Wasseragamen - Forum   Terrarienbau/Technik von A-Z 

Neues Projekt Zimmerterrarium Okt. 2016

Hier versuchen wir Dir Deine Fragen rund um die Technik welche zur Reptilienhaltung nötig ist zu beantworden - von A wie Außenfilter über T wie Terrarium bis Z wie Zubehör

Beitragvon AndreasH » Mi 19 Okt, 2016 09:31

Hi,
Gestern habe ich eine Bodenbeschichtubgsfarbe bis auf Fensterhöhe aufgebracht. Vielleicht schützt es etwas mehr vor Feuchtigkeit. Nachteil: die Farbe watr schon älter und nicht umweltfreundlich... Stinkt also extrem... Aber auch das vergeht...
Wochenende werde ich wohl an der Decke und Boden beigeben, denn geht's los mit Inneneinrichtung...

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Beitragvon AndreasH » Do 17 Nov, 2016 19:56

Hi,
habe mich längere Zeit nicht mehr gemeldet, liegt zum einen daran, das mein Hauptcomputer im Eimer ist und die Reparatur auf sich warten lässt, zum anderen das ich vieles auch auf Facebook in Form von kommentierten Fotos verteile.

Aktueller Stand Mitte November: Ich habe mir Ende November einige Tage Urlaub genommen, aktuell habe ich den Raum komplett fertig, 2 von 3 Fenster montiert und gedichtet. Den Boden fertig: unten Paddockplatten, darüber 2cm Bauplatten aus Hartschaum mit Zementarmierung darüber habe ich billige Fliesen gelegt als Basis.
Weiter habe ich den 150x80x45cm Teich rund herum mit Holzleisten derart befestigt, das er sich bei Befüllung nicht übermäßig ausbauchen kann. Man glaubt nicht wieviele Leisten ich dafür verbraucht habe...

Aktuell werde ich diese Befestigung etwa 1cm über den Rand des Teiches erhöhen. Auf diesen Randleisten werde ich zugeschnittene OSB Verlegeplatten vom Rand des Terrariums zum Teich befestigen. Natürlich so das die Platten selbst nicht der Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Ich werde diese im Wasserbereich mit PVC Folie versehen. Darüber kommt eine gesamte PVC Folie bis etwas über den Rand. So schaffe cih etwas bisher einmaliges, das sämtliche Bodenflächen des Terrariums höhger als der Wasserspiegel liegen! ALles was an Wasser übrig ist, läuft theoretisch in den Teich.

Wo sollen denn die Weibchen ihre Einer vverbuddeln fragt man sich bestimmt? Aus meiner Erfahrung sage ich das noch kein Weibchen je auf dem Boden ihre Eier vergraben hat. Dies geschah immer mindestens 20cm höher in Blumentöpfen oder erhöhten Erdanhäufungen, ja sogar in Hypertufe, selbst das wurde angegraben!

Ich habe vor den Pflanzbereich mit Schutzwällen aus Styropor und Fliesenkleber zu umbauen und Terrassenförmig zu gestalten, das optisch mehr Platz für Pflanzen und Erde entsteht.

Auf der rechten Seite (die Kurze) steht auf dem Boden mein 115l Aquarium, was alleine als Reservoire für die Regenanlage dient. Meine Prof. Power Pump wird aus diesem "Tank" genügend Wasser her bekommen um hoffendlich alle Pflanzen feucht genug zu halten damit sie nicht austrocknen. Ich habe vor das Regensystem mit Bypass, also Rücklauf in das Aquarium zu bauen. Somit habe ich nicht das Problem mit den Druckstößen und kann auch den Wasserdruck minimieren. Ich benutze wieder ausschließlich Gardena MicroDrip Komponenten. Dafür habe ich Nebeldüsen sowie Troper neu gekauft.

Eine Riesige Ladung Moos wird sicher einen Teil des Terrariums verschönern. Ich werde wohl mit Hypertufa Ähnlichem Arbeiten. Diesmal habe ich Betonfarbe bestellt um den Fliesenkleber bzw die Mischung einzufälben. Meine gesamten Hypertufa-Rückwände waren anfangs schokobraun, später sandgelb/grau.
Ich habe braun und gelb/ocker bestellt, bin mal gespannt.

