Wasseragamen - Forum   Terrarienbau/Technik von A-Z 

Neues Projekt Zimmerterrarium Okt. 2016

Hier versuchen wir Dir Deine Fragen rund um die Technik welche zur Reptilienhaltung nötig ist zu beantworden - von A wie Außenfilter über T wie Terrarium bis Z wie Zubehör

Beitragvon AndreasH » Fr 23 Sep, 2016 16:05

Hi,
ich habe ein neues Projekt was ich aufgrund von inzwischen aufgetretenen Fehlern dringend umsetzen muss.
Mein aktuelles Terrarium ist 300cm lang, 195cm hoch und 120cm tief und beheimatet eine Reihe von Wasseragamen davon einige jüngere Tiere. Das Terrarium ist 2 geteilt und verfügt über einen verschließbaren Durchgang. Ich habe so die Möglichkeit ein "Meter-Element" abzutrennen und beiseite zu schieben damit es den Tieren in der Zwischenzeit nicht schlecht geht.
Das Alte Terrarium habe ich im Sommer 2013 aus OSB3 Platten gebaut und es war bislang absolut zuverlässig was die Technik angeht. Jedoch gab es Unregelmäßigkeiten mit dem Wasser und dem Wasserfall und dazu gehörigen obigen Wasserbereich. Irgendwie verschwand auf ominöse Weise urplötzlich Wasser und landete auf dem Fußboden. Ein wirkliches Leck habe ich nie gefunden, weil erst geht es eine Weile, denn ist plötzlich wieder Wasser auf dem Boden. Wie auch immer Dadurch ist das Holz geschädigt, ich habe bereits Probleme mit einem Holzpilz der aussen am Terrarium wächst und nicht entfernbar ist, da ich das Teil nicht mal eben von der Wand geschoben bekomme... Wie auch immer das Teil ist so nicht reparabel und muss erneuert werden. Ich habe ab Anfang Oktober dafür 2 Wochen Urlaub genommen, hoffe das ich einen Großteil in der Zeit schaffe.

Mein neues Projekt bezieht sich ausschließlich auf das Terrarium selbst, die Technik wird komplett vom alten Übernommen, ichhalbe ein paar neue LED Lampen als Grundbeleuchtung angeschafft, aber der Rest Incl. Siemens LOGO! SPS wird halt neu verkabelt und Programmiert.

Die gesamte Regenanlage wird erneuert, die Schläuche haben schon mal bessere Tage gesehen. Die Prof. Power Pump läuft noch wie am ersten Tag und ist nach wie vor dicht.

Ich habe vor das Neue Terrarium als Zimmerterrarium im Trockenbau-Verfahren herzustellen, damit habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht. Das neue Terrarium soll bei 3m Breite bleiben aber (Keller)Deckenhoch 210cm sowie eher 150cm tief.

Das Problem was ich hier baulich berücksichtigen muss ist der Grund weshalb mein erstes Zimmerterrarium vorzeitig kaputt ging ist:
Der Kellerraum ist zwar gefliest, es kommt aber aufgrund wechselnder Grundwasserspiegel vereinzelnd zu leichter Feuchtigkeit auf dem Boden. Aufgrund dessen ist die Holzboden meines ersten Zimmerterrariums regelrecht vergammelt, da dies feucht wurde und vergammelt ist.

Meine Idee dagegen ist sogenannte Bauplatten als Boden zu benutzen, die sind Verrottungsfest bestehen aus geschäumten Kunststoff mit einer armierten Putzschicht als Oberfläche. Als Markenname sag ich mal "Wedi" Bauplatten. In den lokalen Baumärkten gibt es meist ähnliche Platten diverser Hersteller.

Ich habe übrigens vor den Boden vor dem Bauvorhaben komplett mit einer PVC Folie zu beziehen und eine Kleine Wanne zusätzlich reinzuziehen, alleine um das mögliche Wasser von unten einzudämmen.

Das zum Grundmaterial. Die Wände werden aus grünem Gipskarton bestehen, die verspachtelt werden müssen. Ich habe bereits 3 große Fenster die ich dort wieder einbauen werde. Das dritte ist natürlich im Ersatzterrarium verbaut, das Loch wird vorerst offen bleiben und mit Folie verschlossen bleiben bis das Fenster rein kann.

