Fachwort-Lexikon

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Begriffe mit K

» Königspython Python regius
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Diese Riesenschlange ist vom Senegal in Westafrika über Zentralafrika bis in den Sudan verbreitet und lebt von der Savanne über offene Trockenwälder bis hin zu Flussgaleriewäldern meist in der Nähe von Wasser. Rekordexemplare sollen 1,8 m bis sogar 2,5 m gemessen haben, aber im allgemeinen erreichen sie in der Natur eine Länge von 1,2 m bis 1,5 m. Im Terrarium wird der Königspython durchschnittlich bis etwa 1,3 m lang und zählt damit zu den "handlichen" Riesenschlangen.

Bei der Ernährung des Königspython füttert man seiner Körpergröße entsprechende Kleinsäuger, z.B. Mäuse und Ratten. Wildfänge sind oft auf bestimmte Futtertiere, z.B. Wüstenrennmäuse, Hörnchen u.v.a.m., geprägt und verweigern manchmal monatelang die Nahrungsaufnahme bis der Hunger sie endlich zur Aufnahme von im Handel erhältlichen Kleinsäugern bewegt. Hier hilft nur Geduld und das Anbieten verschiedener Futtertiere. Solange die Schlange äußerlich einen guten Eindruck macht, das heißt, nicht beginnt einzufallen, und kräftig in ihren Bewegungen bleibt, besteht kein Grund zur Sorge, denn kräftige Tiere können problemlos lange Fastenperioden überdauern.

Nachzuchten nehmen normalerweise problemlos gleich kleine Mäuse. Nicht ungewöhnlich ist Nahrungsverweigerung im Winter/Frühjahr von Oktober bis Februar, wenn einige Tiere, entsprechend der Ruheperiode in ihren Habitaten, eine Fastenzeit einlegen.

Der Königspython besitzt meist ein sehr ruhiges Wesen und rollt sich eher zusammen als zuzubeißen, was ihm auch den Namen Ballschlange eintrug. Aufgrund seiner Friedfertigkeit und seines geringen Platzbedürfnisses zählt er inzwischen zu den am häufigsten im Terrarium gehaltenen "Würge"- oder Riesenschlangen. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Königspython beträgt über 20 Jahre. Als Rekord gelten 47 Jahre.

Familie: Boidae

Vorkommen: Westafrika durch Zentralafrika bis Sudan

Pflege: Gut haltbare, friedfertige Riesenschlange

Größe: bis 1,3 m, selten mehr

Temperatur: Luft im Sommer bis 30°C,
am lokalen Wärmeplatz bis 35°C,
im Winter bis Frühjahr etwa 8 Wochen bei 20 bis 22°C Ruhephase

Nahrung: Kleinsäuger, z.B. Mäuse und Ratten
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» Kornnatter Pantherophis guttatus
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Bis heute kennen wir von der Kornnatter drei Unterarten.
Die Nominatform, Elaphe guttata guttata. Aus dem Osten bis Südosten der USA, erreicht eine durchschnittliche Körperlänge von 0,8 - 1,2 Meter.
Das Verbreitungsgebiet von der Emory-Kornnatter, Elaphe guttata emory umfaßt die Staaten der zentralen USA einschließlich des angrenzenden Nordostens von Mexiko. Sie bleibt mit 0,6 - 1,0 Meter kleiner als die Nominatform und ist auch nicht so kräftig rötlich, sondern mehr graubräunlich gefärbt.
Nur den äußersten Süden Floridas und die Vorgelagerten Inseln besiedelt die Rote Kornnatter, Elaphe guttata rosacea. Sie wird etwa so groß wie die Nominatform; ihr fehlen die schwarzen Färbungsanteile, und ihr Bauch ist orangerot.

Auf Grund des großen Verbreitungsgebietes variieren auch die Lebensräume der ausgesprochen anpassungsfähigen Kornnatter stark. Die Nattern leben in Kiefern- und Eichenwäldern, offenen Prärien, aber auch als "Kulturfolger" in der Nähe von Menschen, z. B. in Gärten und Parks, auf Feldern, Weiden und Farmen, und zwar überall da, wo sich besonders viele Kleinsäuger einnisten. Die Kornnatter ist eine Kletternatter. Sie kann ausgezeichnet auf Bäume klettern, z.B. bei der Jagd auf Jungvögel. Dennoch hält sie sich überwiegend auf dem Boden auf und verbirgt sich als dämmerungs- und nachtaktives Tier tagsüber unter Rinde, großen Steinen, in Nagerbauten oder anderen Hohlräumen.