Die Grundbeleuchtung hängt bereits im Terrarium an der Decke. 3x 36W LED Feuchtraumleuchten mit je 2800Lumen Die machen schon recht gut Licht. Später kommen noch 3x 70W HQI UV Strahler dazu sowie 2x 18W LED PAR36 Lampen Als Nachtbeleuchtung/Mondlicht hat sich eine ältere unkaputtbare 2.5W LED miniglobe Lampe die letzten Jahre erwiesen, die ständig leuchtet aber eher ein leichtes, gelbliches Mondlicht erzeugt.

Der Teich wird von einer Teichpumpe mit UV Lampe und Druckfilter mit wringbarem Filterelement gefiltert werden. Diesmal werde ich von Aussen Wasser nachfüllen / abpumpen können,. Ein Anschluss ist dafür geplant und bereits alle Komponenten sind besorgt.

Einzig Sorgen macht mir derzeit in dieser Jahreszeit größere Äste zu finden. in unserem Garten ist nichts mehr zu holen... Auch Pflanzen sind nicht einfach in ausreichender Größe zu finden. Selbst in Gartencentern nicht... Aber das wird schon... ist nicht das erste Terrarium was ich im Winter baue ;-)
Ich haeb übrigens vor grundlegend Anfang Dezember fertig zu sein was die Grundlegenden Arbeiten angeht... drückt mir die daumen das es klappt.

Ich bin übrigens von den Lucky Reptile Bright Sun (Flood) nicht mehr so überzeugt, was ist vergleichbar in der Leistung bei besserer Qualität?


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Beitragvon AndreasH » Sa 03 Dez, 2016 14:35

Hi,
aktueller Stand, Terrarium innen mit Fliesenkleber fertig beschichtet. Trocknet schon seit 3 Tagen.
Heute fange ich mit dem Hypertufa-Auftrag an... vielleicht, wenn ich viel Lust habe, schaffe ich es sogar Sonntag fertig zu werden.
Ich hoffe ich habe genügend Material gekauft:
1x Sack Perlit
50kg Portlandzement
240l Torf
Ach ja und um Farbumschläge so gering wie möglich ausfallen zu lassen habe ich 1kg braunes Pígmentpulver und 1kg Beige.
Dazu massen an Moos, was ich zum Teil ins Hypertufa einmische und hoffe das daraus etwas entsteht...

Ich habe auch 2K PU Parkettkleber, was ich für bestimmte Teile des Terrariums nutzen wollten die Rückwand mit Torf zu bewerfen. Natürlich kommt auch Moos ins Spiel...

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Beitragvon AndreasH » So 11 Dez, 2016 18:16

Hi,
Heute habe ich einen Großteil des Innenbereiches hin bekommen. Die gestern gekauften Pflanzen wurden heute morgen eingepflanzt, nachdem ich Erde in die vorgesehenen Bereiche gefüllt hatte.Ebenfalls habe ich die Technik gecheckt und nach Behebung einiger Kleinigkeiten sowohl die Regenanlage sowie den Teich erfolgreich testen bzw. Befüllen können.

Hier ein Foto:

Bild

Natürlich fehlen noch Pflanzen, Äste und etwas Beleuchtung. Alles ist aber Vorbereitet. Elektrisch ist derzeit nur wenig provisorisch mit Steckern versehen um Tests durchzuführen.

Die Siemens LOGO! Ist ja noch komplett funktionsfähig, muss aber neu verkabelt und programmiert werden.

Ich denke das ich spätestens nächstes Wochenende im Groben fertig sein werde.

