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Wasseragame bei Fütterung ablenken

Hier kannst Du alle Fragen rund ums Futter der Wasseragamen stellen - von Assel bis Zophobas und von Anschaffung bis Zucht.

Beitragvon Oistel » Mi 20 Aug, 2014 18:48

Schönen guten Abend,

ich habe folgendes "Problem": Die Fütterung meiner Wasseragamen (1 erwachsenes Männchen, 2 Jungtiere) ist ab und an ein ziemliches Geduldsspiel da das Männchen ziemlich verfressen ist und sich sofort auf alles stürzt was sich bewegt. Das ist in sofern ungünstig wenn es um die gezielte Fütterung der beiden Jungen geht. Es ist nicht wirklich ein großes Problem und auch eine gute Möglichkeit das Verhalten der Tiere zu beobachten.

Ich habe gelesen, man soll sich das dominante Tier sattfressen lassen aber ich denke, dass es so leicht zu viel werden könnte und ich will den Großen ja auch nicht überfüttern. Hinzu kommt dass ich die Jungen ja auch täglich füttern möchte. Momentan gebe ich Mehlwürmer, Asseln, Schaben usw. in ein Futterschälchen und platziere dieses zwischen den Pflanzen am Boden, also dort wo sich der Große am wenigsten aufhält. Nach einiger Zeit sind die Futtertiere verschwunden und unterernährt sehen die beiden Kleinen auch nicht aus aber ich habe mir trotzdem überlegt ob es nicht eine Möglichkeit gibt, den Großen während der Fütterung abzulenken. Beispielsweise mit einem etwas größeren Futtertier. Ich habe es schon mit Heuschrecken, großen Schaben und kleinen Fischfiletstückchen probiert aber so ganz klappt das nicht wie ich es mir vorstelle.

Problematisch ist auch dass der Große auch versucht aus dem Terrarium zu klettern wenn er sieht, dass ich mit Futter hantiere. Deshalb muss ich ihn immer im Auge behalten, was die gezielte Fütterung der Kleinen nicht einfacher macht.

Hat jemand ein ähnliches "Problem"? Vielleicht hat er an Nacktschnecken o. ä. länger zu "knabbern"... (Natürlich weiß ich dass die nur selten gefüttert werden sollten)

Liebe Grüße
Ronny
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Beitragvon Cliff » Sa 30 Aug, 2014 17:16

Hi Ronny,

ich kenne die Gefräßigkeit der Männchen (wie viele andere vermutlich auch), aber meine Weibchen (also alle fünf) sind dermaßen "selbstbewusst", dass sie ohne Probleme über den Dicken hinweg krabbeln und aus der Schale fressen.

Am Anfang habe ich den Großen immer mit Zophobas nach unten gelockt und damit "beschäftigt", so daß ich die anderen oben per Pinzette mit geflügelten Heuschrecken füttern konnte. Dies mache ich hin und wieder immer noch, damit die auch gut genährt sind!

Problem mit dem rausklettern?!?! hm... evtl. die Zophobas eine Seite platzieren und Scheibe zuschieben. Danach von der anderen Seite aus die restlichen Tiere füttern. Bei schwachen Tieren ist eine Fütterung per Pinzette eh zu empfehlen, da man eine bessere Kontrolle hat.

Beste Grüße
Cliff
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