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Wasseragame zitternde Bewegungen

Fragen und Erfahrungsberichte zu Krankheiten unserer Tiere

Beitragvon Felix86 » Mi 22 Jan, 2014 13:33

Alter des Tieres:
Geschlecht des Tieres: männlich
Um welche Wasseragamenart handelt es sich? grüne Wasseragame
Dein Wissensstand: Fortgeschritten

Hat sich in der letzten Zeit etwas bei der Haltung/Pflege des Tieres geändert?
Nein

Was hast Du bereits versucht um das Problem zu lösen?


Fehlerbeschreibung und Nachricht
Hallo,

es geht um meine grüne Wasseragame.
Kurz zur Vorgeschichte:
Nach Neujahr hat sie sich einen recht ungewöhnlichen Platz gesucht an dem sie sonst nie ist.
Sie lag in einer im Schatten auf dem feuchten Boden und hing zwischen Efeututen und war verhältnismäßig kühl.
Ob sie sich dort verfangen hat kann ich nicht sagen auch wenn ich es vermute, andererseits kann ich mir nur schwer vorstellen das sie da nicht wieder rausgekommen wäre.

Jedenfalls hat sie den Tag danach untypisch gesittet gefressen und wollte von allem angebotenen nur Zophobas genommen und die Heuschrecken welche sonst gierig verschlungen werden nicht beachtet.
Ein paar Tage hielt das Verhalten an, nun frisst sie wieder alles was angeboten wird.
Jedoch bewegt sie sich komisch. Wenn sie klettert oder sich dreht dann zittern die Gliedmaßen als wenn sie keine Kraft hätte.
Das kann ich aber ausschließen weil sie sich nach wie vor mit einer Seite (Arm und Fuß) am Ast klammert und dann über dem Becken runterhängt, trinkt und wieder hochzieht... Hat ein bisschen was von Klimmzügen, aber das macht sie immer wenn sie nicht ganzkörprlich ins Becken will :)

Natürlich dachte ich auch an Vitaminmangel. Problem ist, auf einmal hat sie angefangen jegliches Futter mit Korvimin zu verweigern. Sobald ein Futtertier leicht bestäubt war, wurde es nur angeschaut.
Ich achte natürlich darauf, dass die Futtertiere selbst auch immer mit Obst und Gemüse gefüttert werden.
KANN auch dann ein Vitaminmangel entstehen? Wie gesagt das Verhalten ist normal und der Apetit wieder sehr gesund.
Würde mich freuen wenn ihr eure Gedanken dazu äußern würdet.

Beste Grüße
Felix
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schon gesehen?

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Beitragvon PeterF » Mi 22 Jan, 2014 15:29

Wie kommst Du auf "Wissensstand: Fortgeschritten" ?? ... ??
Richtig helfen kann hier wohl nur ein Tierarzt ... hört sich nach ner Mangel- oder auch Überdosierungssymptomatik an ...
so long,
Peter
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Beitragvon Felix86 » Mi 22 Jan, 2014 16:00

PeterF hat geschrieben:Wie kommst Du auf "Wissensstand: Fortgeschritten" ?? ... ??
Peter


Was bewegt dich zu der Aussage? Weil ich selbst keine Diagnose stellen kann ?? ... ??
Wenn das dein einziges Problem ist, kann ichs für dich gerne in Grundwissen ändern...

Das ein eventueller Mangel vorliegen könnte kam mir auch selbst in den Sinn.
Eine Überdosierung ist meinem Text nach auszuschließen.

Wollte dem Tier für etwas nicht unbedingt problematisches den Stress zum Tierarzt erstmal ersparen. Das restliche Verhalten bereitet ja keinen großen Grund zur Sorge.
Weiß auch nicht ob der Tierarzt was "sehen" könnte, weil er da eh ganz ruhig auf dem Arm liegt und sich nicht bewegen, geschweige den Klettern wird.