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Beitragvon thomas24 » Di 13 Dez, 2016 19:37

AndreasH hat geschrieben:Hi,
tja ich bin auch gespannt, was ich machen werde. Irgendwie bin ich aktuell nicht kreativ, mir fällt nichts richtiges ein :-)

Nee im Ernst, ich weiss genau wie ich das Terrarium aufstellen werde, dazu muss ich neben dem Abriss des alten auch noch einige andere Dinge im Zimmer umbauen wie z.B. eine Installationsschiene an der Wand, wo einige Steckdosen eigebaut sind. Auch nen halber Tag Arbeit bis alles wieder passt. Auch muss ich die Lampen und Pumpen im kleinen Terrarienteil komplett neu "provisorisch" verdrahten, da derzeit alles an einem Steuerkasten hängt, der ebenfalls demontiert werden wird. Immerhin lasse ich den Kasten vorerst wie er ist, nur die elektrischen Ausgänge werden umgebaut, somit muss ich vorerst den Schaltkasten mit SPS, Relais/Sicherungen etc. nicht zerpflücken. Evtl werde ich ein Leistungsmessgerät kaufen, für Hutschienenmontage. Die Steckdosengeräte gehen immer so schnell kaputt.

Zum Umbau:

ob ich nun Teichfolie, Epoxydharz oder sonst etwas benutze, ich weiss es noch nicht. Ich habe auch noch keinen Plan ob ich Hypertufa an die Wand klatschen soll, oder diesen 2K PU Kleber mit an die Wand geworfener Erde/Torf/Moossamen. Das mag alles ganz toll aussehen, ich halte mir aber jede Möglichkeit offen. Das Hypertufa Zeug ist hier in den letzten 3 Jahren vollkommen ausgeblichen bis auf wirklich feucht gehaltene Bereiche wie um den Wasserfall oder am Rand der Aquarien, dort dominieren aber nicht Torffarben das Bild, sondern eher grünliche Algen, die das optisch ansprechend machen.

Ich muss mir dringend Gedanken um den Aufbau des Terrariums Ansicht machen, unabhängig vom Material der Wandverkleidung. Mir ist aufgefallen, das meine Wasseragamen in allen bisherigen Terrarien den Boden als Eiablageplatz/zum Buddeln meiden und lieber einen Blumentopf ausgraben, der etwas erhöht steht. Ein blödes Weibchen hat das Hypertufa auf einer Ebene angegraben und ist tatsächlich durch das Styropor dahinter gestoßen. Irgendwie Instinktgesteuerte Tiere, hier will ich Eier verbuddeln, und los gehts...Meine Nachzucht vor 2 Jahren hatte ich in einem Blumentopf ausgegraben, nachdem ich 2 lebende Babys gefunden hatte.

Was ich damit sagen möchte, ich muss für hoher gelegene Buddelplätze sorgen, nicht ausschließlich Erdbereiche für Pflanzen.
Trotz der Größe des Terrariums finde ich es nicht einfach dies einzuplanen, weil ich ebenso keine Höhe verschenken möchte, von der ich eh zu wenig habe. Oder soll ich gar "Etagen" einbauen? Das würde zu unnatürlich wirken , denke ich.

Der Wasserbereich ist ebenfalls noch eine schwierige Sache, da ich mich noch nicht letztlich entschieden habe wie ich diesen Teil bauen werde. Meine Kriterien sind da: absolut Problemloser Betrieb der Anlage. Bei Strom/Pumpenausfall darf ebenfalls nichts passieren. Alles muss in ein Becken zurücklaufen ohne drucklose Überläufe die nicht immer zuverlässig sind (im reinen Aquarienbereich schon). Aber ein Filter muss ich ebenfalls haben, optimalerweise ein Mattenfilter, was wiederum ein aufwändiges GFK Becken oder ein Aquarium erfordert. Ich dachte schon daran ein Aquarium erhöht aufzustellen, und dies als Filter zu benutzen. Das Aquarium kann ja irgendwie in ein Bachlauf überlaufen und von dort in ein größeres Becken. Ich hatte schon an ein 140x140x45cm PE-Fertigbecken in der Mitte, wo rein alles laufen soll.

Hab noch viel zu tun, darüber muss ich mir noch in 4 Tagen Gedanken machen. Denn geht es los--> Urlaub und umbauen.


