Wasseragamen - Forum   Terrarienbau/Technik von A-Z 

Planung Umbau 2013

Hier versuchen wir Dir Deine Fragen rund um die Technik welche zur Reptilienhaltung nötig ist zu beantworden - von A wie Außenfilter über T wie Terrarium bis Z wie Zubehör

Beitragvon AndreasH » Mo 08 Okt, 2012 09:02

Hi,...
wie ihr wisst haben meine Wasseragamen ein paar Babys bekommen, daher habe ich ein kleines Babyterrarium im Großen eingebaut. Das ist auch alles gut gelungen finde ich und sollte auch in Zukunft dort bestehen bleiben.

Ursprünglich hatte ich ja vor im nächsten Jahr einen Terrarienumbau zu machen, ich wollte die Tiefe des Zimmerterrariums verringern auf 120cm (jetzt 200cm), und dafür ein L-Formen und somit im Groben 2x 200x120x200cm Terrarien bereitstellen die untereinander verbunden sind. Dieses Vorhaben muss ich aus verschiedensten Gründen vorerst auf Eis legen.

Dennoch habe ich vor das Terrarium um zu gestalten um die "Fehler" beim 2. Umbau zu entfernen, aber vor allem um 2 getrennte Terrarien aus dem Großen Teil zu bauen. Die Grundidee der Trennung in 2 Hälften bleibt also bestehen!
Das Terrarium sollte dennoch mit einem Durchgang verbunden sein, so das die Gesamtgröße nicht direkt verloren geht aber es eben immer schnell teilbar sein wird, ob nun zu Wartungsmaßnahmen oder Umbauten. Das wäre in Zukunft absolut kein Problem mehr. Das ich dafür nahezu alles im innern ändern muss, weiss ich. Öfter mal was neues.

Im Anhang habe ich eine PDF Datei mit meinen zusammengefassten Iden, incl einer Draufsicht auf das aktuelle bzw. umgeplante Terrarium dort reingepackt.

Ich bitte um reichhaltigen Kommentar UND konstruktiver Kritik. Noch ist gar nichts gebaut, nur in der Theorie existent.

Mein Hauptproblem an dem ich noch tüftle ist vor allem Die Einrichtung dieser neuen Terrarienteile! Zum einen sollen die Terrarien aufgrund ihrer immer noch immensen Größe natürlich zu Wartungszwecken begehbar bleiben, aber auch so natürlich wie irgend möglich wirken.
Mein Gedanke war die Einteilung in 2 optisch unterschiedlicher Habitate.

- Ich dachte zum einen an einen dichten Regenwald mit extrem viel Pflanzen (alle Echt) und angedeuteten hohen Bäumen dazwischen. Ein kleines fliessendes Gewässer in der Mitte.

- zum anderen eine etwas kargere Flussrandzone mit ebenfalls fliessendem Gewässer, Pflanzen und Ästen.

Ich hätte aber gerne Ideen zu anderen Habitatformen die man optisch nachgestalten könnte. Ich bin für alle Vorschläge offen! Problem ist immer die Technik mit der Optik und Wartbarkeit zu verbinden...
Als blödes Beispiel nehme ich mal eine Modelleisenbahn, man bemüht sich naturgetreue Nachbauten zu machen, die technisch eine Funktion haben. Dort kann man aber von unten an die Technik heran kommen. Ich habe diesen Vorteil nicht, da das Terrarium auf dem Boden steht. Dazu habe ich aber einige Kommentare geschrieben...
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Andreas

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Beitragvon Cliff » Di 16 Okt, 2012 18:22

Hey Andreas,

vielleicht so... als Idee?!?!
9822


oder wäre das ein zu großer Umbau?

Bautechnische Grüße
Cliff
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Beitragvon AndreasH » Di 16 Okt, 2012 19:18

Hi Cliff,
sieht garnicht so schlecht aus... die Maße, gerade die der Fenster sind aufgrund der Gerüstbauweise leider kaum möglich da ich diverse senkrechte Stahlstreben nicht einfach umbauen kann.
Letztlich ist deine Version ähnlich wie meine, nur das du das Babyterrarium woanders hin planst. Das Problem ist aber nicht aus der Welt damit,... eine tote Ecke habe ich so auch...

Mit dem Fenster habe ich keine Probleme... nur weil die Kamera da nicht reinschaut;-)

Aber super Vorschlag...


MfG
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Beitragvon Cliff » Mi 17 Okt, 2012 05:22

Hey Andreas,

die Sache mit Stützpfeilern hatte ich natürlich nicht bedacht :D

Der tote Winkel würde sich so aber sehr minimieren und die Aufteilung wäre doch auch perfekt... du kannst dann von vorne in alle drei Terrarien schauen und hast alles im Blick.