Nun habe ich aber etwas Besonderes vor, was ich selten gesehen habe. Ich hatte bislang über 400l Wasser in 3 Aquarien verteilt im Terrarium. Die Aquarien möchte ich nicht wieder verbauen, sondern den Wasserbereich des Terrariums eher in Form eines Paludariums herstellen. Ich wollte rund herum an den vorderen und seitlichen Wänden ein durchgängiges Wasserbecken bauen. Ein Aquarium in der Größe und als U wollte ich ungern bauen lassen Ichhärte Angst das es irgendwo an den Spannungen nachgibt und reisst.

Wenn man mal in diverse Foren wo es um Großaquarien geht reinschaut, wimmelt es von selbstmau Projekten die u.a. mit Siebdruckplatten oder Bauplatten Größere Aquarien bauen und eine Glasscheibe einlassen. Letzteres habe ich garnicht vor.

Und genau da habe ich noch keine 100% ige Idee wie ich dies absolut Sicher hin bekomme...

Ich wüsste wie ich es grob hinbekomme, bin mir aber bei der Versiegelung noch nicht sicher.

Welche flüssige Teichfolie ist empfehlenswert? Ich hatte vor ein paar Jahren "Impermax ST" benutzt, stinkt wie die Pest, ist aber super Dicht und Rissüberbrückend. Denn gibt es noch "Tripond" was günstiger ist aber nicht immer besten Rezensionen hat. Beide sollen Polyurethan enthalten. Vielleicht habe ich noch einen Artikel Vergessen? Sicher kann man auch Epoxyd-Harz nutzen, ich habe aber keine guten Erfahrungen damit gemacht, da es keine Risse füllt oder schnell wieder aufbricht. Oberflächen mag es versiegeln, aber nicht gegen Wasserdruck, dafür ist es nicht flexibel genug.

Ich habe ab Anfang Oktober 2 Wochen Urlaub dafür genommen und hoffe möglichst weit zu kommen.

Ich bin für alle Vorschläge offen...

MfG
Andreas


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Beitragvon AndreasH » Sa 24 Sep, 2016 18:18

hi,
nach neuesten Planungen tue ich das was ich nicht machen wollte, aber ich denke das es die einfache Lösung ist...ich beende mein Hobby...


Nein..... Quatsch...

Ich werde mein Terrarium am Ende den Zimmers aufstellen, und somit die komplette Planung auf den Kopf stellen...
Das Terrarium wird demnach nicht nur 3 meter Breit, nein, es wird sogar 2m Tief. und 210cm hoch.. ... und 3.2m Breit!!
(Alles Aussenmaße)

Nein ich sehe Gerade - ich vergass das im Zimmer eine Heizung im Weg steht.... also wird es etwas schräge werden die rechte ecke knapp 130cm tief, die linke knapp 2m. Ich hoffe ich habe denn noch genügend Platz mein Computer irgendwo hin zu stellen... wahrscheinlich nicht...;-) Wird schon klappen. Ich renne Schon seit einem Monat mit meinem MacBook herum, weil mein iMac in Reparatur ist ,-( Klappt auch... nur nicht ganz so groß und etwas langsamer ;-)

Dennoch hoffe ich das ich noch etwas Hilfe von einem Experten (von DIR) bekomme wie ich ein Aquarium von knapp 3 m Breite Selbstbauen kann OHNE Glas zu benutzen.. ich dachte an Siebdruckplatten ODER Bauplatten (aehnlich Wedi Bauplatten) und eine Flüssige Teichfolie um alles Wasserdicht zu machen.. NICHT dachte ich an "Elefantenhaut", da dieses Mittel zu teuer ist...

Ich bin für Vorschläge offen, aber bitte gebt gas, ich fang Anfang Oktober an das alte Terrarium abzureissen!! definitiv...

Baubericht gibt es natürlich hier und bei YouTube...


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Beitragvon s_roesle » Mo 26 Sep, 2016 07:16

AndreasH hat geschrieben:nach neuesten Planungen tue ich das was ich nicht machen wollte, aber ich denke das es die einfache Lösung ist...ich beende mein Hobby...