Kornnattern sind in der Regel sehr ruhige Schlangen, die sich schnell an den Menschen gewöhnen und dann kaum zubeißen. Fühlen sie sich belästigt und wollen gerade nicht gestört werden, stellen sie sich S-förmig gewunden dem Störenfried, wobei die Schwanzspitze als Zeichen ihrer Nervosität vibriert. Ignoriert der Pfleger diese Warnzeichen, beißen die Schlangen auch zu. Natürlich ist die Nervosität sehr unterschiedlich ausgeprägt, und nicht jede Schlange muß auch zahm werden. Alles in allem ist die anpassungsfähige Kornnatter ein sehr guter Terrarienpflegling, der auch Einsteigern empfohlen werden kann. Inzwischen sind etliche Farb- und Zeichnungsvarianten auf dem Markt, und es werden immer noch neue Formen herausgezüchtet

Familie: Colubridae, Nattern

Vorkommen: Von Florida über die mittleren USA bis Nordostmexiko

Größe: 80 bis 120 cm je nach Unterart, selten mehr

Pflege: Terrarien mit den Mindestmaßen 1,0x0,5x1,0 m, Kletterast, Bodengrund aus Kleintierstreu oder Rindenschnipseln, Unterschlupf aus Korkrinde, morgens etwas Sprühen um Luftfeuchtigkeit zu erhöhen

Futter: Vor allem Kleinsäuger, aber auch Jungvögel, z. B. Eintagsküken

Trinken: In Wasserschale immer anbieten
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» Kryptosporidienuntersuchung
Cryptosporidien sorgen für große Verluste bei Echsen- und Schlangenliebhabern.
Warum diese Seite?

Cryptosporidien sorgen für große Verluste bei Echsen- und Schlangenliebhabern. Gerade wegen der Problematik bei der Bekämpfung dieser Parasitose und der für manchen Züchter wirtschaftlichen Bedrohung kursieren viele Fehlinformationen hierüber. Mit dieser Seite möchte ich einige Fakten veröffentlichen, die die Unsicherheit beseitigen und insgesamt dazu beitragen sollen, der Erkrankung in Zukunft besser Herr werden zu können. Durch Aufklärung können der Umgang mit der Infektion, sowie seine Diagnostik verbessert werden, keineswegs soll dies jedoch eine Anleitung zur Diagnostik oder Therapie durch den Laien sein, daher werden zwar die zur Behandlung eingesetzten Medikamente vorgestellt, auf Dosierungsangaben wird aber bewußt verzichtet. Zur Diagnostik und Behandlung sollte im Interesse der Tiere in jedem Fall ein auf Reptilien spezialisierter Tierarzt hinzugezogen werden.
Was sind Cryptosporidien?

<img src="http://www.biron.de/Tierarzt/cry/cycle.jpg" onmouseover="this.T_left=true;return escape('Lebenszyklus der Cryptosporidien <img src=\'http://www.biron.de/Tierarzt/cry/crypto_lg.jpg\'>')" align="left" width="300">
<i>Cryptosporidien</i> sind einzellige Parasiten der Gattung Cryptosporidium (Protozoa : Apicomplexa : Conoidasida : Eucoccidiorida : Cryptosporidiidae). Anders als bei Coccidien sind keine Sporozysten, in denen sich die Sporozoiten normalerweise befinden, auffindbar. Tyzzer prägte 1910 (J Med Res 23: 487-509) den Namen <i>Cryptosporidium</i> (cryptein (gr.) = verbergen / sporos (gr.) = Streu, Samen).<br>


Es sind viele verschiedene Arten beschrieben, die viele Tierarten befallen können. Manche Arten scheinen recht wirtsspezifisch zu sein, befallen also nur einzelne Tierarten oder den Menschen, Eine Wirtsspezifität ist oft unklar. Die bekannteste Art ist <i>Cryptosporidium parvum</i>, neuerdings unterteilt in <i>C. parvum</i> und <i>C. hominis</i>.
Die Infektion findet meist über kontaminiertes Trinkwasser statt und kann bei immungeschwächten Menschen (z.B. AIDS-Patienten) eine Kryptosporidiose mit nicht zu stillenden und somit zum Tode führenden Durchfällen verursachen.
Bei gesunden Menschen ist die Erkrankungsgefahr gering, bzw. der Erreger kann nach kurzer Zeit ohne Behandlung eliminiert werden.<br>

