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Mein neues Wüstenterra, inkl. Dokumentation

Pogona – alles zur Haltung unserer Lieblinge, Tipps und Hilfestellung bei Problemen.

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Beitragvon Skiver » Mo 18 Feb, 2008 09:43

Nun ist es endlich fertig, das neue Heim für meine 2 Bartagamen (1.1 pogona vitticeps):
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Anfang habe ich mir überlegt ein Terrarium komplett selbst zusammen zu bauen. Allerdings sind die Preise für gutes Holz doch recht hoch und als ich recht günstig an ein gebrauchtes gekommen bin, habe ich mich zu einem kompletten Umbau entschieden.
Hier einmal das urhässliche Ausgangsterrarium (der Vorbesitzer möge mir diese Bemerkung verzeihen):
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Es diente dem Vorbesitzer als Schlangenterrarium und war von innen komplett mit Fliesenkleber versehen.
Es war außerdem mehr schlecht als recht zusammengeschustert, aber grundsätzlich war es sehr solide und aus guten MDF-Platten gearbeitet.

Zu allererst musste der alte Fliesenkleber raus. Dies gestaltete sich als eine außerordentlich langwierige Aktion, denn es wurde kein normaler Fliesenkleber, sondern Flex Fliesenkleber verwendet. Dieser hat die Eigenschaft nicht einmal zu bröckeln wenn man mit einem Hammer kräftig davor haut. Deshalb musste jeder einzelne cm2 von Hand entfernt werden. Das ganze sah nach einigen Tagen dann so aus:
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Äußerlich musste natürlich auch noch Hand angelegt werden, das Holz war Größtenteils in einem guten Zustand, sah aber sehr schmutzig und „verwohnt“ aus. Das ganze Terrarium wurde abgeschliffen und mit einer Holzlasur (Buche) gestrichen.

Nun konnte mit dem Innenraum begonnen werden. Zuerst habe ich dünne Styroporplatten an den Wänden verklebt, und dann etliche Steine mit einem Cuttermesser modelliert und an die Rückwand geklebt.

Achtung: Hierbei entsteht eine riesen Sauerei! Überall werdet ihr Styroporkugeln hängen haben, daher empfehle ich dringend dies niemals in der Wohnung durchzuführen, höchstens in einem Keller.

Für die großen Vorsprünge habe ich speziellen Styroporkleber verwendet, damit diese besonders stabil sind. Ich möchte hier in aller Deutlichkeit von Styroporkleber abraten!!! Wie sich heraus gestellt hat ist der Styroporkleber nach Aushärtung recht spröde, und klebt nicht annähernd so gut wie Silikon. Allerdings ist dies nicht weiter schlimm, da die Tragfähigkeit der Vorsprünge im Wesentlichen von den nachfolgenden Versiegelungen abhängt.
Das ganze sah dann so aus:
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Da ich in meiner Garage an dem Terrarium gearbeitet habe, und die Temperaturen bei knapp 0°C lagen, habe ich im Terrarium einen Keramik Heizstrahler (75W) hängen gehabt. Leider hat dieser die Temperaturen auch nicht wesentlich anheben können.

Wichtig ist auch nach jedem Schritt das bearbeitete Material aushärten zu lassen!

Nun habe ich die modellierte Rückwand mit Fliesenkleber bearbeitet. Dazu muss auf jeden Fall spezieller Flex Fliesenkleber zum Einsatz kommen! Dieser ist zwar etwas teurer als normaler Fliesenkleber, aber trotzdem mit 9,00€ für 5KG locker zu ertragen. Außerdem hat Flex Fliesenkleber die Eigenschaft etwas flexibel auszuhärten (wer hätte das gedacht^^), und nicht so leicht zu bröckeln.
Wie viele Schichten man aufträgt hängt ganz von ihrer Dicke ab, und der Planung weiterer Schichten aus anderen Materialien. In vielen Bauanleitungen werden 2-5 Schichten aufgetragen, mir hat eine einzige (dicke) Schicht gereicht. Es ist vor allem darauf zu achten, dass die Ränder der Vorsprünge etwas dicker beschichten werden, um für mehr Stabilität zu sorgen. Und zu dem wichtigsten Punkt überhaupt:

Benutzt bei JEDER Arbeit mit klebenden Materialien bitte Handschuhe!!!