:shock: :)

Der hat gesessen (-:

Ich kann dir leider überhaupt nicht helfen, da ich so ein großes Aquarium noch nie gebaut habe.
Meine persönliche Erfahrung übersteigt Glasfasermatten und Epoxid nicht und nachdem was man so alles liest, gibt es bestimmt sichere Möglichkeiten mit Teichfolie o.ä.
Auch wenn mein Aquarium mal fast komplett in's Terrarium gelaufen ist und dieses kein Wasser rausgelassen hat, ist es kein dauerhaften Druck ausgesetzt gewesen.

Bin aber sehr gespannt was du wie machen wirst :)

Gruß, Heidi
Bier hinterlässt keine Rotweinflecken ;-)
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Beitragvon AndreasH » Mo 26 Sep, 2016 15:40

Hi,
tja ich bin auch gespannt, was ich machen werde. Irgendwie bin ich aktuell nicht kreativ, mir fällt nichts richtiges ein :-)

Nee im Ernst, ich weiss genau wie ich das Terrarium aufstellen werde, dazu muss ich neben dem Abriss des alten auch noch einige andere Dinge im Zimmer umbauen wie z.B. eine Installationsschiene an der Wand, wo einige Steckdosen eigebaut sind. Auch nen halber Tag Arbeit bis alles wieder passt. Auch muss ich die Lampen und Pumpen im kleinen Terrarienteil komplett neu "provisorisch" verdrahten, da derzeit alles an einem Steuerkasten hängt, der ebenfalls demontiert werden wird. Immerhin lasse ich den Kasten vorerst wie er ist, nur die elektrischen Ausgänge werden umgebaut, somit muss ich vorerst den Schaltkasten mit SPS, Relais/Sicherungen etc. nicht zerpflücken. Evtl werde ich ein Leistungsmessgerät kaufen, für Hutschienenmontage. Die Steckdosengeräte gehen immer so schnell kaputt.

Zum Umbau:

ob ich nun Teichfolie, Epoxydharz oder sonst etwas benutze, ich weiss es noch nicht. Ich habe auch noch keinen Plan ob ich Hypertufa an die Wand klatschen soll, oder diesen 2K PU Kleber mit an die Wand geworfener Erde/Torf/Moossamen. Das mag alles ganz toll aussehen, ich halte mir aber jede Möglichkeit offen. Das Hypertufa Zeug ist hier in den letzten 3 Jahren vollkommen ausgeblichen bis auf wirklich feucht gehaltene Bereiche wie um den Wasserfall oder am Rand der Aquarien, dort dominieren aber nicht Torffarben das Bild, sondern eher grünliche Algen, die das optisch ansprechend machen.

Ich muss mir dringend Gedanken um den Aufbau des Terrariums Ansicht machen, unabhängig vom Material der Wandverkleidung. Mir ist aufgefallen, das meine Wasseragamen in allen bisherigen Terrarien den Boden als Eiablageplatz/zum Buddeln meiden und lieber einen Blumentopf ausgraben, der etwas erhöht steht. Ein blödes Weibchen hat das Hypertufa auf einer Ebene angegraben und ist tatsächlich durch das Styropor dahinter gestoßen. Irgendwie Instinktgesteuerte Tiere, hier will ich Eier verbuddeln, und los gehts...Meine Nachzucht vor 2 Jahren hatte ich in einem Blumentopf ausgegraben, nachdem ich 2 lebende Babys gefunden hatte.

Was ich damit sagen möchte, ich muss für hoher gelegene Buddelplätze sorgen, nicht ausschließlich Erdbereiche für Pflanzen.
Trotz der Größe des Terrariums finde ich es nicht einfach dies einzuplanen, weil ich ebenso keine Höhe verschenken möchte, von der ich eh zu wenig habe. Oder soll ich gar "Etagen" einbauen? Das würde zu unnatürlich wirken , denke ich.

Der Wasserbereich ist ebenfalls noch eine schwierige Sache, da ich mich noch nicht letztlich entschieden habe wie ich diesen Teil bauen werde. Meine Kriterien sind da: absolut Problemloser Betrieb der Anlage. Bei Strom/Pumpenausfall darf ebenfalls nichts passieren. Alles muss in ein Becken zurücklaufen ohne drucklose Überläufe die nicht immer zuverlässig sind (im reinen Aquarienbereich schon). Aber ein Filter muss ich ebenfalls haben, optimalerweise ein Mattenfilter, was wiederum ein aufwändiges GFK Becken oder ein Aquarium erfordert. Ich dachte schon daran ein Aquarium erhöht aufzustellen, und dies als Filter zu benutzen. Das Aquarium kann ja irgendwie in ein Bachlauf überlaufen und von dort in ein größeres Becken. Ich hatte schon an ein 140x140x45cm PE-Fertigbecken in der Mitte, wo rein alles laufen soll.