Die beiden für Reptilien relevantesten Arten sind <i>C. serpentis</i> und <i>C. saurophilum</i> (<i>C. varanii</i>). Nach derzeitigem Kenntnisstand sind sie für Menschen nicht pathogen (krankmachend). C. parvum oder C. muris, die auch oft im Kot von Reptilien gefunden werden, sind wiederum für diese nicht pathogen, sondern sind als Parasiten der Futtertiere Darmpassanten.<br>
Bereits 1925 wurden Kryptosporidien bei Reptilien beschreiben (Triffitt), es handelt sich also keineswegs um eine neue Erkrankung, die starke Verbreitung ist jedoch erst in den letzten Jahren auffällig geworden.<br>
Die Einzeller sind sowohl medikamentell als auch durch das Immunsystem nur schwer zu bekämpfen. Sie befinden sich innerhalb der Zellmembran, sind also weder extrazellulär, wie früher angenommen, noch wirklich intrazellulär. <br>
Die gebildeteten Oozysten (sozusagen die "Eier") sporulieren direkt und sind somit sofort infektiös. Zudem sind Kryptosporidien in der Lage, zwei unterschiedliche Typen von Oocysten zu bilden: dünnwandige, deren Sporozoiten direkt im Wirt weitere Zellen befallen können und dickwandige, die mit dem Kot ausgeschieden werden und so andere Wirte infizieren können.<br>

Während <i>C. saurophilum</i> bevorzugt Echsen befällt, werden bei Schlangen öfter Infektionen mit <i>C. serpentis</i> nachgewiesen. Doch können beide Erreger sowohl Echsen als auch Schlangen sowie Schildkröten befallen. In jüngerer Zeit wurden weitere, bisher nicht klassifizierte Cryptosporidienarten bei Reptilien entdeckt.
<br><br>Insbesondere unter Leopardgeckos und Kornnattern ist der Einzeller stark verbreitet. Hier fällt auf, daß meistens besondere Farbzuchten bzw. Bestände, in die solche Tiere eingebracht worden sind, betroffen sind. Der Schluß liegt nahe, daß die Hauptverbreitungsquelle kommerzielle Großzüchter sind, deren eventuell immunsupprimierte Zuchtformen mit dem Erreger infiziert sind und den Einzeller über die ganze Welt verbreiten. Stabilere Tiere scheiden die Einzeller aus, ohne zu erkranken, daher läßt sich der Infektionsweg schlecht nachvollziehen. Erst Streß (Transporte, Vergesellschaftung etc.) oder ein hoher
Infektionsdruck (viele Tiere, mangelnde Hygiene) können dann zu einer starken Erregervermehrung führen. <br><br>
<u>Keinesfalls ist es aber so, wie von manchen Züchtern gerne behauptet, daß alle Tiere Cryptosporidien hätten, aber nur manche daran erkranken.
Gesunde Tiere sind frei von Cryptosporidien.
Wie kommt mein Tier an Kryptosporidien?
Ein Tier infiziert sich durch die orale Aufnahme von Kryptosporidien durch das Belecken der Umgebung (Sand, Steine, Kot anderer Tiere) oder der Aufnahme von infiziertem Futter (bespielsweise Futtertiere, die an Kot von inizierten Tieren gefressen haben) oder Trinkwasser. Durch ihre geringe Größe wäre auch eine aerogene Übertragung der Oozysten, also dem Transport durch die Raumluft, denkbar. Die Übertragung vom Muttertier auf das Jungtier ist nicht möglich, jedoch wäre eine Übertragung von der bei der Eiablage infizierten Eischale auf den schlüpfenden Nachwuchs nicht unwahrscheinlich. In den meisten Fällen wird ein Bestand dadurch infiziert, daß ein neues Tier ohne vorherige ausreichende Quarantäne und Untersuchung hinzugesetzt wird. Auch die Urlaubsunterbringung in einem Zoofachgeschäft mit mangelhaftem Hygienemanagement kann zur Infektion führen. Die Ausbreitung im Bestand findet dann selbst bei guter Hygiene meist über den Pfleger und seine Instrumente statt, der genaue Übertragungsweg kann im Einzelfall kaum nachvollzogen werden.
Wie äußert sich das klinische Bild einer Kryptosporidiose bei Reptilien ?</b><br>
<img src="http://www.biron.de/Tierarzt/cry/cryptogeck.jpg" onmouseover="return escape('Leopardgeckos mit dem typischen Erscheinungsbild einer klinisch apparenten Kryptosporidiose. Man beachte die hervorstehende Wirbelsäule, Beckenknochen sowie den abgemagerten Schwanz.')" align="right" border="0" height="300">Kryptosporidien vermehren sich direkt unter der Oberfläche von Endothelzellen des Magen-Darm-Traktes, also der oberen Schleimhautschicht. Infektiöse Oozysten, die vier Sporozoiten enthalten, werden ausgeschieden und können vom gleichen Wirt oder einem anderen Tier aufgenommen werden. Auch besteht die Möglichkeit der endogenen Autoinfektion: anstatt ausgeschieden zu werden, infizieren die Sporozoiten den Wirt selbst.
Bei Echsen verursacht <i>C. saurophilum</i> die intestinale Form der Kryptosporidiose, also die Schädigung findet im Darm statt. Dort wird die Schleimhaut zerstört und es kommt neben Entzündungen und Flüssigkeitsverlust zu Verdauungsschwierigkeiten und Resorptionsstörungen. Selbst wenn die Tiere oft ihren Appetit behalten, magern sie trotz Nahrungsaufnahme ab, oft wird die Nahrung unverdaut ausgeschieden.
<img src="http://www.biron.de/Tierarzt/cry/crypttham.jpg" onmouseover="return escape('Strumpfbandnatter mit der typischen Umfangsvermehrung im Magenbereich bei einer stark ausgeprägten Cryptosporidiose')" align="left" border="0" height="150">
Schlangen, die mit <i>C. serpentis</i> infiziert sind, können an der gastrischen Form der Kryptosporidiose erkranken. Durch die Vermehrung der Protozoen in der Schleimhaut des Magens kommt es nach starker Entzündung zur Schwellung bis hin zur bindegewebigen Verhärtung. Der Magen verliert an Dehnbarkeit und die Nahrung wird wenige Tage nach der Aufnahme wieder ausgewürgt. Hier zeigt sich im weiteren Verlauf eine von außen sichtbare Erweiterung im Bereich des Magens. <br>
Die Infektion mit C. saurophilum führt auch bei Schlangen zu einer Dünndarmentzündung.
Die beschriebenen Symptome sind zwar typisch für eine Kryptosporidiose, andere mögliche Ursachen, wie Verstopfungen oder Infektionen mit anderen Parasiten (z.B. Flagellaten) oder Bakterien sollten in einer klinischen und koprologischen (Kot-) Untersuchung ausgeschlossen werden.
Wie kann eine Infektion beim Tier diagnostiziert werden?

