Agamen-Forum   Anolis 

Ritteranolis Weibchen gar nicht mehr fit

Alles zu diesen tollen Tieren.

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Beitragvon Felix86 » Fr 30 Sep, 2011 16:01

Hi an alle,

bin neu hier und habe schon länger mitgelesen und fand den Austausch und die Themen hier sehr informativ.

Jetzt habe ich mich aber ein Problem.
Aber alles nacheinander, ich habe ein Terraium von 120x80x110.
Beleuchtet mit t8 Röhren und einer Bright Sun Jungle.
In dem Terrarium lebt eine Wasseragame (um die 40cm) mit 2 Ritteranolis m/w
Bald kommt ein grösseres Terrarium für die doch schnell wachsende Wasseragame, aber das wird erst Anfang neuen Jahres möglich sein.

Die Wasseragame sowie der männliche Anolis sind topfit.
Die weibliche Wasseragame scheint leider sehr krank zu sein :(
Sie ist oft versteckt irgendwo im unteren Bereich nah über dem Boden zu finden, Früher sehr oft in den oberen Ästen.
Und sie wurde auch etwas dünner, ich dachte naja vielleicht legt sie ja Eier.
Man hat öfter nur den Kopf aus den Pflanzen hervorschauen sehen.

Habe dann gefüttert wie immer und dachte auch das jeder seinen Teil wie immer bekommen hat, und hatte einen Ferienjob weswegen ich meist erst später abends zu Hause war wenn das Licht schon aus war.
Jetzt habe ich das Weibchen heute ganz auf einem Ast gesehen. Sie ist um einiges dünner geworden, Der Schwanz und der hintere Bereich sieht eingefallen und vertrocknet aus, IST nicht vertrocknet aber sieht halt so aus. Des Weiteren ist der Schwanz an einigen Stellen dunkel und am After hing etwas Kot was sonst nie vorkommt.
Mache mir wirklich Sorgen um das Tier und wollte fragen ob jemand von Euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat?

Ich denke natürlich immer daran das ich in den letzten 2 Wochen nicht so oft ins Terrarium und die Tiere beobachtet habe, aber es war einfach kaum Zeit dazu bzw es war dunkel. Immerhin habe ich die 3 jetzt immerhin auch schon 9 Monate, da rechnet ja niemand mit . :roll:

Das Tier lässt sich anders als sonst mit der Hand berühren und bewegt sich nur noch langsam und frisst auch nicht mehr, ich habe es gerade probiert.
Das hört sich alles nicht gut an...
Will auch das eh schon schwache Tier nicht im Zug zum Tierarzt schleppen und morgen hat mein Tierarzt leider zu und heute würde es zeitlich auch nicht mehr hinhauen.

Hoffe dennoch auf Antworten!
Beste Grüße, Felix
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Beitragvon Cliff » Fr 30 Sep, 2011 16:44

Hey Felix,

zunächst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Also die Vergesellschaftung von Wasseragamen mit anderen Reptilien ist immer unvorteilhaft und hat nach unseren Erfahrungen selten geklappt. Es wurden schon Fälle berichtet, bei denen eine Wasseragame einem grünen Leguan das Bein "durchgebissen" hat. In deinem Fall mag es lange gutgegangen sein, aber eine Dauerlösung mag dies nicht sein.

Du hast die Wasseragame bereits seit 9 Monaten und ich vermute, dass sie dir mit 3-4 Monaten verkauft wurde. Das Terrarium ist definitiv viel zu klein für eine Wasseragame mit zwei anderen Reptilien zusammen. Ich vermute, dass die 9 Monate für alle "Insassen" Stress waren und vielleicht sogar alle Tiere entgegen dem Äußeren gesundheitlich angeschlagen sind.

Vermutlich wirst du so oder so nicht um einen Tierarztbesuch herumkommen und es gibt sicherlich auch in deiner Nähe einen Tierarzt der am Samstagvormittag geöffnet hat. Aus der Ferne können wir ohne Fotos, Gewichts- und Größenangaben sowie weiteren Beschreibungen zum Terrarium (Luftfeuchtigkeit, Temperatur usw.) kaum etwas schreiben.

Meines Erachtens gehört das Weibchen zunächst in ein Quarantänebecken unter optimalen Bedingungen (womöglich mit dem Männchen), dann zum Tierarzt und danach vermutlich wieder aufpäppeln. Die Vergesellschaftung solltest du evtl. als gescheitert betrachten und für beide Reptilienarten getrennte Terrarien vorsehen.