Hab noch viel zu tun, darüber muss ich mir noch in 4 Tagen Gedanken machen. Denn geht es los--> Urlaub und umbauen.


MfG
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Beitragvon AndreasH » Mo 26 Sep, 2016 15:40

Hi,
tja ich bin auch gespannt, was ich machen werde. Irgendwie bin ich aktuell nicht kreativ, mir fällt nichts richtiges ein :-)

Nee im Ernst, ich weiss genau wie ich das Terrarium aufstellen werde, dazu muss ich neben dem Abriss des alten auch noch einige andere Dinge im Zimmer umbauen wie z.B. eine Installationsschiene an der Wand, wo einige Steckdosen eigebaut sind. Auch nen halber Tag Arbeit bis alles wieder passt. Auch muss ich die Lampen und Pumpen im kleinen Terrarienteil komplett neu "provisorisch" verdrahten, da derzeit alles an einem Steuerkasten hängt, der ebenfalls demontiert werden wird. Immerhin lasse ich den Kasten vorerst wie er ist, nur die elektrischen Ausgänge werden umgebaut, somit muss ich vorerst den Schaltkasten mit SPS, Relais/Sicherungen etc. nicht zerpflücken. Evtl werde ich ein Leistungsmessgerät kaufen, für Hutschienenmontage. Die Steckdosengeräte gehen immer so schnell kaputt.

Zum Umbau:

ob ich nun Teichfolie, Epoxydharz oder sonst etwas benutze, ich weiss es noch nicht. Ich habe auch noch keinen Plan ob ich Hypertufa an die Wand klatschen soll, oder diesen 2K PU Kleber mit an die Wand geworfener Erde/Torf/Moossamen. Das mag alles ganz toll aussehen, ich halte mir aber jede Möglichkeit offen. Das Hypertufa Zeug ist hier in den letzten 3 Jahren vollkommen ausgeblichen bis auf wirklich feucht gehaltene Bereiche wie um den Wasserfall oder am Rand der Aquarien, dort dominieren aber nicht Torffarben das Bild, sondern eher grünliche Algen, die das optisch ansprechend machen.

Ich muss mir dringend Gedanken um den Aufbau des Terrariums Ansicht machen, unabhängig vom Material der Wandverkleidung. Mir ist aufgefallen, das meine Wasseragamen in allen bisherigen Terrarien den Boden als Eiablageplatz/zum Buddeln meiden und lieber einen Blumentopf ausgraben, der etwas erhöht steht. Ein blödes Weibchen hat das Hypertufa auf einer Ebene angegraben und ist tatsächlich durch das Styropor dahinter gestoßen. Irgendwie Instinktgesteuerte Tiere, hier will ich Eier verbuddeln, und los gehts...Meine Nachzucht vor 2 Jahren hatte ich in einem Blumentopf ausgegraben, nachdem ich 2 lebende Babys gefunden hatte.

Was ich damit sagen möchte, ich muss für hoher gelegene Buddelplätze sorgen, nicht ausschließlich Erdbereiche für Pflanzen.
Trotz der Größe des Terrariums finde ich es nicht einfach dies einzuplanen, weil ich ebenso keine Höhe verschenken möchte, von der ich eh zu wenig habe. Oder soll ich gar "Etagen" einbauen? Das würde zu unnatürlich wirken , denke ich.

Der Wasserbereich ist ebenfalls noch eine schwierige Sache, da ich mich noch nicht letztlich entschieden habe wie ich diesen Teil bauen werde. Meine Kriterien sind da: absolut Problemloser Betrieb der Anlage. Bei Strom/Pumpenausfall darf ebenfalls nichts passieren. Alles muss in ein Becken zurücklaufen ohne drucklose Überläufe die nicht immer zuverlässig sind (im reinen Aquarienbereich schon). Aber ein Filter muss ich ebenfalls haben, optimalerweise ein Mattenfilter, was wiederum ein aufwändiges GFK Becken oder ein Aquarium erfordert. Ich dachte schon daran ein Aquarium erhöht aufzustellen, und dies als Filter zu benutzen. Das Aquarium kann ja irgendwie in ein Bachlauf überlaufen und von dort in ein größeres Becken. Ich hatte schon an ein 140x140x45cm PE-Fertigbecken in der Mitte, wo rein alles laufen soll.