Unter anderem wegen ihrer geringen Größe von nur 4-6 μm werden diese Einzeller bei einer einfachen Kotuntersuchung (nativ oder Flotationsverfahren) meist nicht entdeckt. Bei der gastrischen Form der Schlangen empfiehlt es sich zusätzlich zum Kot Material aus einer Magenspülprobe (am besten 1-3 Tage nach der Fütterung vom Tierarzt durchzuführen) zu verwenden. Für die Diagnostik bei Schildkröten und Echsen genügt meist die Untersuchung frischen Kotes.
Direkter Nachweis durch Färbungen

<img src="http://www.biron.de/Tierarzt/cry/fuchs1.jpg" onmouseover="this.T_left=true;return escape('In der Karbolfuchsinfärbung sind die Cryptosporidien als ungefärbte Objekte erkennbar <img src=\'http://www.biron.de/Tierarzt/cry/fuchs1.jpg\'>')" align="right" border="0" height="150"> <img src="http://www.biron.de/Tierarzt/cry/gerigk.jpg" onmouseover="this.T_left=true;return escape('In dieser Spezialfärbung sind die 4 Sporozoiten in der Oozyste erkennbar <img src=\'http://www.biron.de/Tierarzt/cry/gerigk.jpg\'>')" align="right" border="0" height="150">
Das Untersuchungsmaterial (Kot, Magenspülprobenmaterial, Erbrochenes) kann nun nach eventueller Vorbereitung (Flotation zur Oozysten-Konzentration) angefärbt werden (z.B. Karbolfuchsin-Immersionsöl-Methode oder nach Ziehl-Neelsen), so daß eine Möglichkeit des direkten mikroskopischen Erregernachweises besteht. Diese Untersuchung ist zur sicheren Diagnostik unabdingbar und sollte stets mit einer indirekten Nachweismethode kombiniert werden.
Indirekter Nachweis durch immunologische Verfahren
Aufgrund der Vielzahl der durch Cryptosporidien präsentierten Oberflächenantigene bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, die sich in ihrer Zuverlässigkeit auch zwischen den verscheidenen Spezies unterscheiden. Immunchromatographische Schnelltests aus der Rindermedizin (<i>Crypto-Strip</i> ©) sind für Reptilien-Cryptosporidien nicht empfindlich (Biron 2007), sie können lediglich bei einem positiven Nachweis durch andere Verfahren Hinweise liefern, ob es sich um reptilienpathogene C. handelt oder nicht.
Daher muß auf aufwendigere und kostspieligere Verfahren zurückgegriffen werden.

