig“) oder immatur („unreif“) bezeichnet. Verwendet wird der Begriff häufig bei der Beschreibung von Wirbellosen Tieren, die sich über ein oder mehrere Larvenstadien entwickeln, sowie bei der Beschreibung von Vögeln.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Adult
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» Adulti
Adulti
Geschlechtsreife Tiere
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» Adultus
Adultus
Geschlechtsreifes Tier
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» Aftersporn
Aftersporn
Ein sich beidseitig des Afters befindliches, krallenähnliches Gebilde oder auch Reste der Hinterbeine einiger Schlangearten
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» Agamidae
Agamidae
Agamidae - Familie der Agamen
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» Akarizid
Akarizid
Gegen Zecken und Milben wirkend
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» Akinese
Akinese
Bewegungslosigkeit, so genannten "Tot stellen"
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» Aklimation
Aklimation
Methode zur Eingewöhnung, um das Tier an das bestehende Klima einzugewöhnen. Wird umgangssprachlich auf für die Gewöhnung an neue Gegebenheiten (Umzug usw.) benutzt.
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» Akrodont
Akrodont
Mit dem Kiefer fest verbundene Zähne
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» Aktivitätstemperatur
Aktivitätstemperatur
Ein spezifischer Temperaturbereich, in dem Nahrungsaufnahme, Paarung usw. der jeweiligen Art stattfindet. Auch Vorzugstemperatur genannt.
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» Albinismus
Albinismus
Eine angeborene, genetisch bedingte Störung des Tyrosin-Stoffwechsels, betroffenen Tieren fehlen die Grundfarbpigmente. Sie sind farblos bzw. weiß gefärbt.
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» Allantoisplazenta
Allantoisplazenta
Mutterkuchen
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» allopatrisch
allopatrisch
Bezeichnung für Sippen, Populationen und Genotypen mit sich ausschließenden Verbreitungsgebieten.
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» Amelanistisch
Amelanistisch
Es fehlt der Farbstoffes Melanin (albinotisch)
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» Ametabol
keine Metamorphose durchlaufend
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» Aminosäuren
Aminosäuren
Grundbausteine der Proteine.
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» Amixie
Amixie
Verhinderung der Verpaarung von Individuen einer Art in einer Region durch geographische Isolierung der Tiere.
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» Amnion
Amnion
Den Keimling schützende Embryonalhülle; Schafhaut; nur bei Reptilien, Vögeln und Säugern
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» Amnioten
Amnioten
Reptilien - Amniontiere werden zusammenfassend Landwirbeltiere genannt, deren Embryonen sich in einer mit Fruchtwasser (Amnionflüssigkeit) gefüllten Amnionhöhle entwickeln, die von einer Embryonalhülle (Amnion) umgeben ist. Dadurch wurden sie in ihrer Entwicklung vom Wasser unabhängig
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» Amöben
Amöben
Wechseltierchen
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» Amöbiasis
Darmfäule
Erkrankung, bevorzugt im Enddarm und in der Leber. Für viele Reptilien oft tödlich verlaufenden Erkrankung.
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» Amplexus
Als Amplexus wird der Zustand der Umklammerung der Weibchen vom Männchen während der Paarungszeit bezeichnet
Als Amplexus wird der Zustand der Umklammerung der Weibchen von Froschlurchen (und wenigen Schwanzlurchen) durch die Männchen während der Paarungszeit bezeichnet. Es handelt sich um einen Klammerreflex. Dieses Verhalten dient dazu, den Vorgang der Laich- und Spermaabgabe ins Wasser (äußere Befruchtung) zu synchronisieren. Bei den phylogenetisch urtümlichen Arten der Unterordnungen Archaeobatrachia und Mesobatrachia klammert sich das Männchen mit seinen Armen in der Hüft- beziehungsweise Lendengegend des Weibchens, also vor dessen Hinterbeinen fest - der so genannte Amplexus lumbalis oder auch Amplexus inguinalis. Nur Kehle und Brust des Männchens haben dabei Kontakt mit dem Rücken des Weibchens (vergleiche beispielsweise Unken, Scheibenzüngler, Schaufelkröten, Krallenfrosch). Bei den „modernen“ Froschlurchen (Neobatrachia; vergleiche beispielsweise Kröten, Laubfrösche, Echte Frösche) beobachtet man den so genannten Amplexus axillaris: Das Männchen steigt so auf den Rücken des Weibchens, dass es dieses hinter den Vorderbeinen umklammert. Um besseren Halt zu haben, entwickeln viele Arten Brunstschwielen. Oft erfolgt der Amplexus bereits während der Laichplatzanwanderung; die Männchen lassen sich dann huckepack über Land zum Fortpflanzungsgewässer tragen. Dies hat weniger mit Bequemlichkeit, sondern mit der Vermeidung der Konkurrenz durch oft in Überzahl vorhandene Männchen zu tun.

Während der Paarungszeit ist der hormongesteuerte Klammerreflex der Männchen sehr stark ausgeprägt, so dass sie oft ungestüm und unselektiv jeden in Form und Größe einigermaßen passend erscheinenden Gegenstand zu umgreifen versuchen. Dabei kommt es nicht selten zu Fehlpaarungen zwischen unterschiedlichen Arten oder sogar mit Objekten wie Treibholz oder toten Fischen (vergleiche ferner: Teichralle). Auch menschliche Finger werden ergriffen und mit erstaunlicher Klemmkraft „umarmt“, wenn man sie dem Männchen unterschiebt. Das Männchen lässt sich dann ohne weiteres aus dem Wasser heben und löst selbst dann seinen Klammergriff oft noch nicht.

Außerdem entstehen im Gewässer manchmal große „Knäuel“ aus mehreren sich gegenseitig umklammernden Exemplaren – besonders bei der in großen Gesellschaften laichenden Erdkröte ist dieses Phänomen oft zu beobachten. Dabei kann es durchaus zum Ertrinken oder Ersticken von Tieren kommen. Insbesondere das Weibchen, das sich meist hilflos irgendwo in der Mitte des „Knotens“ befindet, ist davon betroffen. Um sich zudringliche Geschlechtsgenossen innerhalb der Laichgesellschaft vom Leib zu halten, verfügen Männchen über einen „Befreiungsruf“, der dem Gegenüber seinen Fehlgriff signalisieren soll. Das funktioniert allerdings nur innerhalb derselben Art - und auch dann nicht immer.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Amplexus
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» Aquatisch
im Wasser lebend bzw. wachsend
Als aquatil (auch: aquatisch) (aus dem Lateinischen abgeleitet; etwa: im Wasser, zum Wasser gehörend) bezeichnet man in der Biologie Organismen, die ihren Lebensmittelpunkt im Wasser haben, beispielsweise Fische, manche Wirbellose und Amphibien, aber auch Pflanzen. Aquatil ist das Gegenteil von terrestrisch, also: an Land, zum Land gehörend.
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» Autotomie
Schutzverhalten bei vielen Wirbellosen und Wirbeltieren: Bei Gefahr werden bestimmte Körperteile, z.B. Gliedmaßen, an vorgebildeten Bruchstellen abgeworfen. Diese Körperteile bilden sich meist wieder neu.
Die Autotomie (griechisch αυτοτομία = autotomía, "Selbst-Schneidung") bezeichnet bei Tieren die Fähigkeit mancher Arten, bei Gefahr einen Körperteil abzuwerfen. Je nach Tiergruppe wächst das abgeworfene Körperteil danach vollständig, unvollständig oder gar nicht nach (Regeneration).
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