Leider habe ich das nicht beachtet, und musste dafür bezahlen. Je umfangreicher ihr die Rückwand modelliert habt, desto länger dauert das Auftragen des Fliesenklebers, und ist dann auch nur noch von Hand möglich. Ich habe rund 5 Stunden dafür gebraucht und durch die Kälte ist mir nicht aufgefallen, dass die unterste Schicht des Fliesenklebers bereits an der Hand angetrocknet war. Leider musste ich beim Abwaschen feststellen wie gut solch ein Flex Fliesenkleber doch haftet.
Kurz gesagt: Wo er einmal draufklebt geht er nicht mehr ab! Klebt er auf eurer Haut, dann verabschiedet euch schon mal von euren obersten Hautschichten. An einer Stelle auf meinem Finger musste sogar ein größeres Stück Fleisch dran glauben. Während ich das hier schreibe sind seit dem schon fast 3 Wochen vergangen, und ich habe immer noch ein großes Loch auf einem Finger! Ein Foto davon erspar ich euch mal, ich will es nur so deutlich erwähnen damit hier keiner diesen Fehler macht!!!
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Beitragvon Skiver » Mo 18 Feb, 2008 09:44

So, Schluss mit dem rumgejammer, weiter geht’s im Text. Nach dem Auftragen des Fliesenklebers sah das ganze dann so aus:
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Das ganze wirkt nach dem Austrocknen noch einiges matter.
Es muss bei den gesamten Arbeiten nicht sehr auf den unteren Rand der Rück- und Seitenwände geachtet werden, da der Boden ja noch 10cm mit Sand aufgefüllt wird.

Nun kommt die interessante Phase der Arbeit.
Um eine natürliche Stein-/Felsenoptik der Rückwand zu erhalten, muss Sand auf diese aufgetragen werden. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten. Ich persönlich rate von der Sandwurf Methode ab, bei der die Rückwand mit Fliesenkleber, Leim oder ähnlichem bestrichen, und dann direkt mit Sand beworfen wird. Ergebnisse dieser Methode konnten mich bislang nicht überzeugen, zum einen wirkt es meist sehr ungleichmäßig, zum anderen haftet der Sand nur unten und kann viel leichter abgekratzt werden. Eine umfangreiche Versiegelung mit Epoxydharz ist dann nötig, was in einem großen Terrarium mal so richtig ins Geld geht (und nebenbei einen unangenehmen Glanzeffekt mit sich bringt)!

Also habe ich mich dafür entschieden etwas Neues auszuprobieren, und habe einfach ganz normalen Leim genommen (wichtig: der Leim muss klar aushärten!) und diesen mit Abtönfarbe und Sand und einer Pampe vermischt, das ganze sieht so aus:
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Beim Anmischen gibt es verschiedene Dinge zu beachten, zum einen sollte die Paste nicht zu dünnflüssig sein (verfließen an der Rückwand ist hässlich, außerdem wird dann weniger Sand aufgetragen und das ganze wird zu glatt), zum anderen ist die Farbmischung hier sehr wichtig, da am Ende keine Farbe mehr aufgetragen wird.
Hierzu habe ich 3 verschiedene Abtönfarben (ocker, braun, schwarz) und 3 verschiedene Sandfarben (grauer Spielkastensand, roter Terrariensand, weißer Terrariensand) verwendet. Den weißen Sand habe ich verwendet, um das ganze etwas aufzuhellen. Wenn man roten Terrariensand verwendet, muss man darauf achten, dass dieser Sand keinesfalls rot ist, sondern mit extrem viel Farbe rot eingefärbt wurde. Bereits geringe Mengen Sand färben die Paste stark, also nicht zu viel roten Sand nehmen.