Auf jeden Fall bin ich gespannt, was das wieder geben wird. Ich würde zwar auch immer wieder bauen, aber mir fehlt Zeit und die Zusage der Familie erneut Geld da rein zustecken... Von daher verstehe ich dich, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass der ein oder andere mit dem Kopf schüttelt, bei deinen ganzen immer wiederkehrenden Bauvorhaben :D

Zwinkernde Grüße
Cliff
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Beitragvon AndreasH » So 09 Dez, 2012 17:51

Hi,..
ja ich weiss ich plane gerne und oft um, sei es drum. Ich habe eine weitere mögliche Version mal grob vorgeplant. Ich hätte zwar gerne die Fenster quasie gegenüber, was aber für die Tiere extremen Stress bedeuten würde. Die "L"-Planung ist ja ebenso schlecht geeignet. Ich muss ja auch ein Baby-Terrarium mit einplanen, evtl. sogar 2 kleinere Aufzucht Terrarien. 2m Höhe benötige ich dafür ja eigentlich nicht, da könnte ich 2 Etagen übereinander bauen. Ein kleines in Bodenhöhe und ein weiteres für etwas ältere Babys. Ich denke das müsste man nochmal genauer planen wenn diese Idee Favorisiert wird.
Bei dieser Idee besteht eine Möglichkeit beide Terrarien an der Wand zu verbinden und eine Art Gang für die Tiere einzubauen um beide Hälften zu benutzen. Diesen Gang könnte ich auch entsprechend einfach mit Türchen versehen und beide Teile abzutrennen.

Gibts vielleicht weitere Vorschläge?
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Beitragvon Cliff » Mo 10 Dez, 2012 09:41

Moin Andy,

also wie du bereits im Chat angemerkt hast, ist die Aufteilung etwas ungünstig und bietet kaum schönes "Sehvergnügen"... Wie wäre es denn, wenn du an beiden Wänden gegenüber jeweils ein Terrarium baust? Dann könntest du doch in der Mitte fein dein Büro einrichten und hättest Blick auf beide Terrarien! Zudem noch ein schöner Ohrnesessel und ein paar Pflanzen in der Mitte des Raums und perfekt wäre ein gemütlicher Platz mitten zwischen den Tieren ;-)

Habe das mittlere Terrarium aus der pdf mal in einer Grafik verschoben :D
9823


Du hättest dann zwar zwei einzelne Terrarien und müsstest jeweils das Klima herstellen, aber auch bei der vorherigen pdf-Version wäre dies trotz "Durchgang" mehr oder weniger der Fall... Auf jeden Fall würde dein Keller-Vivarium dadurch viel besser aussehen 8)

Nachdenkende Grüße
Cliff
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Beitragvon AndreasH » Do 13 Dez, 2012 18:05

Hi,
ich habe eine weitere, neue Möglichkeit parat, die ich erstmal im groben vorstellen kann. Diese ist realistischer, weil ich sie Modular bauen kann und muss.

Ich kann zum Bau den Schreibtisch etc. in einen Vorraum stellen und den gewonnenen Platz für den Bau eines der Terrarienmodule benutzen, wo die Tiere für die Zeit des Umbaus und auch später einquartiert werden. Das Terrarium-Modul wird quasie nur erweitert und später unkompliziert angebaut. Die Jungtiere quartiere ich in den Insektenschrank, da dieser später eh ersetzt wird durch geheizte Bereiche über dem Terrarium.

Wie ich die einzelnen Terrarien-Segmente genau aufteile, muss ich noch im Detail planen, auf jedem Fall besteht schon einmal die Möglichkeit es auch zu bauen. Das alte Terrarium muss dafür aber völlig abgerissen werden!!
(Ach wie gerne ich Terrarien baue ;-) )
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Beitragvon Random87 » Do 13 Dez, 2012 21:54

Hy

Da hast du ja ein riesiges Projekt in Planung ^^
Wollte mal fragen was für Programme ihr benutzt für die Zeichnungen eurer Projekte.

Gruß Denis
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Beitragvon AndreasH » Fr 14 Dez, 2012 08:46

Hi,..
ich benutze seit fast einem Jahrzehnt OpenOffice Draw,.. zuvor Star Office und wie die Vorgänger alle hiessen.. (früher unter Linux, heute OS X).

Viele benutzen für 3D Objekte auch das Google Programm Sketchup, ich bin damit noch nie gut klar gekommen, obwohl man damit fast richtige 3D Konstruktionen machen könnte.
Im PC Bereich wird auch häufig das Corel Draw benutzt, hatte ich vor Ewigkeiten auch mal gemacht. Open Office gibt es auf nahezu jeder Plattform und es ist kostenlos.