<img src="http://www.biron.de/Tierarzt/cry/elisa.jpg" onmouseover="this.T_left=true;return escape('Eine Mikrotiterplatte für den Cryptosporidien Koproantigen ELISA')" align="right" border="0" height="150"><img src="http://www.biron.de/Tierarzt/cry/iftupton.jpg" onmouseover="this.T_left=true;return escape('Die markierten Oozysten sind unter dem Fluoreszenzmikroskop zu sehen © Dr. Upton, Kansas State Univ.')" align="right" border="0" height="150">Die bevorzugte Methode ist der Koproantigen-ELISA (Enzyme-linked Immunosorbant Assay). Dieser weist ein cryptosporidiumspezifisches Antigen (CSA) nach, das bei der Vermehrung des Cryptosporidium-Organismus im Darmtrakt gebildet wird. Das Antigen ist spezifisch für Cryptosporidium, zeigt
keine Kreuzreaktivität mit anderen Darmparasiten und ist im Kot stabil, so daß der Test eine Cryptosporidieninfektion, auch unabhängig vom Vorhandensein von Oozysten, sicher nachweisen kann. Die Empfindlichkeit ist sehr hoch (20ng/ml CSA). Experimentell wurde auch ein Serologie-ELISA entwickelt (für die Untersuchung von Blutproben), der sich aber nicht als zuverlässiges und praktikables Diagnostikum bewiesen und somit nicht durchgesetzt hat.
<br>
Eine andere Methode ist der IFT (Immunfluoreszenztest). Dabei werden Oozysten mit Farbstoffen markiert. Der Vorteil ist, daß man diese unter dem Mikroskop, wie auch bei anderen Färbungen, sehen kann. Leider hat sich diese Nachweismethode als nicht sehr emfindlich gezeigt.<br>
Beide Nachweismethoden haben den Nachteil, daß sie auch auf nicht-Reptiliencryptosporidien reagieren, also beim Vorliegen einer Infektion der Futtertiere (z.B. Mäuse) ein falsch-positives Ergebnis liefern können. Hier sind mehrere Untersuchungen nach Futterwechsel (z.B. Küken) notwendig oder aber die Anwendung eines speziesdifferenzierenden Verfahrens (PCR).<br>
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<u>Indirekter Nachweis durch PCR</u><br>
Durch die PCR (Polymerase Chain Reaction) kann eine DNA-Analyse durchgeführt werden. So lassen sich eindeutig Cryptosporidien nachweisen und sogar die genaue Spezies erkannt werden. Allerdings können diese Verfahren noch nicht als zuverlässiges diagnostisches Mittel eingestuft werden, da in der Diagnostik
eine hohe Wahrscheinlichkeit falsch-positiver oder falsch-negativer Ergebnisse besteht. In Deutschland wird sie daher zur Zeit nur zu Forschungszwecken eingesetzt.<br>
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<u>Weitere direkte Nachweisverfahren</u><br>

<img src="http://www.biron.de/Tierarzt/cry/hetzelcrypt.jpg" onmouseover="return escape('Histologische Aufnahme (gefärbter Gewebeschnitt) oben und elektronenmikroskopische Aufnahme unten: die Cryptosporidien sind an der Schleimhautoberfläche zu erkennen © Dr. Udo Hetzel, Univ. of Liverpool')" align="right">Bleibt der Nachweis trotz starker Symptomatik aus, kann theoretisch, wie auch beim toten Tier, eine Organprobe entnommen werden, deren histologische Untersuchung dann Gewißheit schaffen kann. Aufgrund der Größe der Tiere und der Beschaffenheit der betreffenden Organe ist dies jedoch am lebenden Tier meist nicht praktikabel. <br>

Der direkte Nachweis mit dem Elektronenmikroskop kann wegen des hohen technischen und finanziellen Aufwandes meist nicht durchgeführt werden.<br>
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Der Erfolg sämtlicher Nachweisverfahren ist natürlich abhängig von der Menge und Qualität des vorliegenden Probenmaterials sowie dessen Gehalt an Oozysten oder Antigen. Insbesondere bei subklinischen, also ohne offensichtliche Symptomatik einhergehenden Infektionen, sind mehrere Probenuntersuchungen zur sicheren Diagnosestellung notwendig.
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<b>Wie ist mit infizierten Tieren zu verfahren und gibt es eine Therapie für infizierte oder erkrankte Tiere?</b><br>