Des Weiteren ist die angemischte Paste immer viel heller als das endgültige Ergebnis, da der Leim beim anmischen noch weiß ist.
Deshalb gewünschte Farbe anmischen und auf einem Stück Styropor zur Probe auftragen und aushärten lassen (24 Stunden oder länger).
Ich habe mich dazu entschieden, die gesamte Rückwand in einem fast gleichen Farbton zu gestalten, und alle Steine etwas dunkler zu machen und leicht unterschiedlich zu färben.
Das Ergebnis, nach 2 Tagen trocknen, sieht dann so aus:
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Mit der Optik bin ich schon mal sehr zufrieden. Etwas dunkel wirkt das Ganze zwar, aber das kommt durch den hohen Rot-Anteil.

Die große Frage, die ich mir gestellt habe, war:

Mit Epoxydharz versiegeln oder nicht?

Vorteil:
- leicht abwaschbar
- Krallenresistent

Nachteil:
- glatt
- unangenehmer Glanzeffekt (wird nach Monaten geringer, verschwindet aber nie ganz)
- teuer!!!!! (0,5KG kosten 18€, zwischen 6-10KG würden benötigt, also 100€ – 180€)

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen nur an wenigen Stellen zu versiegeln, und zwar speziell die Vorsprünge und Steine.

Begründung:
Grundsätzlich ist keine Versiegelung nötig, durch das Anmischen mit Leim ist die aufgetragene Schicht schon sehr hart und Sand lässt sich nicht mehr abkratzen.
Speziell die Vorsprünge müssen aber sauber gehalten werden, und das ist mit dieser Oberfläche nicht sehr einfach. Deshalb werden diese versiegelt. Ebenso alle Steine (sofern das Harz ausreicht), denn gerade an diesen wird sich vermutlich vermehrt mit den Krallen festgehalten. Der Optik tut das wohl keinen Abbruch, denn solange nur die Steine glänzen und nicht die ganze Rückwand, wird das sogar noch positiv.
Außerdem ist der preisliche Vorteil doch schon enorm.
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Beitragvon Skiver » Mo 18 Feb, 2008 09:45

Nach der fertigen Versiegelung sieht das ganze dann so aus:
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(Hier war das Terrarium zwar schon fertig, hatte aber kein früheres Foto dieses Zwischenschrittes. Im Hintergrund sieht man die versiegelten Vorsprünge.)

Nun kommen noch einige Feinarbeiten und Arbeiten an der Elektrik.
Da das Terrarium nie als Wüstenterrarium konzipiert wurde sitzen die unteren Lüftungsschlitze viel zu niedrig. Also habe ich intern einen Lüftungstunnel gebaut, damit vorne kein Sand rausrieselt. Sieht dann so aus:
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Nun mussten diverse Löcher für die Lampen gebohrt und die Neonröhre angebracht werden. Ausgeleuchtet wird wie folgt:
1x80Watt Leuchtstoffröhre 965 Biolight
1x100 Watt Sunspot rechts
1x75Watt Sunspot links
1x300Watt Osram Vitalux

Je nach Temperatur/Jahreszeit werden mal einzelne Spots abgeschaltet, bzw. 50Watt Spots eingesetzt.

An dieser Stelle möchte ich gerne noch etwas genauer auf die Beleuchtung eingehen. Bisher habe ich immer analoge Zeitschaltuhren eingesetzt allerdings wird das ganz recht klobig und die Genauigkeit ist nicht die beste. Vor allem aber kann man meine neuen Beleuchtungszeiten so nicht realisieren. Teure Terrariensteuerungen gibt es viele, aber für wenig Geld bekommt man nur Mist. Für eine richtige Terrariensteuerung muss man schon ordentlich Geld investieren, also habe ich etwas fast identisches aus dem PC-Bereich „entwendet“ und es funktioniert bestens!
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Die sogenannte Gembird SIS-PM Silver Shield gibt es für gerade mal 21€ bei E-Bay.
Eigentlich ist sie für den Master-Slave Betrieb bei PCs gedacht und hat konfigurierbare Steckdosen um Strom zu sparen.
Die Handhabung ist denkbar einfach, Leiste über USB an den PC anschließen, den beigelegten Treiber installieren (funktioniert selbst unter meinem Vista 64 ohne Probleme!!!) und Konfigurationsprogramm öffnen. Nun kann man 4 Steckdosen per Zeitschaltuhr konfigurieren, alle Dosen greifen auf die selbe Zeitschaltuhr zu, wodurch es egal wird wenn die Uhr nach langer Zeit um wenige Minuten falsch geht, denn nur eine gemeinsame Basis ist wichtig.
Das ganze habe ich innerhalb weniger Minuten so konfiguriert:

1. Leuchtstoffröhre geht morgens an
2. Erster Wärmespot geht 10 Minuten später an
3. Zweiter Wärmespot geht 30 Minuten nach der Leuchtstoffröhre an
4. Um 14 Uhr gehen beide Wärmespots aus
5. Um 14 Uhr geht die Osram Vitalux an
6. Um 14:30 Uhr geht die Osram Vitalux aus
7. Um 14:30 Uhr gehen beide Spots wieder an
8. Abends gehen die Wärmespots wieder in Abständen von 30 Minuten aus
9. 10 Minuten nachdem der letzte Spot ausgegangen ist geht die Leuchtstoffröhre aus.

Somit ist ein relativ natürlicher Morgen und Abend bestens simuliert. Die Beleuchtungszeiten variieren je nach Jahreszeit.

Die ganze Verkabelung findet auf dem Terrariendach statt:

Damit die schöne Optik dadurch nicht verschandelt wird habe ich einen oben Kranz angebracht (siehe erstes Bild).

Hier noch mal ein paar Bilder des fertigen Terrariums:
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Klettern macht den Tieren offensichtlich einen riesen Spaß.

Wer noch an Bildern einzelner Arbeitsschritte interessiert ist kann sich gerne melden.

Noch einmal abschließend ein paar Tipps zusammengefasst:

- Immer Handschuhe verwenden
- Je detaillierter modelliert wird, desto schöner das Ergebnis. Ruhig etwas mehr Zeit hierfür investieren
- Styropor mit Silikon verkleben, nicht mit Spezialkleber
- Farbmischungen vorher testen und aushärten lassen (>24 Stunden)
- Niemals in der Wohnung arbeiten! Eure Familie reißt euch den Kopf ab!
- Nach jedem Schritt alles gut aushärten lassen
- Wird Fliesenkleber als Beschichtung verwendet -> 4-5 Schichten, dient der Fliesenkleber als Grundierung für weitere Schichten reicht eine Schicht (besser 2, dann aber wieder höheres Gewicht)


Verwendete Materialien (ohne Lampen, Leisten etc):
Aquariensilikon 1 Tube 310ml 6,49€
Ponal Holzleim 6 Eimer (3KG) = 47,94€
Styropor einige Platten verschiedener Dicken c.a. 20,00€
Holzlasur 2 Eimer 32,00€
Styroporkleber (0,5KG) 8,00€
Flex Fliesenkleber 2x5KG 17,98€
Abtönfarbe 3 Tuben verschiedener Farben 15,00€
Schleifpapier 10,00€
Spielkastensand 75KG 9€
Terrariensand 5KG rot 12,99€
Terrariensand 5KG weiß 12,99€
Verschiene Artikel für die Elektrik (Dosen, Stecker, Kabel, Klemmen etc) c.a. 30,00€
Epoxi-System E45TM 800ml 17,99€
Versandkosten

= c.a. 250€

Diverses Arbeitsmaterial verschlissen nicht eingerechnet.

Zusammen mit dem Kauf des Terrariums ergeben sich Kosten von über 400€, und das ohne Einrichtung oder Beleuchtung.
Der immense Zeitaufwand darf selbstverständlich auch nicht außer acht gelassen werden.

Falls ich irgendwann noch einmal auf die dumme Idee komme ein Terrarium selbst bauen zu wollen, dann erinnert mich bitte daran, dass ich das nie wieder tue! 
Im nach hinein bin ich aber sehr froh über das neue Heim meiner Tiere und den schicken Einrichtungsgegenstand im Wohnzimmer.

Ich hoffe mit dieser Dokumentation konnte ich die ein oder andere offene Frage beantworten, oder habe ein paar Inspirationen geliefert.

