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Beitragvon s.teffi » Mo 16 Jun, 2014 11:39

Hälst Du schon Reptilien, wenn ja welche!: gr. Wasseragamen

So einfach lassen die sich überlisten?

Danke:)

Dann besteht auch die Möglichkeit, daß, wenn ich etwas verändere bevor das Weib wieder reinkommt, sie sich unsicher fühlt und evtl. die anderen nicht angreift? Das wäre für die anderen dann Quasi eine Art Heimspiel, wenn sie vor ihrer Rückkehr ein bischen Zeit hätten sich dran zu gewöhnen, oder?

LG
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Beitragvon Cliff » Mi 18 Jun, 2014 05:46

Hallo Steffi,

zunächst einmal: Schön, dass das Männchen nun bei dir untergekommen ist :)

Du kannst jetzt immer noch umgestalten und den "kleineren" Bewohner evtl. noch einige Tage Ruhe und Eingewöhnung gönnen. Bei der Umgestaltung viele neue Pflanzen als Sichtschutz, neue Äste als Lauf-,Kletter- und Liegeflächen, mehrere Sonnenplätze und alles sehr "dschungelmäßig", denn freie Sicht führt oft zu Drohungen wie Kopfnicken, Armrudern usw.!

Auf den Fotos sah die Rinde der Äste auch sehr glatt aus (vllt. täusche ich mich auch), aber es ist besser Arten mit grober Rinde zu verwenden, denn dort haben die Tiere definitiv besseren Halt (vor allem, wenn das Männchen etwas "behindert" ist) ;-)

Leider gibt es immer wieder Tiere, die scheinbar nicht für eine Vergesellschaftung geeignet sind, aber in den meisten Fällen klappt es dann doch irgendwann.

Ich hatte jahrelang zwei Weibchen und ein Männchen. Plötzlich fing die kleinere an, das wesentlich größere Weibchen zu attackieren und diese ist dann permanent geflüchtet. Ich musste sie sogar für einige Zeit trennen. Danach war alles besser, aber immer noch heikel. Irgendwann bekam ich zwei weitere Wasseragamen von einer Reptilienauffangstation, die zunächst lange in Quarantäne waren (apropro: Hast du das Männchen direkt reingesetzt? :( ) und dann zu den anderen kamen. Seitdem ist es verhältnismäßig ruhig im Terrarium. Aktuell sind es sogar 5 Weibchen und kaum Stress ... Man kann es vorher nie genau sagen und kausale Gründe findet man selten!

Beste Grüße
Cliff
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Beitragvon s.teffi » Mi 18 Jun, 2014 12:21

Hi,
uhm also ja, das Männchen haben wir direkt reingesetzt... du meinst Quarantäne wegen Parasiten oder? Ich lasse 2-3 Kotproben im Jahr machen um Parasiten auszuschliessen oder eben dagegen was zu unternehmen (mußte erst einmal vor Jahren die Tiere behandeln...) Dachte eigentlich das würd reichen :( Nächstesmal weiß ichs besser.

Die Äste im Terra haben gar keine Rinde, es handelt sich um Weichholz Treibgut. Die sind alle grobmaserig oder griffig, ich weiß grad nicht wie man das beschreiben soll, also nicht glatt und hart. Ich besorge aber noch welche mit grober Rinde, vermutlich hast du Recht das er sich sicherer auf sowas fühlt.
Meine Tiere haben die Äste ohne Rinde immer bevorzugt genutzt, darum haben wir uns auf diese beschränkt.
Mehr Pflanzen sollten kein Problem sein. Ich werd dann morgen etwas umdekorieren und am Wochenende oder Anfang der Woche versuchen, das große Weib dazu zu lassen.
Ich habe auch überlegt ob es Sinn macht, ein weiteres Weibchen einziehen zu lassen, aber erstmal abwarten.
Meint ihr nicht das es an der Größe liegt? Das große hat ca 70 cm und fast 450g. Die anderen sind mit ca 50 cm und um die 300g dabei...

Danke erstmal,

Steffi
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Beitragvon Cliff » Mi 18 Jun, 2014 13:34

s.teffi hat geschrieben:Hi,
uhm also ja, das Männchen haben wir direkt reingesetzt... du meinst Quarantäne wegen Parasiten oder? Ich lasse 2-3 Kotproben im Jahr machen um Parasiten auszuschliessen oder eben dagegen was zu unternehmen (mußte erst einmal vor Jahren die Tiere behandeln...) Dachte eigentlich das würd reichen :( Nächstesmal weiß ichs besser.