Halte uns doch bitte auf dem Laufenden und wie gesagt Fotos und weitere Details wären super!

Gespannte Grüße
Cliff
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Beitragvon Felix86 » Fr 30 Sep, 2011 19:22

Hi Cliff,

erstmal danke für deine Antwort!
Das die Grösse nicht optimal ist weiß ich ja selbst, das mit der Wasseragame war auch nicht geplant. Habe das Tier aus wirklich noch unpassender und schlechter Haltung übernommen. Von einem Bekannten davon erfahren das der Mensch der sie jetzt hat sie, wobei wahrscheinlich eher ihn als "Gecko" ansieht in einem Terrarium was auf Hausgecko-Niveau war... kein UV Licht, strukturiert war nur der Boden usw... Ich hatte noch etwas "Platz" zumindest für kurz dachte ich.

Naja daraus sind jetzt 9 Monate und die Agame hat offenbar keine Schäden aus der Haltung mitgenommen. Ist mir aber trotzdem ans Herz gewachsen, deshalb wird auch bald vergrössert, aber bin Student und wollte eigentlich nie so ein grosses Terrarium haben, naja jetzt muss es doch kommen :)

Tiere können aber doch auch mal krank werden? Deshalb gleich von einer gescheiterten Vergesellschaftung zu sprechen? Bei Tag und nachtaktiven ist es ja verständlich. Nur es ist ganz offensichtlich keine Verletzung. Wie das mit dem Stress aussieht kann ich und vermutlich niemand 100%ig beurteilen, aber die Tiere schliefen öfter an den gleichen Schlafplätzen obwohl jeder seinen eigenen haben könnte...

Ich habe auch 2 Tierärzte hier angerufen die ich gut erreichen könnte, der eine meinte man soll erstmal noch abwarten... naja...
Und der andere meinte das es sich vlt nicht "rechnen" würde mit einem Anolis vorbeizukommen. Also da muss ich nicht unbedingt hin...

Habe erst einmal den Tierarzt angerufen bei dem ich auch mit der Wasseragame schon war, dieser hat nach dem was ich ihm beschrieben hab gemeint das die Anolis-Dame wohl schwer erkrankt sei und er denkt das es nicht gut aussieht und vielleicht auch zu spät...wegen dem Verhalten.
Davon ab, viel Hoffnung habe ich auch nicht.
Wäre ich diese Woche öfter hier gewesen hätte man vielleicht noch handeln können... Sch....
Er meinte man soll versuchen das Tier nicht unnötig zu stressen, aber dennoch mehrmals täglich Futter anbieten damit es nicht weiter abbaut...Wenn sich nichts bessert soll ich dann am Dienstag mit dem Tier vorbeikommen und es wird geschaut was gemacht werden kann.

Fotos sind schwer zu bekommen weil das Tier im "dickicht" sitzt, aber ich werde es versuchen. Luftfeuchte ist bei 60-85% am Tag, und nachts 73-90%
Temperaturen sind auch die welche beiden Tierarten benötigen, das Terrarium ist gut strukturiert, ohne zu übertreiben würde ich sagen es ist wirklich gut gelungen und bietet viele Verstecke Rückzugs -und Klettermöglichkeiten.

Werde morgen ein paar Fotos machen, hoffentlich auch von der Anolis-Dame.
Ach ja, sie ist ungefähr 35cm lang und auf jedenfall zu dünn.

Beste Grüße, Felix
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Beitragvon seventyone » Fr 30 Sep, 2011 19:50

Hallo Felix,
erst mal herzlich Willkommen hier im Forum.
Gibst du deinen Tieren Vitamine und Calzium? Wenn ja welches und wie oft?
Die Tierärzte versteh ich alle nicht, na muß man auch nicht. Nur eine Anolis? Andere gehen mit Maus, Ratte ,Hamster dahin. Naja
Zumindest auf Parasiten oder Kalziummangel kann man doch untersuchen, bis Dienstag warten, halte ich nicht für sinnvoll.
Drück dir die Daumen. Und Bilder wären toll.
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Beitragvon Cooky » Fr 30 Sep, 2011 22:16

Hallo,

mich hätte mal interessiert mit was du die Anolis fütterst und ob sie ausreichend Vitamine bekommen? Diese Tiere gehören ja nicht gerade zu den geeigneten "Anfägerreptilien", da sie gerade beim Futter sehr anspruchsvoll sind. Einseitiges Futter und fehlende Vitaminversorgung führen früher oder später zu Mangelerscheinungen und/oder lustlosem, trägem Verhalten der Tiere. Außerdem sind Ritteranolis bei Bei mangelnder Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen extrem anfällig für Knochenerkrankungen wie Rachitis. Wenn denen was nicht gefällt uns sie unter Stress stehen, dann stellen die natürlich auch ihr Fressen ein. Ich würde auch raten den Anolis in Quarantäne unter optimale Bedingungen zu setzen.