Hab noch viel zu tun, darüber muss ich mir noch in 4 Tagen Gedanken machen. Denn geht es los--> Urlaub und umbauen.


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Beitragvon AndreasH » So 02 Okt, 2016 16:05

Hi,
so, Ich habe gestern bereits mit dem Umbau begonnen. Dies ist leider mit etwas Vorarbeit verbunden, weil meine elektrischen Anschlüsse Genau auf dem Teil der Wand lagen, wo das Terrarium hin soll. Also war elektrischer Komplettumbau angesagt. Das elektrische war binnen weniger Stunden erledigt und funktioniert auch.
Heute morgen bin ich mit dem Abriss der Wandverkleidung um weiterem Umlegen elektrischer Leitungen beschäftigt gewesen. Muss ja Alles schön in einen Kabelkanal etc.
Danach hatte ich noch Zeit gefunden meinen Schaltkasten von Kabeln zu befreien, um den kleinen Terrarienteil unabhängigen der SPS zu machen, die ja auch bald demontiert werden wird. Dies ist geschehen. Dort habe ich einen Dauerstromkreis für die Filterpumpe, sowie einen mechanischen Timer für einen Lichtkreis sowie einen für die HQI Lampe vorgesehen. Dies ist gerade fertig geworden und scheint auch zu funktionieren. Ich bin gespannt wie weit ich morgen kommen werde. Da ich noch nichts einkaufen kann, wird es wohl auf ein Rückbau des großen Terrariums herauslaufen. Ich werde darüber berichten. Auf Facebook habe ich bereits ein paar aktuelle Fotos eingespielt...


PS: übrigens mein Vater, der ja sonst gerne mal mithilft und vieles verkompliziert hat bislang nicht einmal in den Keller geschaut ;-) Der wird sich wundern wenn erstmal alles fertig ist;-))
Zuletzt geändert von AndreasH am So 02 Okt, 2016 16:06, insgesamt 1-mal geändert.


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Beitragvon AndreasH » Di 04 Okt, 2016 15:14

Hi,
so heute habe ich etwas weniger gemacht, aber ein Container wurde bestellt, der morgen früh vor de Tür gestellt wird. Für gemischte Baustellenabfälle wie gehabt. Denn ist das Abbauen einfacher, da alles einfach rausgeschmissen werden kann.

Ich war heute mittag in 2 Baumärkten, ohne etwas relevantes zu kaufen, nur zur Info schaute ich deren Abteilungen durch und war auf der Suche nach diversen, brauchbaren Krams...

Ich werde anstelle eines Aquariums wohl ein Fertigteich in Eckig nehmen, der 150x80x45cm groß ist Das sieht optisch ganz gut aus denke ich. Notfalls kann ich dort auch reintreten, wenn im hinteren Bereich etwas getan werden muss.
Als Filter habe ich eine OASE Druckfilter Set aufgestöbert, der gute Rezensionen hat. Ein BioPress Set 4000... Alternativ gibt es einen Pontec PondoPress 5000 für etwas weniger. OASE und Pontec sind der gleiche Hersteller, Pontec der günstigere Bereich.
Das Teil wird einen kleinen Wasserfall/Bachlauf bekommen, der als Auslauf dient.

Weiterhin wollte ich neue EVGs für die 3x HQI Lampen holen. Der Osram Kram hält hier immer nur 1-2 Jahre und spinnt denn herum. Ich habe hier gebrauchte Tridonics liefen, sicher 8 Jahre alt, funktionieren einwandfrei. Ich werde mir aber 3 neue zulegen.
Bei den 70W HQI bin ich mit den LuckyReptile nicht mehr Glücklich, miese Verarbeitung, nach kurzer Laufzeit gibt es manchmal Zündungsprobleme und ich habe in all meinen 3 Lampen von innen schwarze Krümel im Glaskolben...
Ich weiss nicht ob die Solar Raptor PAR38 (Flood) Wirklich vergleichbar sind, aber wenn ich Rezensionen trauen darf, zumindest besser verarbeitet. Was gibt es sonst als Alternativen?
Ich entrümpel mal langsam weiter..