Leider gibt es bis heute keine komplett zufriedenstellende Therapie der Kryptosporidiose. Die allerwichtigste Maßnahme ist die strikte räumliche Trennung der Tiere. Um den Keimdruck so niedrig wie möglich zu halten, sind die Tiere einzeln zu quarantänisieren. Sie sind in einem täglich zu reinigendem Terrarium unterzubringen. Als Bodengrund sollten täglich zu wechselnde Zeitung oder Zellstofftücher dienen. Wasserschalen und Einrichtung (Papphäuschen) sind täglich auszutauschen. Dabei ist zu beachten, daß sich Streß negativ auf das Immunsystem auswirkt, welcher wiederum die Erregervermehrung begünstigt. Medikamentell empfiehlt sich die Gabe von Immunmodulatoren (Zylexis ®) und bei geschwächten Tieren Proteinlösungen (Bioserin ®) sowie Infusionen (z.B. Amynin ©).<br>
Eventuell mit der Infektion einhergehende bakterielle oder parasitäre Sekundärinfektionen sollten (nur nach entsprechender positiver Diagnose!) spezifisch behandelt werden. <br>
Die Bekämpfung der Erreger selbst zeigt bisher keine zufriedenstellende Ergebisse. Teilerfolge konnten bei der Behandlung der gastrischen Form zuerst mit hyperimmunem bovinem Kolostrum, also der <i>Biestmilch</i> infizierter Kühe, erzielt werden (Graczyk et. al. 2000). Diese ist jedoch nicht auf dem Markt erhältlich. Neuere Präparate, die Cryptosporidienantikörper enthalten, wurden bislang erfolglos getestet (Biron 2007), ebenso wie Thymol- und Kreosothaltige Mittel. Andere antiprotozoäre Medikamente wie Metronidazol (und andere Nitroimidazole), Makrolid-Antibiotika wie Azithromycin, Aminoglykosidantibiotika wie Spiramycin, Sulfonamide oder das gegen viele <i>Coccidien</i> wirksame Toltrazuril zeigen keine ausreichende Wirkung. Das für Rinder zugelassene Halofuginon (Halocur ®) führt bei Reptilien zu starken organischen Schäden, so daß es nicht eingesetzt werden kann. Zur Zeit laufen Versuche mit dem humanmedizinsichen Nitazoxanid (Alinia ®), von dem man sich gute Ergebnisse verspricht, sowie mit Rifamixin, das in der Humanmedizin Wirkung zeigt.<br> <br>

Diese Medikamente werden derzeit getestet, deren Wirkung nach Publizierung auch an dieser Stelle veröffentlicht werden wird.<br>
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Wirkliche Erfolge konnten jedoch bisher lediglich mit dem zur Behandlung von Leishmaniose beim Menschen eingesetzte Aminoglykosid-Antibiotikum Paromomycin (Humatin ®) erzielt werden. Es kann bei Reptilien zu einer Verminderung der Erregerausscheidung führen, ohne dem Patienten zu schaden, da es nicht resorbiert wird. Tatsächlich führt die Behandlung in vielen Fällen zu negativen Untersuchungsergebnissen und die Symptome können oft sogar vollständig behoben werden, jedoch kommt es nach einiger Zeit wieder zur Ausscheidung von Oozysten und einem Wiederaufflammen der Symptomatik. Die Tiere werden also nicht wirklich Kryptosporidienfrei, sondern müssen langfristig in Behandlung bleiben und als Infektionsgefahr angesehen werden.<br> <br>

Nur wenn keine Möglichkeit besteht, die infizierten Tiere ohne Infektionsgefahr für andere Tiere unterzubringen, oder zeigen die Tiere bereits klinische Symptome, die sich durch die Behandlung nicht verdrängen lassen, ist die Euthanasie leider die Therapie der Wahl, denn die Erkrankung geht mit einem starken Verlust der Lebensqualität der Tiere einher.<br>
Sollten die Tiere symptomfrei sein, ist ein Therapieversuch unter Vermeidung jeglicher Gefahr der Erregerausbreitung anzustreben. <br>
Unter keinen Umständen dürfen (potentiell) infizierte Tiere auf Börsen oder in den Handel kommen oder sonstwie veräußert werden!<br>

<br><u>An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, daß Therapieversuche oder Euthanasien auf keinen Fall ohne tierärztliche Aufsicht durchgeführt werden sollten und andernfalls einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und das Arzneimittelgesetz darstellen!</u><br> <br>

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<b>Welche Desinfektionsmittel eignen sich?</b><br>