Trinkt sie denn überhaupt? Wenn nicht würde ich es mal mit einer Pipette versuchen, da diese Tiere einen sehr hohen Flüssigkeitsbedarf haben. Und zum Tierarzt würde ich so oder so. Selbst wenn es schon zu spät ist, kann man sich dann zumindest nicht vorwerfen, dass man nicht wenigstens alles versucht hat.... Kann die Aussage der Tierärzte genau wie Nicole auch nicht verstehen. Lebewesen ist Lebewesen, egal welches Tier....

LG
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Beitragvon Felix86 » Mo 03 Okt, 2011 21:53

Hallo,

mit den Fotos hats leider etwas gedauert...Nachdem ich jetzt noch gezielter mit dem Sprühen als sonst hinterher war, hat sie auch getrunken...Farblich sieht sie auch etwas besser aus und immerhin bewegt sie sich wieder wenn auch wie in Zeitlupe...

Trotzdem habe ich morgen einen Termin bei meinem Tierarzt, wollte euch die Fotos aber nicht vorenthalten, auch wenn sie nicht gut aussehen. Vor allem im Bereich After/Schwanzanfang...könnte das eine Infektion sein?
Fressen verweigert sie nach wie vor...sogar die sonst heiss geliebten Zoophobas.

Ach ja und Vitamine werden Calcium D3 gereicht, Vitamine werde unters Trinkwasser gemischt.
Gefüttert werden Heuschrecken, Grillen, Zoophobas, ab und zu auch Stinte...das ist aber auch schon alles was sie mag.

Hier noch die nicht schönen Fotos.
8942 8943 8944
Beste Grüße, Felix
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Beitragvon Cooky » Mo 03 Okt, 2011 22:14

Hast du sie den nun in Quarantäne? Kot muss auf alle Fälle untersucht werden. Dass sie trinkt ist ja schon mal gut, aber sie ist definitiv viel zu dünn.... Ich bin gespannt was der Tierarzt sagt.
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Beitragvon Cliff » Mo 03 Okt, 2011 23:22

Hey...

also ich finde das Tier auch viel zu dünn... evtl. sogar dehydriert. Vor allem der SChwanzansatz ist beängstigend dünn und arg eingefallen. Also der Gang zum Tierarzt ist auf jeden Fall notwendig. Wünsche Dir viel Glück mit dem Tier und in der TAt wäre Quarantäne wohl die beste Möglichkeit, dass Tier aufzupäppeln und STress zu vermindern...

Nächtliche Grüße
Cliff
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Beitragvon Felix86 » Di 04 Okt, 2011 20:27

Hallo, war heute beim Tierarzt.
Der Arzt war selber krank, aber die Ärztin kannte sich auch mit Reptilien aus...

Nach einem Gespräch, etwas anschauen und abtasten meinte die Tierärztin das der Prozess wohl schleichend kam, sie hätte Muskeln abgebaut und wohl vprher schon abgenommen. Das es sich in der Woche so verschlechtert hat, kommt natürlich davon das sie kein Futter mehr aufnimmt und zusätzlich auch teilweise das trinken eingestellt hatte...

Sie konnte nichts feststellen, ich soll Donnerstag nochmal neue Kotproben mitbringen.
Evtl könnte das Männchen sie stressen und sie somit vom Fressen abhalten, oder innnere organische Ursachen die man nicht herausfinden könnte. Sie meinte das die Kombo Wasseragame und 2 Anolis gutgehen kann, aber auch nicht.
Normal aber eher Probleme auftreten würden.
Neue Kotproben von allen Tieren werden Donnerstag nochmal untersucht.

Sie sagte dann es wäre grenzwertig und sie sieht keine grossen Chancen das Tier wieder fit zu bekommen.
Die Entscheidung das Tier einzuschläfern hatte ich dann...

Habe etwas überlegt und mich dann dagegen entschieden. So wie sie gestern, wenn auch sehr schwach, noch über die Äste ist und langsam aber immerhin getrunken hat...das wollte, konnte ich nicht mit reinem Gewissen entscheiden.
Ich entschied mich für die bestmögliche Behandlung. Ihr wurde eine Infusion gegeben damit sie nicht innerlich weiter austrocknet.
Ich habe Bioserin mitbekommen und vorhin ein leeres Aquarium zu einer provisorischen Krankenstation umgewandelt.
UV-Licht und Wärme sowie eine kleine Efeutute zum verstecken.