Vielleicht antwortet ja noch jemand.
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Beitragvon PeterF » Do 23 Jan, 2014 08:42

Felix86 hat geschrieben:Eine Überdosierung ist meinem Text nach auszuschließen.

warum?
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Beitragvon tinie » So 26 Jan, 2014 18:10

Hallo

bei zitternden Bewegungen gehe ich auch erstmal von Mangelerscheinung aus, besser wäre es da einen Tierarzt aufzusuchen. Da möchte der Tierarzt erstmal wissen wie oft du welches Vitaminpulver gibst , welche UV-Lampe wie oft verwendet wird. Er kann das Tier anschauen und vor Ort besser einschätzen,was es braucht, aber du solltest dringend was unternehmen.
Lieben Gruss von tinie
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Beitragvon Felix86 » Di 04 Feb, 2014 17:53

@ Peter:

Weil ich ja schrieb, dass seit längerer Zeit keine Insekten mit Pulver genommen wurden.

Allgemein:
Beim Tierarzt war ich jetzt zweimal, dass nur kleinere Futtertiere gefressen werden geht mit einer Reizung des Rachenraumes einher.
Das wird mit Antiobiotikum behandelt, damit es sich nicht weiter etntzündet oder zu einem größeren Problem wird.

Gegeben wurde Korvimin und ein CalViRep mit D3. Welches aber wie erwähnt längere Zeit einfach nicht angenommen wurde.
Wichtig wäre es jetzt, die Vitamine (Korvinin aufgelöst in Wasser) wieder reinzubekommen und den mutmaßlichen Mangel auszugleichen, das könnte wohl ein paar Wochen dauern.
Was denkt ihr denn, bis wann sieht man Besserung? Die kann ich nämlich aktuell wirklich nicht sehen.

Ich mache mir, trotz dass ich beim Tierarzt war Sorgen, weil das Verhalten so ungewöhnlich ist und das Klettern (Zittern) nicht angenehm anzuschauen ist.
Ebenfalls sitzt er recht oft auf dem Terrarienboden wo es wegen der Feuchtigkeit/Erde nicht sehr warm ist. Auch ist die Färbung dann dunkler.
Der Tierarzt sagte muskulär wäre alles in Ordnung. Wenn er dort liegt dann freiweillig um bei Schwächung den Stoffwechsel herunterzuschrauben.


PS: Meine Wasseragame (3 Jahre) ist für ihr Alter laut der Größen/Gewichstsangaben hier im Forum recht schmächtig (60cm und 360g)
Ich habe sie ca. im Alter von 6 Monaten aus schlechte Haltung übernommen und wollte man wissen, ob mein Bock noch einigermaßen in der Norm liegt und es ein gutes Zeichen ist, dass er mit seinen 3 Jahren die Größe erreicht hat und generell noch mit Wachstum zu rechnen ist?
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Beitragvon s_roesle » Do 06 Feb, 2014 05:01

Heidiho,

nach 3 Jahren wird das Tier nicht mehr nennenswert größer werden.

Welche UV-Beleuchtung benutzt du denn?

Vielleicht könnte man im oberen und wärmeren Bereich versuchen etwas zu schaffen, wo das Tier relativ gerade drauf sitzen kann. Sprich ne dicke Korkröhre oder ein Brett oder ähnliches - vielleicht nimmt es das ja an.

Lg, Heidi
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Beitragvon Felix86 » Do 06 Feb, 2014 13:28

Hallo Heidi,

Ich nutze die Bright Sun Jungle als Spot und Flood, fürs generelle Licht Röhren.
Also Korkröhren und auch Liegefläche befinden sich im Terrarium mehrfach.
Habe ihn gestern bevor das Licht ausging auch auf einen Liegeplatz befördert, dort liegt er jetzt auch noch.

Seinen Kopf hat er auf einen Ast "gestützt", aber die Färbung ist jetzt wieder schön grün.
Kann so ein Verhalten wirklich "nur" durch eine Reizung/Rötung des Rachens entstehen?

Das Zittern ist schon auf jeden Fall besser geworden.