Kryptosporidien zeichnen sich leider durch eine extrem hohe Tenazität, also einer Widerstandsfähigkeit gegenüber äußerlichen Einflüssen, aus. Sie sind resistent gegen Frost bis -20°C oder Temperaturen bis 65°C. Bei 15-20°C und ausreichender Feuchtigkeit bleiben sie drei Monate infektiös, bei 5°C sogar ein Jahr. Übliche Desinfektionsmittel können die Oozystenhülle nicht schädigen. Daher ist auf spezielle Desinfektionsmittel (wie Ammoniak oder p-Chlor-m-Kresol (z.B. parafectans ® oder Neopredisan ®) zurückzugreifen, die jedoch gesundheitsschädlich sind und nur nach Anweisung (Tierarzt) angewandt werden sollten. Zwar ist eine Desinfektion durch Hitze (z.B. das Terrarium in eine Sauna stellen) möglich, sicherer ist es jedoch Einrichtungsgegenstände komplett auszutauschen. Eine Erhitzung auf 100° C über 1 Stunde jedoch sorgt für eine sichere Unschädlichmachung der Cryptosporidien.<br>
Weitere Informationen finden Sie auf <a href="http://www.reptilienlabor.de" target="_blank">www.reptilienlabor.de</a>.
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<b>Wie kann die Ausbreitung der Seuche gestoppt werden?</b><br>
Die Einhaltung von Grundregeln (Quarantäne, regelmäßige Kotuntersuchungen einschließlich spezieller Untersuchungen auf Kryptosporidien, gute Hygiene) ist die Voraussetzung für eine Einschleppungsvermeidung. Auch wenn der Veräußerer von Tieren einen vertrauenswürdigen Eindruck macht, sollten neu erworbene Tiere stets untersucht werden. Der Großteil der infizierten Tiere stammt aus dem Tierhandel, weniger aus privater Zucht. Infizierte Tiere, oder welche, die Kontakt (auch indirekten) mit solchen hatten, sollten auf keinen Fall veräußert werden.<br>

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<b>Wo können Proben entnommen und untersucht werden?</b><br>
Der auf Reptilien spezialisierte Tierarzt kann Kotproben und Magenspülproben gewinnen. Frischer Kot kann zur Untersuchung auch eingeschickt, besser direkt übergeben werden. Zur Konservierung ist auch die Verwendung entsprechender Medien (z.B. ParasiTrap ©) möglich. Sollten nicht alle Möglichkeiten der Untersuchung in der Praxis zu Verfügung stehen, können sie an ein spezielles veterinärmedizinisches Labor weitergeleitet werden (s.u.).<br>
Wenn Sie Kot einsenden, sollte es sich um eine ausreichende Menge handeln, möglichst frisch und gut verpackt sein (z.B. zugeklebte Filmdose in Polsterversandtasche), um die Untersuchungstauglichkeit zu erhalten und Unannehmlichkeiten für den Postboten oder Empfänger zu vermeiden. Vertrocknete Krümel von einem Stein abgekratzt oder etwas kotverfärbter Sand sind nicht für eine sichere Untersuchung geeignet. Dazu gehören Angaben zu klinischem Bild, Artbezeichnung des Patienten und Datum des Kotabsatzes und nicht zuletzt Ihr Name, Adresse und Telefonnummer, sonst können die Proben nicht bearbeitet werden.<br><br>
Leider ist die Verwendung von Sammelkotproben (mehrerer Tiere) nicht sinnvoll, da die Oozysten- und Antigenkonzentration so vermindert werden könnte, was zu falsch-negativen Ergebnissen führen kann. Auch ist die Menge Kot, die für die verschiedenen Nachweismethoden verwendet werden kann, begrenzt.<br> <br>


Verschiedene Institute bieten Untersuchungen für Tierärzte, nicht jedoch für Tierhalter an.
An folgende Adressen können sowohl Tierärzte als auch Tierhalter ihre Proben direkt für den ELISA und die Karbolfuchsinfärbung einsenden: <br>
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<a href="http://www.reptilienlabor.de">www.reptilienlabor.de</a>.<br>
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<b>Empfohlene Literatur für Tierärzte:</b><br>
<a href="http://snipurl.com/15tpb" target="_blank">Praktische Parasitologie bei Heimtieren, Beck &amp; Pantchev 2006</a><br>
<a href="http://snipurl.com/1w4fx" target="_blank">Parasitologie bei Schlangen, Echsen und Schildkröten, Schneller &amp; Pantchev 2007</a><br>

<a href="http://snipurl.com/1wq4g" target="_blank">Lehrbuch der Parasitologie für die Tiermedizin, Eckert, J, Friedhoff, K.T., Zahner, H. pp. 91-95.</a><br>
<a href="http://snipurl.com/1wq3t" target="_blank">Veterinärmedizinische Parasitologie, Rommel, Eckert, Kutzer, Boch, Supperer</a><br>
<a href="http://snipurl.com/16fuh" target="_blank">Reptile Medicine and Surgery, Mader 2005</a><br>
<a href="http://snipurl.com/1wqbk" target="_blank">A Veterinary Guide to the Parasites of Reptiles: Protozoa: 001, Barnard &amp; Upton 1994</a><br>
<br>
<b>Empfohlene Internetseiten für Tierärzte:</b><br>
<a href="http://www.fli.bund.de/276.html" target="_blank">Eine einfache Nachweismethode für Kryptosporidien im Kot. Zbl. Vet. Med.B 29, 324-327, Heine, J. 1982</a><br>
<a href="http://www.k-state.edu/parasitology/basicbio" target="_blank">Steve Upton (Kansas State Univ.): Basic Biology of Cryptosporidium </a>