Hallo, ich habe mir mein Terrarium nach Ratgebern auf http://terrarium-24.com gekauft. Vielleicht helfen dir auch die Berichte, um deine Probleme zu lösen.
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Beitragvon AndreasH » Mi 14 Dez, 2016 04:21

Hi,
sorry, aber diese Fertigterrarien sind viel zu klein. Eher etwas für Anfänger. Ich Bau lieber selbst, da weiß ich was ich gemacht habe... Im Zimmerterrarien-Beteich gibt es eh nur Selbstbau oder ein extrem teurer Terrarienbauer...



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Beitragvon Cliff » Di 17 Jan, 2017 16:05

Moin Andreas,

gibt es auch noch wieder ein Video zum neuen Terrarium?

Neugierige Grüße
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Beitragvon AndreasH » Di 17 Jan, 2017 16:45

Hi,
sicher werde ich auch ein kleines Video machen Ich denke aber das es mit Männchen besser wird. Ich werde Ende Januar ein Männchen bekommen. Denn können wir über Videos sprechen...

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Beitragvon AndreasH » Sa 11 Feb, 2017 17:46

Hi,
das mit dem Männchen ist leider nichts geworden, das Tier war zwar groß, aber aufgrund der Einzelhaltung über 5 Jahre auch irrsinnig faul, so faul, das es kaum ausreichend Muskeln hatte sich normal fortzubewegen. Mir ist dies die ersten Tage bereits aufgefallen.
Kleines Protokoll eines kurzen Lebens in Freiheit:
- Abgeholt, abends auf ein Ast gesetzt und bis zum nächsten Morgen in Ruhe gelassen.
- Am ersten Tag hat sich das Männchen, was optisch einen super Eindruck gemacht hat, knapp 50cm weit auf dem Ast bewegt.
- Am 2. Tag hat es sich vom Ast runter bewegt und ist auf dem Land umher gekrabbelt. Dabei auch Kontakt mit diversen Weibchen gehabt, die Respekt vor Ihm hatten. 1. Fütterungsversuch. Tier auf dem Boden Futter gestreut. Er schaut sich das Futter an.
andere Tiere bemerken dies, fressen sofort rund herum etwas weg. Er versucht das Fressen zu verteidigen, indem er seinen Kopf drüber legt, aber nicht frisst. Meine Weibchen haben nachdem keine weitere Reaktion von Ihm kam, einfach das Futter unter seiner Schnauze weggefuttert. Er hat sich nicht gerührt dabei.
- Am 3. Tag hat er wie auch am 2. Tag neben dem Wasserfall im Bodenbereich geschlafen. Offensichtlich weil er es nicht geschafft hat sich auf ein Ast zu bewegen, obwohl dies sehr leicht ist. Als ich n nachmittags von der Arbeit nach Hause kam, schaute ich nach Ihm und sah ein Tier unter Wasser im Teich. Das ist für eine Wasserarme nicht ungewöhnlich, jedoch hatte ich Bedenken... ich stubste es an und es bewegte sich nicht. Ich holte es auf dem Wasser, es war bereits Tod. Aber nicht steif. Es schien nicht aufgebläht zu sein wie beim üblichen Ertrinken. Ich vermute er ist irgendwie ins Wasser gefallen und ist aufgrund von zu wenig Kraft nicht selbst herausgekommen, obwohl dies sehr leicht ist. Der Rand ist mit Hyptertufa bedeckt, auch Ein großer Ast ist Quer im Wasser, wo ein Tier herausklettern könnte.