LG
Felix
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Beitragvon s_roesle » Do 06 Feb, 2014 19:34

Kuckuck,

das Verhalten liegt sicherlich nicht an der Entzündung im Rachen.
Ich denke mal, der Gesamt-Zustand macht's.

Wurde denn auch eine Kotprobe untersucht? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

Und dann .. mal rein Interesse halber .. wie groß ist denn das Terrarium?
Lebt die Wasseragame mit den Ritteranolis zusammen?
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Beitragvon repi » Fr 07 Feb, 2014 18:43

Grüße
Das Problem hatte ich auch mal.
Mein damaliges Problem würde ich mal so beschreiben "Zittern = Kopf zuckt, Gliedmaßen steif sieht aus als wenn er umkippt,
und Futter verweigert.
Wenn das bei dir genau so aussieht dann ist es STRESS. Wodurch wusste ich damals auch nicht ob er gestürzt ist oder erschrocken
oder oder........ das weiß ich bis Heute nicht.
Das ging soweit das ich ihn Zwangsernähren musste. Habe ihn dann ins Quarantäne Terra. gepackt und abzulute ruhe verordnet.
und siehe da nach einer Woche hat er wieder angefangen zu fressen und nach 14 Tagen habe ich ihn wieder zu den Mädels
gepackt, bis Heute ist alles bestens.

lg
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Beitragvon tinie » Di 11 Feb, 2014 00:10

Hallo

das klingt alles noch nicht so zufriedenstellend,
sicherlich ist eine Halsentzündung mit Ursache für
das Verhalten. Was wurde denn noch untersucht ,
evtl.Kot oder Blut ? War es ein reptilienspez.Tierarzt ?

Übrigens gerade Männchen können noch nach dem 3. Lebensjahr
nennenswert wachsen, vorausgesetzt es ist gesund.
Wir hatten hier schon User mit Männchen die nahe der 1000g-Marke
und fast 1m Länge waren, das ist keine Seltenheit,
daher kann bei guter Gesundheit noch einiges kommen.
Lieben Gruss von tinie
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Beitragvon Felix86 » Do 27 Feb, 2014 20:29

Hallo,

ich melde mich nach einiger Zeit mal wieder weil ich erstmal auf die Behandlung vertraut habe, aber so langsam verzweifel ich...
Ich war jetzt 4-5x beim Tierarzt, habe aber das Gefühl es bringt nichts.
Um jetzt mal die gesamte Prozedur darzustellen eine kurze Zusammenfassung:
Ich war ganz am Anfang beim Tierarzt mit Kotprobe und Agame.
Die Kotprobe ergab keinen Befund. Aber es wurde ein Antibiotika aufgrund der Rachenrötung/Entzündung gespritzt welches nach 3 Tagen nachgespritzt wurde.
Korvimin habe ich seitdem aufgelöst und ins Maul gegeben.

Das Verhalten hat sich aber nicht groß gebessert und das Antibiotika schlug nicht an, weshalb ein neues verabreicht wurde was ich diesmal täglich ins Maul geben musste.
Zusätzlich wurde bei diesem Besuch eine Calcium/Vitmaninlösung unter die Haut gespritzt damit man sichergehen kann, dass es nicht daran liegt.
Laut Aussage sollte eine Besserung schon nach 1-2 Tagen eintreten, welche nicht stattgefunden hat.

Gefressen wurden WENN weiterhin nur Zophobas, die dann aber auch gerne. Wenn auch nicht so gierig wie in alten Zeiten.
Heuschrecken werden weiterhin nur angeschaut und dann die Augen verschlossen.

Das Verhalten ist nach wie vor nicht gut. Er liegt nur auf dem Boden in einer dunklen Ecke und auch immer in derselben. Habe auch das Gefühl das er sich gar nicht bewegt.
Wenn man ihn dann mal auf einen Sonnenplatz setzt, bleibt er auch da und färbt sich von dunkelgrün in ein schönes vitales grün. Gegen Abend "poltert" er aber dann wieder in seine Ecke oder ins Wasserbecken.
Poltern deshalb weil er nach wie vor seine Gliedmaßen sehr hektisch bewegt und es so aussieht als hätte er mit der Kontrolle der Gliedmaßen zu kämpfen. Er lässt sich dann auch einfach mal ein paar cm fallen.
Kraft sich festzuhalten HAT er aber, dass merkt man wenn man ihn umsetzt oder hochhebt und er sich am Arm festhält.