MfG
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Beitragvon AndreasH » Fr 14 Dez, 2012 19:22

Hi,..
habe meine Idee mal weitergesponnen,. ich hoffe man erkennt was gemeint ist.
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Beitragvon AndreasH » Mo 28 Jan, 2013 14:09

9462

Es ging mir darum so wenig Umbaukosten wie möglich zu veranschlagen. Dabei nutze ich alte Geräte oder Bauelemente zum Teil wieder, z.B. die beiden Fensterelemente die recht teuer gewesen sind.

Das Problem was ich habe sind meine 2.4.8 Wasseragamen die ich nicht einfach umquartieren kann. Ich kann leider nicht einfach ein weiteres derart großes Terrarium daneben bauen, auch wenn ich es gerne machen würde.

Daher muss der Umbau in Baustufen erfolgen.

Aktuell ist mein Babyterrarium mittig vorne. Mein Vorhaben ist nun also im Groben so:

1. Die Großen Tiere auf die Linke Seite (von der Tür aus gesehen) umquartieren, dort ist massig Platz.
2. Den rechten Bereich wo die Baby-Terrarien geplant sind, abreissen und entsprechend bauen sowie einrichten.
3. Die Babys umquartieren und das alte Baby Terrarium abreissen.
4. Die Adulten Tiere im Bereich hinter der Tür einquartieren (die liegt ganz links wo auf der Planung das Aquarium steht ) Die Tiere haben dort gut 2qm Platz.
5. Nun kann ich das "Terrarium 2" neben den neuen Baby Terrarien in der Grundstruktur bauen und in Ruhe einrichten.
6. Die Adulten Tiere können das neu eingerichtete "Terrarium 2" beziehen.
7. Das Terrarium 1 (ganz links mit der großen Glaswand) kann gebaut werden.


MfG
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Beitragvon AndreasH » So 19 Mai, 2013 15:33

Hi,
der Umbau rückt näher und die Planung ist nahezu abgeschlossen. Die Planung hat sich etwas geändert. Das Terrarium in der PDF Datei wird 2x gebaut und kommt letztlich nebeneinander zum Einsatz incl. einer Verbindung beider Seiten, die verschließbar ist.

Das Terrarium ist vom Außenmaß bei 15mm starken OSB-Platten 200x123x193cm (LxTxH) und ist das maximal stellbare im Keller. Aktuell bin ich dabei meinen guten alten Insektenschrank zu reaktivieren und nicht nur provisorisch als Babyterrarium umzubauen. Die Insekten wurden in älteren Insektenkisten umquartiert die hier noch herumlagen.
Sollte das Konzept aufgehen, werde ich sicher in naher Zukunft das Babyterrarium optimierter aufbauen.

Ich habe mittig im vorderen Teil ein von aussen sichtbares Aquarium vorgesehen. Ein 160lBecken als Basis, oben drüber werde ich aber sicher noch einen Wasserfall mit einem weiterem Wasserbereich einbauen.
Die Scheiben führe ich nach wie vor als Fenster aus. für jedes Terrarium benötige ich 2x 90x120cm Kunststofffenster. Die ursprüngliche Idee Schiebescheiben zu verwenden würde einen zu großen Wärmeverlust bedeuten, da das Terrarium im Keller steht, der zwar beheizt aber dennoch nur ein Keller ist.



Übrigens habe ich mich für eine Steuerung entschieden und diese bereits gekauft! Es wird eine Siemens LOGO! 0BA7 12/24RCE mit DM8 24R Modul sowie einem Siemens LOGO! 24V= DC Netzteil.
Vorteil ich kann dies selbst programmieren und auch vom Netzwerk aus überwachen.


Der Arbeitsablauf/Zeitplan beim Umbau ist dennoch nicht einfach und geht grob so von statten:

Übrigens das wichtigste an der Aktion ist ein Bauschutt-Container vor dem Haus, ansonsten weiss man nicht wohin mit dem Müll vom Styropor und Beton.
Die OSB Platten werden von einem Schreiner auf Maß gesägt und angeliefert.