Wie auch immer Sam ist nicht mehr unter uns. Ich weis nicht ob man dem vorigen Halter einen Vorwurf machen kann, oder mir?
Fakt ist das er mir vorher bereits durch seine eher Robbende Fortbewegung aufgefallen war, sich auch nur schwer über die Äste gewesen konnte. Nach Rücksprache mit dem Vorbesitzer ist dies aber durchaus normal gewesen. Auch ist er schonmal von Ästen gefallen. Auch wenn ich es nicht ausschließen kann, das Tier hat zu keinem Zeitpunkt einen kranken Eindruck erweckt, er war prächtig gefärbt und nirgends eingefallen, auch nicht dick, eher groß und breit. Wenn ich jedoch die Muskeln betrachte so waren die nicht größer als bei meinen größeren Weibchen, die maximal 1/3 vom Männchen wiegen.
Es sollte mir vielleicht zu denken geben das der Vorbesitzer mich nach meiner Fütterungsmethode gefragt hat. Ich sagt das ich das Futter meist in das Terrarium schütte und die Tiere es denn fressen. Sam wurde die letzten 5 Jahre ,er war etwa 7 Jahre jung,
ausschließlich per Pinzette gefüttert. Wohl in der Regel 2x die Woche und mit Mengen die ich in einer Woche kaum verfüttere.

Wobei sein Terrarium durchaus artgerecht eingerichtet gewesen ist. 2m Breit, 1m Tief, etwas über 2m Hoch. Unten einen großen Wasserbereich, oben viele Zusammengebaute Würzeln und Äste mit Pflanzen oben drauf. Ob Beleuchtung und Luftfeuchte ausreichend gewesen ist kann ich nicht beurteilen, da ich nur ein paar h beim Vorbesitzer gewesen bin, es gibt sicher schlechter gehaltene Tiere.

Fazit bzw. auch meine Erfahrung daraus:

- Haltet eure Wasserarmen NICHT alleine
- sorgt dafür das sie ausreichend Bewegung haben.
- Ein gewisser Jagdinstinkt auf Futter sollte nicht durch Faulheit aberzogen werden.
- Wasseragamen müssen ihr Futter jagen, das Pinzette füttern kann man in Ausnahmefällen machen, sollte nicht zur Regel werden.
- Wenn ihr bemerkt das euer einzelne gehaltenes Tier sich nur noch selten bewegt, sorgt für Partner.

Viele Wissen scheinbar gar nicht das Wasserarmen recht lebhafte Tiere sein können. Klar das man dies nicht bei Einzelhaltung sieht, natürlich hängen Wasseragamen einen Großteil des Tages auf einem Ast und sonnen sich, jedoch sind auch kleinere Streitereien für die Beweglichkeit der Tiere hilfreich und durchaus natürlich. Meine Weiber haben oft Zickenkrieg und jagen sich durchs Terrarium.
Mit einem Männchen werden die Weibchen beschäftigt, das Sorgt schon für ausreichend Bewegung. Jedoch nicht wenn es alleine gehalten wird.


Nun bin ich weiterhin auf der Suche nach einem Männchen, möglichst kein altes Tier und vor allem kein Allein gehaltenes.
Ihm erwartet ein großer Haufen von Zicken die er bändigen muss.


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Beitragvon Suliza » Do 16 Mär, 2017 06:59

Woww das Terrarium sieht hammer aus. Gibt es solch schön eingerichtete Terrarien für Anfänger auch in klein. Also komplett fertig? Ich habe mich mal in diesem Terraristik Shop umgesehen, da gibt es aber nur welche ohne Einrichtung.
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Beitragvon AndreasH » Do 16 Mär, 2017 07:40

Hi,
fertig eingerichtete Terrarien gibt es eigentlich nicht, zumindest nicht in dieser Größe. Bei Wasseragamen muss man daher immer selbst bauen. Ich mag keine nackten Holzterrarien wo die Tiere nicht auch die Wand Mitbenutzung können. Beim Hypertufa wie bei mir schlafen die Tiere teils an der Wand gekrallt nachts. Das Hypertufa wird also wie ein Baum zum klettern benutzt.


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Beitragvon Suliza » Do 16 Mär, 2017 07:46

AndreasH hat geschrieben:Hi,
fertig eingerichtete Terrarien gibt es eigentlich nicht, zumindest nicht in dieser Größe. Bei Wasseragamen muss man daher immer selbst bauen. Ich mag keine nackten Holzterrarien wo die Tiere nicht auch die Wand Mitbenutzung können. Beim Hypertufa wie bei mir schlafen die Tiere teils an der Wand gekrallt nachts. Das Hypertufa wird also wie ein Baum zum klettern benutzt.