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Beitragvon AndreasH » Mi 05 Okt, 2016 10:35

Ach ja, die Größe wird dezimiert... aber bei 2m Tiefe komme ich nicht mehr hinten dran,.. wird wohl um die 130-140cm tief werden, die andere Seite ist eh bei 120cm begrenzt (Heizung im Weg)

MfG
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Beitragvon AndreasH » Mi 05 Okt, 2016 10:35

Ach ja, die Größe wird dezimiert... denn bei 2m Tiefe komme ich nicht mehr hinten dran,.. wird wohl um die 130-140cm tief werden, die andere Seite ist eh bei 120cm begrenzt (Heizung im Weg)

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Beitragvon jogibaer » Fr 07 Okt, 2016 14:40

Hallo Andreas,

Dein Projekt klingt sehr spannend :up:
Bezüglich dem Gedanken Wechsel vom Umbau zum Neubau kann ich dir sehr gut nachfühlen. Ich hatte zuersteine dünnwandige Teichwanne als Wasserteil. Welche ich mittels Syropor Relief gestützt habe. Dabei habe ich nicht mit solch einer gewalt von 200 Liter wasser gerechnet...
Nun habe ich den ganzen Wasserteil als Aquarium Variante komplett umgebaut und und die Rückwände darin dann modeliert und mit vielen vielen Schichten Epoxy Harz versiegelt.
Glücklicher weise mussten die Tiere diese Dämpfe nicht einatmen.

Die Masse deines Neubaues Passen fast auf mein Wasseragamen Terrarium (3m x 1.5m x 2.2m). Auch ich habe festgestellt zum Putzen oder reparieren muss ich ganz in den kasten rein steigen, da 1.5m in der Tiefe doch etwas zu tief für mich ist. :mrgreen:

Für den Holzkaste hätte ich noch meine zuschnittpläne im Kocher.
Aber da du geschrieben hast, dass du die ersten 2 Oktober Wochen mit dem Bau beschäftigt sein wirst, bist du bestimmt schon mitten drin und die Pläne sind nicht mehr von Nöten.

Bei der Beleuchtung habe ich bis jetzt ganz gute Erfahrungen mit der Marke X-Reptile gemacht. Ich Weiss die sind etwas teurer als andere Vertreter in dem Bereich. Hatte bis jetzt aber noch keine Probleme damit.

Mit grossem Interesse freue ich mich auf weitere Dokumentation und Bilder deiner Arbeit. :up:

Viele Grüsse aus der Schweiz
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Beitragvon AndreasH » Fr 07 Okt, 2016 16:02

Hallo,
Du hast recht ich bin mitten im Umbar, aber auch das ist nicht immer ganz einfach.
Vor dem Abriss war schon bekannt, das ein Schimmelpilz sein Unwesen im Holz getrieben hat. Ich hatte die letzten Monate zwar bereits Anti Schimmel mittel äusserlich genutzt, was die Fruchtkörper absterben liess, dennoch ist immer Vorsicht geboten. Da etwas des Myzels auch an der Wand klebte, wurde diese großflächig per Drahtbürste und Alkalischem Reiniger behandelt. Danach wurde die Wand und die ein Teil der Decke mit Schimmelfester Farbe behandelt was aktuell gerade trocknet.

Für die Vorderseite habe ich mir bereits Blechträger besorgt, worauf die Gipskartonplatten befestigt werden. Zuerst werde ich denn den Innenraum fertig machen, bevor es um äusserliche Schönheit geht.

Für den Boden habe ich mich für 40mm Do it Bauplatten entschieden, die leicht erhöht auf dem Boden verlegt werden. 20mm starke Bauplatten werde ich in Streifen sägen und als Leisten unterlegen. Diese sind absolut verrottungsfest.
Sollte dies alles klappen, werde ich die Bodenfläche wahrscheinlich Fliesen ggf. auch etwa die Wand hoch, als Schutzwanne.