<br>
<a href="http://www.dpd.cdc.gov/dpdx/HTML/Cryptosporidiosis.htm" target="_blank">Centers of Disease Control: Cryptosporidiosis</a><br>

<a href="http://www.anapsid.org/cryptosporidium.html" target="_blank">anapsid.org: Cryptosporidium - Health Threat to Humans and Reptiles</a><br>
<br>
<b>Auswahl einiger relevanter Veröffentlichungen (in Bearbeitung - Ergänzung und Sortiereung folgt):</b><br>
Pantchev, N., Rüschoff, B., Kramhuber-Pohl, A., Biron, K., 2008. Kryptosporidiose-Therapie bei Leopardgeckos (<i>Eublepharis macularius)</i> mit Azithromycin (Zithromax ®) und Paromomycinsulfat (Humatin ®) - Fallbeispiele und Literaturübersicht. Kleintierpraxis 53, 2 (2008), 95-104.<br>

Cranfield, M.R., Graczyk, T., Wright, K., Frye, F.L., Raphael, B., Garner, M., 1999. Cryptosporidiosis. Bulletin of the Association of Reptilian and Amphibian Veterinarians 9, 15-24. <br>

Xiao, L., Graczyk, T.K., Limor, J., Li, L., Kombert, M., Jung, E.R., Sulaiman, I.M., Zhou, L., Arrowood, M.J., Koudela, B., Modrý, D., Lal, A.A. (2004): Genetic diversity of Cryptosporidium spp. in captive Reptiles. Appl. Environ. Microbiol. 70:891-899 <br>
Cranfield, M.R., Graczyk, T.K. (1994): Experimental infection of elaphid snaked with <i>Cryptosporidium serpentis</i>. Copm. Parasitol.. 80:823-826.<br>
Graczyk, T.K., Cranfield, M.R., Hill, S.L. (1996): Therapeutic efficacy of halofuginone and spiramycin treatment against <i>Cryptosporidium serpentis</i> infctons in captive snakes. Parasitol. Res. 82:143-148.<br>


Pantchev, N. et.al. (2006): Kryptosporidiose bei Echsen. AG ARK Zusammenfassungen 26<br>
Biron, K. (2007): Cryptosporidiose bei Reptilien - Möglichkeiten der Diagnose und Therapie. AG ARK Zusammenfassungen 28<br>

Eckert, E. (2001): Studien zur Vitalitätsabschätzung von Cryptosporidium parvum.<br>


Heine, J. (1982): Eine einfache Nachweismethode für Kryptosporidien im Kot. Zbl. Vet. Med.B 29, pp. 324-327 <br>


Egyed, Z., Sréter, T., Széll, Z., Varga, I. (2003): Characterization of Cryptosporidium spp. recent developments and future needs. Vet. Parasitol. 111:101-114 <br>


Gläser, C., Grimm, F., Mathis, A., Weber, R., Nadal, D., Deplazes, P. (2004): Detection and molecular characterization of Cryptosporidium species isolated from diarrheic
children in Switzerland. J. Ped. Infect. 23:359-361<br>


Joachim, A., Krull, T., Schwarzkopf, J., Daugschies, A. (2003): Prevalence and control of bovine cryptosporidiosis in German dairy herds. Vet. Parasitol., 112:227-288 <br>


Morgan, U., Weber, R., Xiao, L., Sulaiman, I., Thompson, R.C.A., Ndiritu, W., Lal, A., Moore, A., Deplazes, P. (2000): Molecular characterization of Cryptosporidium of Cryptosporidium isolates
obtained from human deficiency virus-infected individuals living in Switzerland, Kenia and the United States. J. Clin. Microbiol. 38:1180-1183 <br>


Sears, C.L., Kirkpatrick, B.D. (2001): Cryptosporidiosis and Isosporiasis. In: Gillespie, S., Pearson, R.D. (eds.) Principles and Practice of Clinical Parasitology. pp. 139-164. ISBN
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Für tierärztliche oder herpetologische Veranstaltungen stehe ich Ihnen mit den Vorträgen "<b><i>Cryptosporidien</i> - die Leopardgeckoseuche</b>" und "<b><i>Cryptosporidien</i> - diagnostische und therapeutische Möglichkeiten</b>" gerne zur Verfügung.<br>




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Ich bedanke mich bei meinen Kollegen Dr. Udo Hetzel und Dr. Nikola Pantchev für regen Informationsaustausch.<br>
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Stand: 26.03.2009
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http://www.cryptosporidien.de/
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