Was ich noch nicht geschrieben hatte: Als ich den Ferienjob hatte, hat sich mein Mitbewohner um das Terrarium gekümmert, vielleicht nicht so lange gesprüht, vielleicht nicht so wie ich darauf geachtet das alle gleich viel zu fressen bekommen. Evtl ist auch hier ein möglicher Grund zu suchen. Das er gefüttert hat und auch gesprüht habe ich immer abends gesehen, aber wie gesagt vielleicht nicht so 100%ig.

Was hättet ihr gemacht? Wollte nicht über das Leben entscheiden wenn das Tier vielleicht wirklich "nur" wegen abgebaut hätte oder wie geschrieben in der Zeit wo mein Mitbewohner sich gekümmert hat und das aus mangelndem Wissen vielleicht nicht so gut wie ich.

Beste Grüße, Felix
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Beitragvon seventyone » Di 04 Okt, 2011 20:58

Hallo Felix,
naja nun hast du dich so entschiden. Keine Ahnung, wenn die Tirärztin sagt vielleicht ist noch ne Chance da, hätt ichs genauso gemacht. Allerdings, wenn es in den nächsten Tagen nicht merklich besser wird, solltest du sie dann doch von ihrem Leid erlösen lassen. Denn alles andere wäre dann Quälerei.
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Beitragvon Cooky » Di 04 Okt, 2011 21:17

Hallo Felix,

also erstmal finde ich es super, dass du den Gang zum Tierarzt gemacht hast. Dass die Prognose nicht all zu vielversprechend ausfallen wird, war ja zu erwarten.

Ich persönlich kann deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen. Ich hätte es auch erstmal noch versucht. Einige werden vielleicht sagen, dass sich das Tier ja nur quält und es vielleicht besser gewesen wäre, sie einzuschläfern, aber nur du kannst wirklich sehen wie es sich entwickelt. Und wenn du denkst es war schon ein bisschen besser, dann versuche sie wieder aufzupäppeln. Ich selbst hab es mit meiner Wasseragame auch geschafft, die bis auf die Knochen abgemagert war, Häutungsprobleme hatte und unterentwickelt war bzw ist. Die TÄ hatte ihr damals noch höchstens eine Woche gegeben. Das ist nun über zwei Monate her und das Tier erfreut sich bester Gesundheit....

Wie machst du es jetzt mit dem Füttern? Gibst du jetzt nur das Bioserin oder versuchst du es auch mit Füttern bzw Zwangsfüttern? Was genau hat dir hierzu die Ärztin geraten?

Auf jeden Fall schön zu hören, dass das Tier nun in Quarantäne ist. Du solltest vielleicht auch ernsthaft darüber nachdenken, die Tiere, also Wasseragame und Ritteranolis, generell getrennt zu halten. Ich denke in deinem Fall solltest du die Vergesellschaftung als gescheitert betrachten, denkst du nicht?

Ich wünsche dir viel Glück und natürlich, dass das Tier es schafft.
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Beitragvon Felix86 » Di 04 Okt, 2011 23:06

Hey ihr,

also erstmal habe ich vorhin noch einmal Bioserin verabreicht, als ich das Fläschchen wieder hinstellen wollte, hat sie einen grossen Sprung gemacht und ist auf dem Bett gelandet. Diese Kraft konnte scheinbar ohne Probleme aufgebracht werden.

Durch die Spritze die sie bekam und vielleicht auch das Bioserin hält sie nun den Kopf wieder aufrecht und "stolz".
Evtl litt sie wirklich so sehr an dem Flüssigkeitsmangel.

Eine Frage aber und nicht übel nehmen ok?
Ich weiß ja das es bei Wasseragame und Ritteranolis geteilte Meinungen gibt, aber warum meint ihr das man es als "gescheitert" betrachten soll?
Falls wirklich eine Unterversorgung durch meinen Mitbewohner stattgefunden haben sollte, oder das Männchen sie gestresst haben sollte?
Oder was ich nicht hoffe, wirklich innere Probleme bestehen.
Was die Tierärztin mit "eher" meinte bezog sie auf die 9 Monate, also zeitlich gesehen, nicht generell.

So oder so denke ich aber, wird die Wasseragame wie schon geschrieben bald ein grösseres Terrarium bekommen und die Ritteranolis wohl in dem alten wohnen bleiben.