1. Insektenterrarium als Babyterrarium umbauen (bis Anfang Juni Zeit)
2. Babys umquartieren(ebenfalls bis Anfang Juni)
3. Adulte Tiere kurzfristig in altes Babyterrarium umquartieren (Maximal 1 Tag) (Anfang Juni)
4. Komplette Resttechnik im Zimmerterrarium von der Decke rupfen und einen Teil abtrennen, Technik für ein paar Wochen in separatem Teil montieren.
5. Adulte Tiere in provisorisch abgetrennten Zimmerterrarium umsiedeln (ca. 200x100x200cm)
6. Zimmerterrarium komplett abreissen ausser dem abgetrennten Teil ganz links.
7. Zimmerbereich wieder herstellen (Wände Malen, Fußboden reinigen)
8. Rechtes OSB-Terrarium aufstellen und einrichten
9. Probelauf der Technik
10. Adulte Tiere in neues, rechtes OSB-Terrarium einquartieren.
11. Rest Zimmerterrarium abreissen.
12. Linkes OSB-Terrarium zusammenbauen und neben dem anderen OSB-Terrarium einrichten. (dazu habe ich letztlich mehr Zeit)
13. Fertig!

Alles in 3 Wochen Urlaub. Ich weiss das ich nicht alles schaffen kann, aber das gröbste wird fertig werden. Aktuell bin ich ja schon beim Babyterrarium bei.
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Beitragvon Cliff » Mo 20 Mai, 2013 10:09

Hey Andreas,

na, dass klingt in der Tat wieder nach einer Menge Arbeit... Du darfst gar nicht ausrechnen, wieviel Urlaub du in den letzten Jahren bereits für Umbauten verwendet hast... ;-)

Gespannte Grüße
Cliff
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Beitragvon AndreasH » Mo 20 Mai, 2013 12:50

Doch das kann ich ;-) Ausser ein paar Wochen im Frühjahr hatte ich die letzten Jahre meist im Dezember meinen Resturlaub genommen und 3-4 Wochen hindurch das Terrarium entweder Gebaut oder renoviert, was einem Neubau nahe kommt. Ich denke das, wenn ich das zugeschnittene Holz hier liegen habe, ich eines der beiden Terrarien recht schnell zusammengeschraubt bekomme. Der Rest ist denn die Einrichtungs- und Installationsarbeit die am meisten Spaß macht. Ja, hier wird das Holz noch geschraubt, nicht zusammen genagelt ;-)...

Zwar habe ich mir noch keinen 100% Plan gemacht wie genau ich die Inneneinrichtung gestalte, jedoch habe ich grundsätzlich einen Plan im Kopf der vom Prinzip nicht falsch sein kann. Alles muss demontier- und wartbar bleiben. Der Boden wird mit einer Wanne aus PVC-Foilie ausgelegt. Das Holz mit einem Holzschutzlack und evtl. Dichte Wand eingepinselt. Wasserführende Innenteile werden mit Epoxidharz eingestrichen. Die Oberflächen bleiben aber offenporig und bekommen Fliesenkleber und zum Schluss Hypertufa als Oberflächenbeschichtung. Ich möchte kein Epoxidterrarium haben.Da wo es wichtig ist, ist es OK, woanders hat es nichts zu suchen.

Ein Wasserfall wird ebenso eingebaut wie ein kleiner Bachlauf bzw. Überlauf-Teich, der in dem Aquarium mündet. Die Filterung wird innen durch HH-Mattenfilter erfolgen, die Pumpen werden Universalpumpen sein. Gedanken muss ich mir noch über die Stromversorgung dieser Pumpen machen. Also ob ich irgendwie eine Durchführung zu einer Steckdosenleiste herstelle, oder den Pumpen die Stecker klaue und verlängere bzw. direkt per SPS Steuere.

Da ich 2 maßlich identische Terrarienteile habe, kann ich jede Seite ja völlig anders gestalten, ich kann meiner Phantasie freien Lauf lassen.
Auf jedem Fall werde ich viel mehr Platz zum Buddeln und für Pflanzen machen. Die vorgesehenen Töpfe in meinem derzeitigen Terrarium waren großteils zu eingeschränkt. Auch das feucht halten war nicht einfach. Da muss ich mir noch was ausdenken. Ich hatte vor ein paar Jahren das Gardena Micro Drip System installiert. Dafür müsste ich aber eine extra Pumpe einbauen, da Hochdruck nicht vertragen wird. Optisch waren diese Schläuche auch schwer zu verstecken. Ich habe den Kram hier aber noch liegen und schaue wie ich das unauffällig verbauen könnte, am besten im Hintergrund verschwinden lassen. Wie macht ihr das? Ständig händisch giessen?


MfG
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Beitragvon s_roesle » Sa 25 Mai, 2013 12:27

Kuckuck.

Also die meisten Pflanzen gieße ich händisch, jupp.
Nur ganz wenige sind so günstig unter einer Düse der Regenanlage, dass die nicht gegossen werden müssen.
Wenn du eine (nicht allzu schwierige) Alternative parat hast, die einem das Gießen erspart.. dann immer her damit :D

Lg, Heidi
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