Quarantäne sollte normalerweise immer vorher durchgeführt werden. Leider ist dies vermutlich oft nicht der Fall, aber wenn das neue Tier krank "wäre", hätte man womöglich den ganzen Bestand infiziert.

s.teffi hat geschrieben:Die Äste im Terra haben gar keine Rinde, es handelt sich um Weichholz Treibgut. Die sind alle grobmaserig oder griffig, ich weiß grad nicht wie man das beschreiben soll, also nicht glatt und hart. Ich besorge aber noch welche mit grober Rinde, vermutlich hast du Recht das er sich sicherer auf sowas fühlt.
Meine Tiere haben die Äste ohne Rinde immer bevorzugt genutzt, darum haben wir uns auf diese beschränkt.


Auf jeden Fall viele, viele, viele Lauf- und Kletterwege ... oft werden bei den Terrarien zwar die Idealmaße eingehalten, aber dann erschreckt über die spärliche Inneinrichtung mit zwei oder drei Ästen. Solange keine gefährlichen Kreuzungen (Schwanz einklemmen etc.) vorhanden sind, kann man ruhig großzügig Äste verteilen... Waagerecht, Senkrecht und schräg ...

s.teffi hat geschrieben:Mehr Pflanzen sollten kein Problem sein.


Sehr viel Sichtschutz kann helfen ;-)

s.teffi hat geschrieben:Ich werd dann morgen etwas umdekorieren und am Wochenende oder Anfang der Woche versuchen, das große Weib dazu zu lassen.


Auf jeden Fall dann ein paar Tage vorher umdekorieren, neue Wege und Liegeflächen schaffen und Männchen und kleinerem Weibchen Zeit zur Eingewöhnung geben! Also quasi Heimvorteil :D

s.teffi hat geschrieben:Ich habe auch überlegt ob es Sinn macht, ein weiteres Weibchen einziehen zu lassen, aber erstmal abwarten.


Ich würde auch erst abwarten und man weiß nie, wie sich eine neue Gruppenzusamensetzung entwickelt!

s.teffi hat geschrieben: Meint ihr nicht das es an der Größe liegt? Das große hat ca 70 cm und fast 450g. Die anderen sind mit ca 50 cm und um die 300g dabei...

Danke erstmal,

Steffi
[/quote]

Also natürlich kann die Größe eine Rolle spielen, aber bei mir war es eher umgekehrt. Das wesentlich kleinere Weibchen hat das große Tier gejagt und vertrieben!

Beste Grüße
Cliff
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Beitragvon s.teffi » Fr 20 Jun, 2014 14:47

Hallo,
gestern habe ich mehr Pflanzen im Terra untergebracht, zusätzliche Stämme besorgt und neu angeordnet.
Heute hat das Männchen zum erstenmal gefressen, nachdem ihm die Heuschrecken tagelang sprichwörtlich auf dem Kopf herum gesprungen sind, hat er sich zwei XL-Mehlwürmer einverleibt . Eher eine bescheidene Mahlzeit, aber besser als nichts...
Kommt mir vor als hätte er ein bischen Angst vor Artgenossen. Wenn die kleine seinen Weg kreuzt, macht er sich ganz Platt wie ne Flunder obwohl sie ihn scheinbar ignoriert...
Und von allen dreien Kotproben gesammelt habe ich, heute Abend kriege ich bescheid :)
Sonntag würde ich das andere Mädel wieder dazusetzen, oder ist das zu früh?
Wenn sich dann alle ruhig und weniger schreckhaft verhalten, mache ich Bilder von der (hoffentlich harmonischen) Gruppe und dem Terra.

LG Steffi
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Zuletzt geändert von s.teffi am Fr 20 Jun, 2014 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Cliff » So 22 Jun, 2014 09:01

Viel Glück und ob Sonntag zu früh ist kann man aus der Ferne schlecht beurteilen. Beobachte die Tiere ganz genau und dann musst Du entscheiden ;-)
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Beitragvon s.teffi » So 29 Jun, 2014 06:28

Hallo,
am Montag habe ich die Krawallbürste wieder ins große Becken gesetzt - das wird nix... die ersten zwei Tage ging es gut, aber nun macht sie wieder Stress. Sobald die anderen aus ihrem Versteck kommen, werden sie Attackiert. Da das Männchen bisher nicht aus der Hand / Pinzette frißt, muß ich Grillen und Co frei im Terra laufen lassen bzw. eine Schale mit Würmern bereitstellen, was allerdings auch das dominante Weib auf den Plan ruft. Die Vielen Pflanzen helfen zwar, aber eben auch nur solange sie sich sicht viel bewegen.
Also mal in Ruhe ins Wasser gehen oder ungestört Fressen ist für die beiden unmöglich :(