Euch allen viel Spaß beim Selbstbau!

Für Fragen und Anregungen bin ich jederzeit offen!
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Beitragvon christian64 » Mo 18 Feb, 2008 10:48

hy Skiver,

mal ne frage zu dem Gembird SIS-PM Silver Shield.

Proggen über USB is ja oki aber is da ne Zeitschaltuhr eingebaut ???


Gruß
Christian
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Beitragvon Skiver » Mo 18 Feb, 2008 11:10

Christian hat geschrieben:hy Skiver,

mal ne frage zu dem Gembird SIS-PM Silver Shield.

Proggen über USB is ja oki aber is da ne Zeitschaltuhr eingebaut ???


Gruß
Christian


Jo klar, alles drin. 4 programmierbare Steckdosen aufgrund eienr Zeitschaltuhr!
Einfach per USB anschließen, und konfiguerieren und abklemmen, die Zeitschaltuhr in der leiste wird durch ein internes Netzteil versorgt. Lass dich von dem gnadenlos günstigen Preis nicht abschrecken, das Teil kann einfach alles :)
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Beitragvon Viola » Mo 18 Feb, 2008 12:51

Skiver hat geschrieben:Einfach per USB anschließen, und konfiguerieren und abklemmen


Hi,

Für Leute wie mich denen die komplette Terrarienversorgung per PC bisher zu aufwändig ( ok zu kompliziert :wink: ) war :

Verstehe ich das jetzt richtig das nach einmaliger Programmierung keine weitere dauerhafte Verbindung zum PC erforderlich ist ?

Dann wäre es eine Überlegung wert. :D

Gruß
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Beitragvon Skiver » Mo 18 Feb, 2008 13:35

Viola hat geschrieben:
Skiver hat geschrieben:Einfach per USB anschließen, und konfiguerieren und abklemmen


Hi,

Für Leute wie mich denen die komplette Terrarienversorgung per PC bisher zu aufwändig ( ok zu kompliziert :wink: ) war :

Verstehe ich das jetzt richtig das nach einmaliger Programmierung keine weitere dauerhafte Verbindung zum PC erforderlich ist ?

Dann wäre es eine Überlegung wert. :D

Gruß
Viola


Jup, genau so ist es.
Also die Leiste per USB an den PC anschließen, Treiber-Cd einlegen und installieren. Dann bekommst du ein Bild mit 4 Steckdosen (1-4), klickst drauf und kannst Regeln hinzufügen, also an um Xuhr, aus um YUhr etc. Die Zeit nimmt sich die Uhr automatisch vom PC. Dann kannst du die Leiste an dein Terrarium packen und alles anschließen und es läuft Tag für Tag (dafür gibt es in der Software einen Haken, also für den täglichen Rythmus) ohne weitere Nachbearbeitung.
Hört sich sogar noch komplizierter an als es ist.
Bitte probier es mal aus, bei 20€ kann man nix falsch machen und es ist echt einfach nur genial.
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Beitragvon lupoadmin » Mo 18 Feb, 2008 19:52

Sers,

ein kleiner Haken ist aber dabei. Du brauchst ein Laptop zum programmieren. Einmal vom Strom getrennt....alles ist weg.

Greetz Lupo

Anmerkung von micha-z: kannst doch auch den PC zum Terrarium tragen, wenn mal der Strom ausgefallen ist :mrgreen:
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen der sie ausspricht.

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Beitragvon Skiver » Mo 18 Feb, 2008 21:36

lupoadmin hat geschrieben:Sers,

ein kleiner Haken ist aber dabei. Du brauchst ein Laptop zum programmieren. Einmal vom Strom getrennt....alles ist weg.

Greetz Lupo

Anmerkung von micha-z: kannst doch auch den PC zum Terrarium tragen, wenn mal der Strom ausgefallen ist :mrgreen:


nein, einmal vom Strom getrennt behält er alle Daten!!!!
Vermutlich ein Rom drauf...
Ich habs an meinem PC konfiguriert und die Dose war ne Std ohne Strom und alles war drauf, danach habe ich am nächsten Tag nur nochmal Zeit geupdatet (wegen der Std) und dann war alles roger.
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Beitragvon Viola » Di 19 Feb, 2008 12:01

Hi,

Hm. .
Hast du das Teil ausprobiert Lupo ?