Die Tierärztin sagte das sie für gewöhnliches Futter wohl zu schwach wäre, aber man es versuchen könnte. Bioserin soll ich 3x täglich geben und werde dann auch gleich mit versuchen ihr etwas Wasser ins Maul zu geben.

Naja wie es sich entwickelt weiß ich nicht, insgesamt besser würde ich erst heute abend sagen.
Bevor ich beim Tierarzt war, wars einen Tag so, den anderen so.
Heute Nachmittag als ich sie rausnehmen wollte lag sie auf auf dem Boden an der kühlsten Ecke des Terrariums, ich dachte schon da sie lebt nicht mehr...
Sie wog übrigens nur 39g.

Beste Grüße, Felix
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Beitragvon tinie » Mi 05 Okt, 2011 00:08

Hallo

das Problem einer Vergesellschaftung ist auch in Terrarienhaltung der Platz und die Rückzugsmöglichkeiten.

Schau mal dein Terrarium und die Größe an, hier hast du 3 subadulte Tiere gehalten, die praktisch auf engen Raum Dauerstreß hatten, wenn sie sich begegnet sind. Dieser Streß kann schon das Immunsystem schwächen und die Tiere langsam erkranken lassen. Bevor man manchmal den Ausbruch der Erkrankung wahrnimmt, kann dies schon ziehmlich weit fortgeschritten sein, leider.

Für die weitere Zukunft der Tiere kann ich auch nur eine Trennung der beiden Tierarten vorschlagen und jeden in seinem entsprechend großen Terrarium pflegen.

Mit Bioserin 3 x tgl. muss man vorsichtig sein, es kann in der Phase sehr hilfreich sein, aber man sollte sich strikt an die angegebenen Mengen halten.

Kann nur hoffen, dass dem Tier noch geholfen werden kann.
Lieben Gruss von tinie
www.wasseragame.de
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Beitragvon Felix86 » Mi 05 Okt, 2011 19:47

Hallo und danke für die Antwort,

okay ich ging davon aus das es bei tagaktiven Tieren welche auch klimatische ähnliche Ansprüche haben, es dann gescheitert ist wenn die Tiere sich androhen oder ähnliches...
Habe im Laden wo ich die Anolis gekauft habe auch vor Übernahme der Wasseragame nachgefragt und dort sagte man mir das Wasseragamen mit dem Alter agressiver werden können, man das aber merken würde.
Man denkt man macht das richtige und dann erfährt man das es fast ein Jahr lang falsch war...

Trotzdem, bekommen beide Arten dann in Zukunft ihr Terrarium.
Jetzt aber noch mal zur Anolis-Dame, sie bewegt sich mehr, ist aktiver.
Bioserin lässt sie sich verabreichen wenn sie sich auch etwas mehr dagegen wehrt als gestern, ich denke sie hat schon etwas mehr Kraft? Sie will auf dem Arm immer hin und herlaufen, ist das für ihre Muskulatur gut oder nur Stress?

Gestern meinte die Tierärztin etwas von falls es sich bessert könnte man es mit "Brei" versuchen, was für Brei meint sie da?
Fruchtiges wurde noch nie gegessen.

Nochwas, trinken ist nach wie vor nicht so ihr Ding, habe mit einer 1ml Pipette Wasser aufgezogen und sie hat es geschluckt. Wieviel ist in Ordnung und wann wirds zuviel?

Beste Grüße, Felix
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Beitragvon seventyone » Mi 05 Okt, 2011 20:09

Hallo Felix,
was sagt uns das? man sollte nicht nur eine Meinung einholen bevor man sich die Tiere anschafft. Die Leute im Zooladen sind meist auf verkaufen gedrillt und verkaufen grade ahnungslosen Kunden oft die falschen Tiere oder Terrarien usw. In Zeiten des www. gibt es aber doch genug Möglichkeiten sich zu informieren. Leider tun die meisten das erst, wenn die Tiere und Becken schon da sind. Dann noch mal neu kaufen und bauen ist doch umständlich und teuer. Und grade Terrarien im Zooladen werden extrem überteuert verkauft. Im Endeffekt leiden dann die lieben Tierchen drunter. :(
zum Brei: Anolis sollten durchaus auch Obst angeboten werden, deshalb würde ich dir jetzt erst mal Alete Bananenbrei im Gläschen empfehlen. Da das Glas natürlich viel zu groß ist, kannst du die Reste auch Portionsweise einfrieren. Ein Eiswürfelbereiter ist ganz gut dafür.
Und Wasser würd ich ihr lieber mehrmals täglich in kleineren Dosen zu führen.
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