Vielen Dank für Deine Rückmeldung.
So nackte Terrarien finde ich persönlich sehr schrecklich. Auch bei Schlangen und anderen Reptilien, die einfach nur in so ner Box dahinvegetieren. Also muss man auch bei einem Fertigterrarium ran, gut zu Wissen.
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Beitragvon AndreasH » Do 16 Mär, 2017 09:19

Hi,
es sieht schwer aus, es ist aber relativ einfach, macht nur etwas Dreck. Eine Hypertufa Rückwand ist einfach herzustellen.

Im Groben für ein Tropen/Regenwald-Terrarium: Terrarium je nach Bauart Wasserdicht machen, Holz gut behandeln damit es nicht fault und die Oberfläche am besten mit Epoxyd-Harz versiegeln. im Unteren Bereich auf jedem Fall eine Wanne aus PVC Folie oder ähnliches einlegen.
Die Wände mit Styropor/Styrodur bekleben (mit Flex Fliesenkleber) Ebenso Konturen, etc. grob aufkleben. Später mit Heißluftfön optisch optimieren. Alles mit 2-3 Schichten Flex Fliesenkleber Streichen und jeweils Trocknen lassen. Da drüber kommt denn das Hypertufa-Gemisch, das wird mit der Hand und einem, Schwamm optimal aufgetragen. Ist eine Sau-Arbeit, da man recht viel benötigt da die Schichtstärke weit höher liegt wie beim fast flüssigem Fliesenkleber. Konsistenz ist auch nicht einfach...
Trocknen lassen, fertig. Ist eine reine Fleiss-Arbeit- Zum Anrühren des Hypertufas wird auf jedem Fall ein Rührquierl/Farbrührer benötigt, da man die Matsche von Hand nicht gemischt bekommt. (5 Euro Baumarkt)

Hypertufa hält sehr gut die Feuchtigkeit, da es durch das eingemischte Perlit viele Poren und daher eine große Oberfläche aufweist.

Meine Mischung war zuletzt wie folgt (Volumetrisch, mit einem Litermaß, NICHT NACH GEWICHT) für einen Eimer:

2.5 Teile PortlandZement
3 Teile Perlit
4 Teile Torf
4-5 Teile Wasser
+ etwas Farbpulver braun (Betonfarbe, Pigmentpulver)

Das anfangs dunkelbraune Hypertufa (durch den Torf) bleicht ohne Farbzusatz immer mehr aus bis es nach ein paar Jahren fast Grau ist.
Ich hoffe dem mit dem Pigmentpulver entgegen zu wirken.

Man kann auch Moossporen/Moos mit einrühren, je nach Feuchtigkeit kommt es dadurch später zu einen verbesserten Moosbewuchs, muss aber nicht...

Ach ja keinesfalls Fliesenkleber einmischen...

Ach ja, solltest Du ein Terrarium für Wasseragamen planen, versuche es selbst zu bauen. Es ist einfacher wie man denkt, benötigt aber Planung und/oder Unterstützung durch Forum erfahrene Terrarienbauer. Setze besonderen Wert auf die Dichtigkeit ohne die Be- und Entlüftung zu vergessen;-)
Ein wenig Handwerker sollte man dafür aber schon sein... grade was das Equipment angeht.

Bei meinem alten Terrarium war durch eine Leckage das Holz kaputt gegangen. Auch das aktuelle ist nicht perfekt,.... habe auch dort schon Fehler gefunden, die aber leicht zu beheben sind.

In dem angesprochenen Shop habe ich übrigens kein DIY Terrarium gefunden was groß genug für Wasseragamen wäre, es gibt aber einige die solche große Terrarium zuschneiden und als Bausatz verschicken. (auf Palette)

Ein Aktuelles Foto:

10201


Ich hoffe geholfen zu haben...
Zuletzt geändert von AndreasH am Do 16 Mär, 2017 09:24, insgesamt 1-mal geändert.


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