LG Steffi
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Beitragvon s.teffi » Di 01 Jul, 2014 07:16

Keine Besserung in Sicht.
Gibts für Reptilien sowas wie Bachblütentherapie oder so? :/
Die beiden "Mobbingopfer" sitzen nur noch versteckt und ob sie Futter aufnehmen, kann ich auch nicht beurteilen.
Ich werde das Weibchen wohl weggeben, da es wahrscheinlich leichter ist, für sie eine neue Bleibe zu finden als für das Männchen.
Mir fällt sonst echt nichts anderes ein :(

LG Steffi
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Beitragvon Cliff » Di 01 Jul, 2014 08:10

Hi Steffi,

das ist zwar ziemich doof, aber vermutlich die einzige Möglichkeit. Es kommt hin und wieder vor, dass ein Tier derart dominant ist und ständig Stress macht.

Dann lieber ein harmonisierenden Pärchen, als Dauerstress und kranke, unterdrückte Tiere!
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Beitragvon s.teffi » Do 03 Jul, 2014 15:42

Sooooo, Mrs Krawallbürste hat ein neues Zuhause. Stimmt mich schon ein wenig traurig, aber dafür können sich der Bub und seine Gefährtin nun frei entfalten. Ich hoffe die kriegen schnell spitz das keine Gefahr mehr droht.... :)
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Beitragvon Cliff » Fr 04 Jul, 2014 05:23

Moin Steffi,

das ist zwar eine nicht so schöne Lösung (also für Dich), aber nun wird vermutlich Ruhe einkehren :D

Kannst ja weiterhin berichten ...

Neugierige Grüße
Cliff
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Beitragvon s.teffi » Di 08 Jul, 2014 07:07

Huhu,
die beiden haben mitbekommen daß sie allein sind, ab und zu sieht man sie schon, auch wenn sie sich verstecken sobald sie uns sehen. Abgenommen haben sie leider auch in der stressigen Zeit, aber das soll sich nun bald ändern. So wir es im Terra zirpt :S und raschelt, ist es eigentlich eine Art Schlaraffenland.
Ich habe ja auch Fotos versprochen, die Kamera liegt in Reichweite, aber die beiden sind zu noch schüchtern zum "Posen" ;) Ich bin aber guter Dinge das sich das bald ändert.

LG Steffi
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Beitragvon s.teffi » Mo 03 Nov, 2014 09:33

hallo ihr Lieben,
tut mir leid, das es so lange gedauert hat, neben Arbeit und Urlaub bin ich einfach nicht dazu gekommen, Bericht zu erstatten.
Aaaalso: dem kleinen Mann geht es soweit gut. Er häutet sich momentan bereits zum 2.Mal seit er hier eingezogen ist, gefällt mir sehr, das er doch noch so schnell wächst.
Er frißt mittlerweile auch aus der Hand, allerdings nimmt er generell sehr wenig, eigentlich nur das Nötigste und auch nur, wenn es an seinem Maul vorbei kommt - was ihn ziemlich drahtig aussehen läßt. Ich glaube, er würd nie auf die Idee kommen, mal seinem Futter einen Schritt entgegen zu kommen, geschweige denn es jagen so wie ich das von meinen anderen Tieren kenne.
Ein wenig Problematisch scheinen seine motorischen Fähigkeiten zu sein, wenns ans klettern geht. Beim ihm sieht es aus, als würden seine Hinterbeine nicht wirklich in den Hüftgelenken bleiben wenn er sich damit abstößt. Das ist am Boden und auch auf waagerechten Ästen nicht anders als auf sehr steilen. Er bewegt sich irgendwie ruckelig und bleibt meist in der unteren Hälfte des Terras. Flüchten, auf den Hinterbeinen kann er glaube ich gar nicht. (Tötet mich bitte nicht, ich habe ihn mal rausgenommen und auf den Boden gesetzt um besser zu sehen wie er läuft - und er hat die Hinterbeine immer synchron bewegt aber nie "normale" Schritte gemacht)
Was das zusammenleben mit dem Weib angeht, noch immer ignorieren sie sich meist. Ab und zu kriegt er mal einen auf die Nase wenn er ihr zu nahe kommt, aber größtenteils ist es ruhig und friedlich im Terra.

LG Steffi
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