Als Maß hat sich folgendes herausgestellt:
150cm tiefe auf der linken Seite, ein meter breit, denn bis auf 120cm tiefe bei 325cm Gesamtbreite etwas quer weiter.
Höhe komplett 210cm bis zur Decke. Drei 90x120cm Fenster kommen rein.

Ich werde nächste Woche sicher nicht fertig, maximal wird der Raum Ansich fertig. Der Rest ist denn künstlerische Gestaltung.
Bestellt ist ein Fertigteich 150x80x45cm sowie ein Oase Teichpumpen SET 4000.

Wahrscheinlich werde ich zuerst die Wände fertigstellen, und zum Schluß den Boden einbauenden ggf. fliesen. Danach muss eh einiges trocknen. Ich wollte ja noch ein paar Tage in den Ferien weg fahren. Leider bekomme ich erst Montag nen Anhänger vom Baumarkt, denn hole ich die Gipskartonplatten sowie das wenige Holz und andere unhandlich lange was noch fehlt. In meinem Auto passen zwar 2m länge rein, jedoch liegt das nicht gerade, was bei Gipsplatten nicht ideal ist. Wozu hat man ne Anhängerkupplung ?


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Beitragvon AndreasH » Mo 10 Okt, 2016 17:20

Hi,
so, heute habe ich einen Großteil der benötigten Gipskartonplatten besorgt (mit Anhänger) und zum Großteil bereits montiert.
Die U- und C-Profile für die Blechträgerwände stehen zum Teil bereits, ich habe Fotos auf Facebook gepostet.

Der Boden soll wohl eine (Feuchtraum) Trockenschüttung erhalten und denn mit Bauplatten versehen, ausgerichtet und gefliest werden.
Vorerst bin ich aber noch am Rohbau und müsste zuerst die Gipswände verspachteln. Das ganze wird noch eine Weile dauern bis es optimal ist.

Ich hatte grade nen Anruf erhalten, das morgen mein kleiner Fertigteich geliefert wird. Es ist ein Heissner Fertigteich In der Dimension 150x80x45cm Aussenmaß, ich denke das dies eine angemessene Fläche ist. Die vorige Idee mit dem Rundum-Teich ist sicher toll aber schwer zu realisieren, vor allem in einer relativ kurzen Zeit mit ungewissem Ausgang ;-)

Der Teich bekommt eine art Bachlauf angebaut, welchen ich wohl zum Großteil aus PVC-Folie und Epoxyd-Harz bauen werde. Styropor natürlich als formgebendes Medium zusammen mit Fliesenkleber... Angetrieben von einem Druckfilter. Ich habe mir da schon grob etwas ausgedacht wie das aussehen wird.

An der rechten Terrarienseite habe ich bereits einen Elektro-Bereich vorgesehen, wo ich u.a. Steckdosen verstecken kann (für Pumpen). sowie zugange für diverse Kabel ohne Feuchtigkeitsprobleme wie zuvor (Kabelkanal).

Ich halte euch auf dem Laufenden, Nur fahre ich in der Woche noch weg, immerhin sind Schulferien...


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Beitragvon AndreasH » Di 11 Okt, 2016 16:41

Hi,
heute habe ich noch etwas mit Gipsplatten gebastelt. Genauer gesagt habe ich diverse C-Profile senkrecht positioniert und ausgerichtet. Nach der Befestigung habe ich diese mit einer Gipsplatte stabilisiert, die ich quer verschraubt habe.
Also habe ich nun die Senkrechten Streben für die 3 Fenster montiert und hatte kein Material mehr gehabt.

Samstag geht es erst weiter..Montag muss ich wieder arbeiten... :-(


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Beitragvon AndreasH » So 16 Okt, 2016 15:02

Hi,
Alle 3 Fensterrahmen sind ausgerichtet und die Unterseite befestigt. Innen habe ich alle Gipsplatten verspachtelt und bereits 2 Lagen Sperrgrund aufgetragen und warte nun bis alles trocken ist. Leider muss ich morgen wieder arbeiten, geht denn eben Feierabends weiter.


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Beitragvon Cliff » Mi 19 Okt, 2016 08:15

Hi Andreas,

ich beobachte den Baufortschritt interessiert in diesem sozialen Netzwerk, aber auch hier und bin gespannt auf das Endterrarium :D
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