Oder habt ihr beide evtl. verschiedene Leisten ?

Könnt mir für den Zweck zwar auch `nen Laptop ausleihen nur wäre es mir schon lieber wenn die Daten auf dem Weg Weg vom PC zu den Terrarien erhalten bleiben.

Vor allem sollte das Ganze auch mal einen kurzen Stromausfall überleben.

Gruß Viola
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Beitragvon Skiver » Di 19 Feb, 2008 13:28

Also beim Erstanschluss hatte ich das Teil ne Std ohne Strom, kein Ding. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat brauch man allerdings für die Zeitschaltuhr ein externes Netzteil (9V, 500ma, nicht im Lieferumfang erhalten). Hatte mich gewundert weshalb nach einer Woche die Zeitschaltuhr nicht mehr richtig funktionierte (und ich frage mich auch wie das 1 Woche überhaupt funktioniert hat^^).
Schlussfolgerung:
-Um die Leiste mit Zeitschaltuhr zu betreiben benötigt man noch ein 5€ Netzteil.
-Die Regeln zur Steuerung werden im nicht flüchtigen Speicher abgespeichert (was nach einer Woche noch da ist, ist definitiv nicht flüchtig) -> Stromausfall ist kein Problem, allerdings müsste nach einem längeren Stromausfall nochmal neu die Zeit geholt werden. Das ist aber unwahrscheinlich (habe noch nie einen Stromausfall erlebt) und auch analoge Uhren müssten neu gestellt werden, bzw digitale schonmal sowiso wenn die Batterien alle gehen, und sowas passiert vermutlich viel häufiger.

so, also sorry nochmal wegen der fehlenden Information über das Netzteil, habe ich heute morgen erst in Erfahrung bringen können.
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Beitragvon lupoadmin » Di 19 Feb, 2008 18:27

Sers,

es gibt 2 verschiedene Versionen. Die alte hat noch ein externes Netzteil, die neuere hat das mitlerweile integriert. Es ist noch eine dritte Version in Planung, welche eine Pufferbatterie hat. Ob die schon auf dem Markt ist weiß ich leider nicht.

Greetz Lupo
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Beitragvon Skiver » Di 19 Feb, 2008 19:57

lupoadmin hat geschrieben:Sers,

es gibt 2 verschiedene Versionen. Die alte hat noch ein externes Netzteil, die neuere hat das mitlerweile integriert. Es ist noch eine dritte Version in Planung, welche eine Pufferbatterie hat. Ob die schon auf dem Markt ist weiß ich leider nicht.

Greetz Lupo


Wahnsinn das gibt es doch nicht :)
Genau das wollte ich gerade schreiben.
Also vergesst was ich oben über das NT gesagt habe, Lupo hat vollkommen recht.
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Beitragvon SonicChris » Sa 22 Aug, 2009 14:40

lupoadmin hat geschrieben:Sers,

es gibt 2 verschiedene Versionen. Die alte hat noch ein externes Netzteil, die neuere hat das mitlerweile integriert. Es ist noch eine dritte Version in Planung, welche eine Pufferbatterie hat. Ob die schon auf dem Markt ist weiß ich leider nicht.

Greetz Lupo



Hey Lupo,hab mal ne Frage zu diesem älteren Thread.Und zwar sagtest du damals das es auch ne Version mit integriertem Netzteil gibt.Mittlerweile gibt es das Teil ja auch mit Bluetooth aber mit integr.Netzteil hab ich es bisher nicht gesehen.Wollte mir die Leiste nämlich auch holen,wenn dann aber mit integr. Netzteil.
Lg Chris
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Beitragvon lupoadmin » Sa 22 Aug, 2009 22:34

Sers,

soweit ich weis gibt es nur noch die Version mit integriertem Netzteil. Und die gibt es dann in der Bluetooth oder USB Version.

Greetz Lupo
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