Der Zustand wirkt nach wie vor nicht lebensbedrohlich, er frisst ja immer mal wieder und wenn man ihn auf einen Ast setzt würde man keinen Unterschied zu einem gesunden Tier erkennen.
Aber es wird eben auch nicht besser sondern gleichbleibend schlecht.
Deshalb entschloss ich mich nochmal eine Kotprobe abzugeben und siehe da, dieses Mal wurden Oxyuren in mittlerer Stärke festgstellt. Die erste Medikamentengabe ist bald knapp eine Woche her, aber der Zustand bleibt wie oben beschrieben. Ich weiß so langsam wirklich nicht mehr was ich machen soll. Soll ich ihn vielleicht einfach da sitzen lassen wo er sich verkriecht? Allerdings frisst er dort dann auch nichts und wird relativ kühl.
Und ja der Tierarzt ist Reptilienkundig.

LG
Felix
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Beitragvon s_roesle » Do 27 Feb, 2014 20:40

Heyhey,
das klingt ja alles nich so prall.

Man sollte meinen, das Tier weiß was gut für ihn ist.. und er kann selbst entscheiden, ob er im dunklen und kühlen Eck sitzen bleibt.. bei einem wechselwarmen Tier kann das aber auch mal nach hinten losgehen :?

Auch wenn der Tierarzt reptilienkundig ist, würde ich mal eine zweite Meinung einholen.

Und.. gab es mal eine Blutuntersuchung?
Wenn nicht, würde ich auch das mal in Betracht ziehen.
Nimmt das Tier vermehrt Flüssigkeit zu sich?

s_roesle hat geschrieben:Lebt die Wasseragame mit den Ritteranolis zusammen?
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Beitragvon Felix86 » Do 27 Feb, 2014 20:56

s_roesle hat geschrieben:Man sollte meinen, das Tier weiß was gut für ihn ist.. und er kann selbst entscheiden, ob er im dunklen und kühlen Eck sitzen bleibt.. bei einem wechselwarmen Tier kann das aber auch mal nach hinten losgehen :?


Das war auch mein Gedanke, daher das Umsetzen.
Vorher hatte er ja auch einen festen Schlafplatz, allerdings ist er dort nur zum Schlafen hin und war ansonsten recht aktiv im Terrarium unterwegs.

Nein Blut wurde bisher nicht untersucht, ich habe mich immer auf die Aussagen der vermeintlichen Besserung verlassen.
Ich habe auch keinen Vergleichswert wielange so etwas dauern darf oder was man so einplanen muss.
Im Raum stehen ja die Oxyuren mit der Rachenreizung und dem "Zittern".

Jap, die beiden wohnen zusammen, ich weiß das es von vielen nicht als optimal angesehen wird, aber bisher gab es keine Auffälligkeiten.
Die Beiden hängen auch ab und zu neben/aufeinander an der gleichen Stelle ab, obwohl es genug Alternativen gäbe.
Ich denke wenn einem das nicht gefallen würde, könnten sich beide durchaus dagegen wehren.
Das Terrarium ist 160x100x150, ich denke das ist bei der Größe noch im Rahmen.
Ein größeres ist natürlich in Planung und wird wohl auch dieses Jahr noch realisiert werden.
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Beitragvon s_roesle » Fr 28 Feb, 2014 08:21

Erst wenn du die beiden mal voneinander getrennt hast und siehst, wie dann das Fressverhalten der Wasseragame ist, kannst du sehen, ob es an der Vergesellschaftung liegt.
Sowas kann Tage,-Wochen,-Monate,-Jahre - lang gut gehen und trotzdem sich schlagartig von heut auf morgen ändern ..
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